Speed Reading:
Diese Apps helfen beim Training

In unserer Informationsgesellschaft ist die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen eine Kernkompetenz, um erfolgreich zu sein. Rasch Texte lesen zu können hilft uns, produktiver zu werden, und Schnelllesen lässt sich sogar mit Apps trainieren.

Berliner Büchertisch bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Zeitungen, E-Mails, Konzepte – wir lesen jeden Tag zig kürzere und längere Texte und verarbeiten Tausende von Wörtern. Kollege Marcel Widmer hat bereits die Vorteile von Speed Reading aufgezeigt: «Wer schneller liest, kann mehr Text in kürzerer Zeit aufnehmen und kann somit schneller und besser lernen.» Ab 1’000 Wörtern pro Minute (WpM) spricht man von Speed Reading. Und genau dies lässt sich mit Apps lernen und trainieren.

Spreeder ist eine webbasierte kostenlose App: Man kopiert Text in eine Box und gibt die WpM ein, anschliessend blendet Spreeder Wort für Wort ein. Da es nicht der Realität entspricht, dass nur einzelne Wörter gelesen werden, kann man sich auch Wortgruppen à z.B. 3 Wörter anzeigen lassen.

Velocity ($2.99) und Syllable ($2.99) tun grundsätzlich dasselbe auf dem iPhone. Man kann sich entweder kopierten Text anzeigen lassen oder die bei Instapaper oder Pocket gespeicherten Artikel. Zusätzlich lassen sich auch Websites via Link importieren: So kann man beispielsweise die neusten Blogartikel von imgriff.com gleich zum Schnelllese-Training verwenden. Bei beiden Apps lassen sich die WpM sowie die Länge der Wortgruppe einstellen. Velocity und Syllable verfügen über ungefähr denselben Funktionsumfang. Allerdings hat mich die Benutzeroberfläche von Velocity im Test etwas mehr überzeugt.

Bei iReadFast ($4.99) lässt sich auch jeder kopierte Text einfügen, oder ganze PDFs können importiert werden. Zusätzlich kann man Lesezeichen setzen, um später an der gleichen Stelle weiterzufahren. So hat diese App nicht primär das Speed-Reading-Training zum Ziel, sondern will dem Nutzer ermöglichen, sich Texte schnell anzeigen zu lassen, um diese effizient zu lesen.

 

Bild: Berliner Büchertisch bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)

 

Patrick Mollet

Unternehmer, Publizist, Liberaler, Squasher, EVZ-Fan.

 

Aktuell unterstützt er mit seinem Startup Eqipia Arbeitgeber dabei, dank den Netzwerken ihrer Mitarbeiter besser und einfacher zu rekrutieren.

Mehr lesen

Pomotodo: App verknüpft Pomodoro-Technik mit einem Task-Manager

18.7.2014, 0 KommentarePomotodo:
App verknüpft Pomodoro-Technik mit einem Task-Manager

Mit Pomotodo erledigt man Aufgaben innerhalb eines 25-Minuten-Intervalls konzentrierten Arbeitens. Als Belohnung winken anschliessend 5 Minuten Pause.

Boxie: Die schönere und bessere Dropbox-App

11.4.2014, 0 KommentareBoxie:
Die schönere und bessere Dropbox-App

Die Dropbox zu verschönern - das hat sich die Mobile App Boxie auf die Fahne geschrieben. Die App ist aber nicht nur schöner, sondern auch besser: Wer viel mit der Dropbox-App arbeitet, wird einige der zusätzlichen Funktionen zu schätzen wissen.

Zippy: Der Prokrastination auf den Zahn gefühlt

28.2.2014, 3 KommentareZippy:
Der Prokrastination auf den Zahn gefühlt

Und gerade wenn man das Gefühl hat, dass sämtliche Varianten von Task-Managern ausgeschöpft sind, erscheint wieder eine App mit einem neuen Twist: Zippy lässt den Benutzer sehr einfach To-Dos verschieben, präsentiert ihm aber auch gnadenlos die Statistik seiner Prokrastination.

Speed Reading: Mit Schnelllese-Techniken mehr lesen und lernen

27.3.2013, 16 KommentareSpeed Reading:
Mit Schnelllese-Techniken mehr lesen und lernen

Schnelllesen, eine obskure Technik? Oder muss man dafür ein Genie sein? Weder noch. Unser Gehirn liefert alle Voraussetzungen, um ungefähr doppelt so schnell zu lesen, wie wir uns gewohnt sind. Wenn wir erst begreifen, was uns bremst, und dann regelmässig trainieren, steht uns diese praktische Fertigkeit offen.

Speed Reading: Mit Schnelllese-Techniken mehr lesen und lernen

27.3.2013, 16 KommentareSpeed Reading:
Mit Schnelllese-Techniken mehr lesen und lernen

Schnelllesen, eine obskure Technik? Oder muss man dafür ein Genie sein? Weder noch. Unser Gehirn liefert alle Voraussetzungen, um ungefähr doppelt so schnell zu lesen, wie wir uns gewohnt sind. Wenn wir erst begreifen, was uns bremst, und dann regelmässig trainieren, steht uns diese praktische Fertigkeit offen.

22.5.2007, 9 KommentarePimp my eyes:
Kostenloses Lesetraining

Mit "Speedreading" kann man mehr Informationen in kürzerer Zeit erfassen. Die Webapplikation "Spreeder" hilft beim Training.

Ein Kommentar

  1. Auf iOS gibt es neben den beiden genannten noch weitere Programme. Unter anderem ReadQuick und Fastr Pro. Beide sind universal (iPhone und iPad) lauffähig und Fastr Pro unterstützt auch Ebooks im ePub-Format.

    Persönlich gefällt mir Velocity vom Layout auch sehr gut und wird von mir auch genutzt.

Ein Pingback

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder