dbinbox:
Ein Posteingang für meine Dropbox

Auch im Jahr 2013 kann es noch ein Problem darstellen, grosse Dateien von einer Person zur anderen zu versenden. Gerade Selbständige, die regelmässig mit Grossunternehmen zusammenarbeiten, kennen das Problem. Der Firmenserver blockiert Mails ab 10MB, und Dienste wie yousendit.com sind gesperrt. So ist es keine Seltenheit, dass man auch mal einen USB-Stick per Post erhält.

Um selbst grosse Dateien zu versenden, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, vom eigenen FTP-Server über das Generieren eines Dropbox-Links, mit dem der Empfänger die Datei herunterladen kann. Aber wie kann man grosse Dateien empfangen bzw. es dem Geschäftspartner vereinfachen, grosse Dateien zu versenden? Eine mögliche Lösung, basierend auf Dropbox, ist das Tool dbinbox. Wie der Name andeutet, funktioniert es als Inbox für Dropbox.

Einfacher Upload direkt in die Dropbox

Auf der Website wählt man einen Benutzernamen und verbindet den Service mit dem eigenen Dropbox-Konto. Anschliessend teilt man den Link (www.dbinbox.com/username) seinem Geschäftspartner mit, und dieser lädt via drag&drop die Datei hoch. Diese wird dann automatisch in die eigene Dropbox (im Ordner App > dbinbox) gespeichert. Wer Angst vor unkontrolliertem Upload hat, kann den Link zur Inbox auch mit einem Passwort versehen. Selbstverständlich kann man sich mit dbinbox auch selber Dateien von einem fremden Computer aus senden.

Ohne Installation, ohne Registrierung

Dass der Service auch für Benutzer funktioniert, die selber Dropbox nicht verwenden, ist ein grosser Vorteil. Zudem muss der Uploader sich nicht registrieren und muss selber nichts installieren. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert übrigens das Tool dropitto.me. Dieses erfordert allerdings eine zusätzliche Registrierung, will aus ungeklärten Gründen Zugriff auf die gesamte Dropbox und hat zudem eine Grössenbeschränkung von 75 MB pro File.

 

Bild: James Nash bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)

 

Patrick Mollet

Unternehmer, Publizist, Liberaler, Squasher, EVZ-Fan.

 

Aktuell unterstützt er mit seinem Startup Eqipia Arbeitgeber dabei, dank den Netzwerken ihrer Mitarbeiter besser und einfacher zu rekrutieren.

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2 Kommentare

  1. Hm… Wie lange dauert es wohl, bis die Leute von Dropbox die Idee aufgreifen und das Geschäftsmodell von dbinbox nichts mehr wert ist…

    Man sollte allerdings auch nicht vergessen, dass je nach Dateigröße und Entfernung der USB-Stick schneller sein kann als das Internet. Für eine genauere Diskussion siehe http://what-if.xkcd.com/31/

    • Naja, dbinbox hat ja auch jetzt kein Geschäftsmodell, da das Tool kostenlos ist. Ich kann den Aufwand für die Entwicklung nicht abschätzen, aber vielleicht war es mehr eine spontane Idee und ein Weekend-Projekt. Eventuell hoffen sie ja, dass Dropbox das Tool einkauft? Meiner Erfahrung nach sind die grossen Anbieter meistens nicht mehr wirklich schnell und innovativ – sonst würden ja auch die ganzen API nicht funktionieren.

      Der Vergleich Internet vs. FedEx ist spannend. Bei den von mir am häufigsten vorkommenden File-Transfers von 2-stelligen MB ist hoffentlich das Internet doch noch ein bisschen schneller ;-)

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  1. [...] unserem Schwesterblog imgriff.com bin ich auf einen prak­tis­chen Service für Dropbox gestoßen, der mal ohne zusät­zliche [...]

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