Any.Do:
Task Manager aus der Android Welt
Any.DO ist ein simpler und kostenloser Task Manager für Android-Geräte. Inzwischen wurde das Produktangebot um eine iOS-Version und ein Chrome-Plugin erweitert.
von Michael Hadorn, Software-Entwickler bei unserem Verlag, der Blogwerk AG.
Any.DO zu nutzen gehört inzwischen zu meinem gewohnten Tagesablauf, privat wie auch bei der Arbeit. Seit ca. 4 Monaten verwende ich Any.DO auf meinem Android Gerät (Samsung Galaxy Nexus) und seit ungefähr einem Monat gibt’s auch ein Chrome Plugin, so dass die Tasks direkt am Computer verwaltet werden können. Es gibt’s übrigens auch für die Apple-Smartphone-Welt eine Version für iOS.
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Erste Eindrücke
Any.DO ist eine der ersten Apps, die sich auf die Android 4.0 (ICS) Oberfläche spezialisiert haben. Schon bei der Android-Version fällt auf, dass besonders auf die Benutzerführung Wert gelegt wurde. Beim Erstellen eines Tasks werden einem diverse Vorschläge eingeblendet, wie Kontakte, Events und ganze Taskvorlagen. Hat man die Taskbezeichnung eingetippt, kann man den Task mit Enter erstellen, einen Endtermin einfügen, den Task einem Ordner zuweisen oder eine nächste Aufgabe erfassen.
Struktur
Die Tasks werden nach Ordner (nur eine Hierarchie möglich), Datum oder Priorität angezeigt. Kleine Bemerkung für angehende Benutzer: Neue Ordner können momentan nur über einen Task, dann auf Ordner zuweisen und anschliessend den Punkt «neuer Ordner», erstellt werden.
Integration in den Browser
Any.DO bietet zur Zeit ein Plugin für Chrome an, die App lässt sich so mit einem PC synchronisieren. Nebst dem Chrome Plugin ist auch eine Webversion geplant. Wer zu den ersten Nutzern zählen will, kann sich auf der Website Any.DO für einen Newsletter anmelden, via den man direkt informiert wird, sobald die Webversion verfügbar ist. Bis dann muss einem das Chrome Plugin genügen.Reminder und verpasste Anrufe
Wenn man einem Task ein Datum zuweist, so erscheint dieser zur gegebenen Zeit auf dem Smartphone. Man hat aber die sehr nützliche Möglichkeit, diesen Task mit Schlummern zu quittieren. Folgend wählt man einfach die Verzögerung aus oder definiert ein neues Fälligkeitsdatum. Verpasst man einen Anruf, erscheint ein Fenster, in dem man den Rückruf direkt als Task erstellen kann.
Fazit
Mir gefällt Any.DO sehr. Die Vereinigung der Benutzerführung und des Designs finde ich stark. Da die Tasks mit Google Tasks abgeglichen werden können, hinderte mich nichts daran, diesen Dienst auszuprobieren und mich zu überzeugen. Wunderlist ist zwar sicher eine würdige Alternative, aber dennoch finde ich besonders bei der mobilen Version einige Nachteile, welche Any.DO viel besser umgesetzt hat. Warten wir gespannt auf Wunderlist 2 und das zugehörige App.





















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11. Oktober 2012 um 11:40
Muss man bei any.DO seine tasks an dritte weitergeben oder kann man auch eigenen server angeben?
17. Oktober 2012 um 10:28
Man kann die App auch ohne verknüpften Dienst brauchen. Dann hat man einfach keine Synchronisierung. Die Tasks können als Backup manuell exportiert werden.
Dass man einen eigenen Server verwenden kann bezweifle ich stark.
Jedoch solange man keine illegalen Aktivitäten mit Any.Do plant, sollte einem die Cloud eigentlich keine Angst machen. ;-)
11. Oktober 2012 um 15:36
Sieht sehr vernünftig aus. Ich hoffe er ist auch etwas abwärts kompatibel da es ja “leider” speziell für Android 4.0 entwickelt wurde. Ich werde es einmal Testen ob es auch auf älteren Versionen funktioniert.
12. Oktober 2012 um 18:55
Ich nutze any.do schon eine ganze Weile als App und seit es da ist auch als Chrome-Plugin und bin sehr zufrieden (nachdem ich etliche Task-Manger getestet habe,auch Wunderlist). Eine Webversion vermisse ich überhaupt nicht. Nett ist auch das Feature, durchs Schütteln des Handys erledigte Tasks zu löschen. Ansonsten kann ich den Aussagen von Michael nur voll und ganz zustimmen,ein wirklich gutes Tool.
@Johannes: Ja, any.do ist abwärts kompatibel. Auf meinen beiden Smartphones läuft Android 2.3.4 bzw. 2.3.5 und ich habe keine Einschränkungen.
21. Oktober 2012 um 12:11
Freut mich zu sehen das eine klasse App zuerst auf Android geboren wurde und anschließend auf iOS portiert wird. Meistens ist es ja andersrum. Mir gefällt es :)
10. Februar 2013 um 20:23
Mir gefällt die App nicht so gut. Ich finde man benötigt per App mehr Zeit als mit Stift & Papier.