Moves:
Das iPhone wird zur automatischen Fitness-App

Wer kein zusätzliches Gadget mit sich herumtragen oder kein Geld für Activity-Tracking ausgeben will, sollte Moves eine Chance geben: Die iPhone-App zeichnet mit Hilfe des eingebauten Sensors automatisch alle Aktivitäten auf.

Seit ein paar Tagen sorgt die iPhone-App Moves für Furore in der Quantified Self-Community: Einmal installiert, zeichnet sie automatisch sämtliche Bewegungen auf und kann diese dank GPS auch gleich einem Ort zuweisen. Damit benötigt man kein zusätzliches Gerät und sieht in einer Art visuellem Tagebuch, an welchen Orten man sich aufhielt.

Aktivitäten als Storyline

Die kostenlose App unterscheidet aufgrund des integrierten Sensors automatisch zwischen Gehen, Rennen, Fahrradfahren und Transport (Auto, Zug). Pro Aktivität wird die Zeitdauer in Minuten sowie die zurückgelegte Distanz in Kilometern angezeigt. Zusätzlich misst Moves die Anzahl Schritte. Alle Aktivitäten werden chronologisch als Storyline dargestellt. Hält man sich länger an einem Ort auf, erkennt Moves den Standort und schlägt basierend auf Foursquare-Daten Orte zur Auswahl vor.

Kein Ersatz für professionelle Tools

Dabei kann Moves natürlich niemals so genau sein wie zum Beispiel der Fitbit One Tracker, da die Schrittlänge nicht eingestellt werden kann und man das iPhone auch nicht dauernd am Körper trägt. So fehlen bei mir sämtliche Schritte, die ich zuhause mache, da dann das iPhone regungslos auf dem Pult liegt, während ich den Fitbit One Tracker immer mittels Clip bei mir habe.

Reduktion auf das Wesentliche

Sehr gute Noten erhält Moves für seine Schlichtheit und Benutzerfreundlichkeit: Das Design ist wunderbar schlicht und intuitiv gehalten. Die App verlangt keine Registrierung und kommt mit minimalen Features aus. Das Tracking kann deaktiviert werden, vor allem um die Batterie zu schonen. Im 24-Stunden-Betrieb konnte ich jedoch keine wesentliche Reduktion der Akkulaufzeit feststellen.

Vage Ausbaupläne

Hinter Moves steht das Unternehmen ProtoGeo, das zeitgleich mit der Lancierung der App eine Finanzierungsrunde über €1.2 Millionen verkündet hat. Der Fokus liegt auf der technischen Weiterentwicklung der App, um insbesondere die Daten noch genauer zu erfassen und zu analysieren. Eine Version für Android ist vorgesehen, jedoch noch ohne Zeitplan. Wie Moves künftig monetarisiert werden soll, ist ebenfalls unklar.

 

Bild: http://www.moves-app.com

 

Patrick Mollet

Unternehmer, Publizist, Liberaler, Squasher, EVZ-Fan.

 

Aktuell unterstützt er mit seinem Startup Eqipia Arbeitgeber dabei, dank den Netzwerken ihrer Mitarbeiter besser und einfacher zu rekrutieren.

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2 Kommentare

  1. Interessanter Artikel und interessante App. Sie lässt sich nur ausschalten, wenn man sie in deren Einstellungen deaktiviert. Es genügt tatsächlich nicht, sie nach Doppelklick aus der aktiven Appleiste zu entfernen. Sobald man sich zum nächsten Funkturm begibt, wacht sie wieder auf. Sehr merkwürdig und ja, auch ein bisschen unheimlich. Fast jeder kann sich solche Privatdrohnen kaufen.

  2. Das gibt es schon länger von einem anderen Hersteller. Der nennt es elektronische Fußfessel.

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