DropTask statt To-Do-Liste:
Aufgaben visuell verwalten

Die Suche nach der perfekten To-Do-Liste ist immer wieder ein Thema hier auf imgriff.com. So unterschiedlich die Bedürfnisse im privaten und geschäftlichen Alltag, so unterschiedlich sind die Tools. Wie der Name aber sagt, sind fast alle Tools eines – nämlich Listen. DropTask bietet vom Funktionsumfang nichts Überraschendes, überzeugt aber mit einer grafisch ansprechenden Darstellung, die an eine Mindmap erinnert.

Das Erstellen von neuen Tasks mit DropTask ist denkbar einfach: Zuerst wird ein neues Projekt eröffnet, dann können via Drag&Drop Aufgaben zum Projekt hinzugefügt werden. Jede Aufgabe wird automatisch als Bubble auf dem Bildschirm dargestellt. In einem zweiten Schritt lassen sich die Aufgaben gruppieren, z.B. in Teilprojekte.

Visuelle Suche und Filter

Natürlich können jeder Aufgabe nebst einer Beschreibung auch ein Fälligkeitsdatum, Tags und Dateien hinzugefügt werden. Das Datum und die Tags werden auf dem Task-Bubble angezeigt. Nützlich sind die visuellen Filtermöglichkeiten, mit denen zum Beispiel nur die überfälligen Aufgaben angezeigt werden können. Alle anderen Bubbles werden dann auf ein Minimum reduziert und der Fokus liegt auf den überfälligen Aufgaben.

Einfache Zusammenarbeit für Gruppen

DropTask kann man auch als Team nutzen: Aufgaben lassen sich ganz einfach mit Drag&Drop einem Kollegen zuordnen bzw. mit ihm teilen. Weiter sieht man, an welchen Aufgaben die Kollegen gerade dran sind, und die Änderungen an Aufgaben können überwacht werden. Zu jeder Aufgabe gibt es optionale Erinnerungen online oder per Mail.

Gute Übersicht dank visueller Darstellung

Wer Dinge gerne visualisiert, sollte DropTask einmal testen. Ich war positiv überrascht, wie hilfreich die visuelle Auslegeordnung der Aufgaben ist. Denn niemand arbeitet gerne Pendenzen ab. Aber wenn es schon sein muss, dann bitte grafisch ansprechend. Ausserdem erhält die To-Do-Liste damit etwas von einer Mindmap und ist gerade bei einer grossen Anzahl von Aufgaben immer noch übersichtlich.

Mobile Apps in Planung

Entwickelt wird DropTask von Think Productivity Ltd in UK. Aktuell ist das Tool in der kostenlosen Version auf 3 Projekte limitiert. Mehr Projekte und weitere Funktionen wird es in einer künftigen kostenpflichtigen Version geben. Apps für die mobile Nutzung sind erst noch in der Pipeline.

 

Bild: droptask.com

 

Patrick Mollet

Unternehmer, Publizist, Liberaler, Squasher, EVZ-Fan.

 

Aktuell unterstützt er mit seinem Startup Eqipia Arbeitgeber dabei, dank den Netzwerken ihrer Mitarbeiter besser und einfacher zu rekrutieren.

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2 Kommentare

  1. Sehr interessanter Lösungsansatz, ToDo’s zu visualisieren – leider ab dem Punkt, als ich gelesen habe, dass die mobile Lösung noch in Bearbeitung ist, völlig untinteressant.

    Eine Aufgabenverwaltung ohne mobile Lösung (auch wenn diese in Planung ist), ist für mich heute inakzeptabel und wertlos. Sorry. Gerne korrigiere ich meine Bewertung noch einmal wenn die mobile APP soweit ist… ;-)

  2. Nicht so toll wie auf dem Desktop aber es gibts auch fürs Smartphone

    http://blog.droptask.com/…n-your-mobile-phone/

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