Ink:
Gekritzel digital

Die heute präsentierte App ist so simpel, dass sie eigentlich in zwei Sätzen erklärt wäre. Sie stellt aber einen wichtigen Schritt in Richtung papierloses Büro dar. Darum verdient «Ink» eine etwas ausführlichere Erwähnung.

Ich versuche, wann immer möglich papierlos zu arbeiten. Für die meisten Aktivitäten hat sich bei mir der Klassiker Evernote etabliert. Manchmal muss es aber mehr als reiner Text sein; wenn ich z.B. irgendetwas kurz visualisieren und skizzieren will. Auch für temporäre Notizen will ich nicht immer eine Evernote-Notiz anlegen. In solchen Fällen war bislang der Griff zum Notizpapier (oder im Restaurant zur Serviette) naheliegend.

Selbstverständlich gibt es auch dafür digitale Alternativen, allerdings bisher erst für das iPad: Die bekanntesten heissen Bamboo, Paper, Penultimate und Noteshelf. Für das iPhone fehlte bislang ein Äquivalent.

Ink für iOS tritt nun an, diese Lücke zu schliessen. Im Wesentlichen bietet die App einfach eine weisse Fläche, auf der mit dem Finger oder einem Stylus geschrieben und gezeichnet werden kann. Der Funktionsumfang ist dabei im positiven Sinn reduziert. Es können keine Farben gewählt oder einzelne Striche wieder gelöscht werden. Folgende Optionen stehen zur Verfügung: Kopieren, drucken, versenden (Mail, Twitter, Facebook), speichern.

Ink wurde von Minimal Tools entwickelt und ist kostenlos im App Store erhältlich. Die App läuft natürlich auch auf dem iPad. Dort bevorzuge ich aber eine der oben erwähnten Alternativen. Vom gleichen Team stammt übrigens auch die minimale Notiz-App Pop.

 

Bild: minimaltools.com

 

Patrick Mollet

Unternehmer, Publizist, Liberaler, Squasher, EVZ-Fan.

 

Aktuell unterstützt er mit seinem Startup Eqipia Arbeitgeber dabei, dank den Netzwerken ihrer Mitarbeiter besser und einfacher zu rekrutieren.

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