Firmenlenker und Startup-Gründer:
Das verzerrte Bild von
Arbeitszeit und Erfolg

Dass mit Marissa Mayer eine schwangere Frau den Chefsessel eines börsennotierten Konzerns erklimmt, sorgt für viel Diskussionsstoff. Doch würde im öffentlichen Bewusstsein Erfolg nicht mit langen Arbeitszeiten gleichgesetzt werden, gäbe es diese Debatte nicht.

Eine schwangere Frau wird Chefin eines Fortune-500-Unternehmens? Im deutschsprachigen Raum wäre dies unvorstellbar.” So oder ähnlich fielen am Dienstag vielerorts die Reaktionen auf die Berufung von Google-Managerin Marissa Mayer als CEO von Yahoo aus. In dieser Woche begann die 37-Jährige ihre Tätigkeit bei dem angeschlagenen US-Internetkonzern, im Oktober soll ihr erstes Kind auf die Welt kommen.

Gerade wir Deutschen neigen traditionell zu einem selbstkritischen Blick, weshalb das Fazit, hierzulande wäre eine derartige Personalie zumindest bei großen Konzernen mit akutem Handlungsdruck ein Ding der Unmöglichkeit, nahe liegt. Doch was dabei nicht unter den Tisch fallen sollte: Natürlich ist die Causa Mayer auch in den USA ein Novum und Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Das Wall Street Journal debattiert, inwieweit Mayers Schwangerschaft ihre Führungsfähigkeiten beeinträchtigen wird, TechCrunch-Autorin Sarah Perez sorgt sich darum, dass Mayers Plan, nach der Geburt sofort an ihren Schreibtisch zurückzukehren, andere werdende Mütter unter Druck setzt, und Forbes untersucht, welche rechtlichen Aspekte bei der Bekanntmachung der Schwangerschaft des CEO eines börsennotierten Unternehmens zu beachten sind.

» weiterlesen bei netzwertig.com

 

Mehr lesen

Der »Hätte ich das mal früher gemacht«-Effekt: Eine andere Form der Aufschieberitis

6.8.2014, 3 KommentareDer »Hätte ich das mal früher gemacht«-Effekt:
Eine andere Form der Aufschieberitis

Wichtige Aufgaben erst zu spät in Angriff zu nehmen, ist ein häufig thematisiertes Problem, von dem viele Menschen betroffen sind. Weniger Aufmerksamkeit erhält eine andere, ebenfalls verbreitete Form der Aufschieberitis.

Arbeit vs. Leben: Warum viele Freizeit-Fanatiker unzufrieden sind

8.4.2014, 7 KommentareArbeit vs. Leben:
Warum viele Freizeit-Fanatiker unzufrieden sind

Mich irritiert, wie weit verbreitet es immer noch ist, Erwerbsarbeit und Leben als Gegenpole wahrzunehmen. Ich jedenfalls würde niemals täglich acht oder neun Stunden meiner kostbaren Zeit opfern für etwas, das ausserhalb des Lebens liegt. Macht es wirklich Sinn, Arbeit und Freizeit zu trennen? Es geht mir hier nicht um Wortklauberei und Definitionen, sondern um eine grundlegende Einstellung.

Binsenwahrheiten hinterfragen: Manchmal kommt das Vergnügen vor der Arbeit

21.8.2013, 1 KommentareBinsenwahrheiten hinterfragen:
Manchmal kommt das Vergnügen vor der Arbeit

Jeder kennt sie: die Regeln, die einem in der Kindheit und im Berufsleben eingeimpft werden. Und die man nicht zu hinterfragen habe, da sie «schon immer» gegolten hätten. So zum Beispiel «Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen». Warum so eine Regel nicht immer sinnvoll ist und wie man diesen Glaubenssatz abändern kann, zeige ich heute.

Karriereleiter oder Hamsterrad: So schnell wird man arbeitssüchtig

30.9.2013, 1 KommentareKarriereleiter oder Hamsterrad:
So schnell wird man arbeitssüchtig

Workaholismus ist keine harmlose Arbeitswut, sondern eine ernstzunehmende Sucht mit zum Teil schwerwiegenden Folgen. Die Grenzen zwischen Hamsterrad und Karriereleiter sind fließend. Was können wir tun, damit es gar nicht erst soweit kommt?

Flexibilität ist Trumpf: Jetzt sind die Portfolio Worker am Zug

8.5.2013, 6 KommentareFlexibilität ist Trumpf:
Jetzt sind die Portfolio Worker am Zug

Die Zeiten, in denen man einen Beruf erlernte und bis zum Ende des Berufslebens ausübte, sind endgültig - und zum Glück - vorbei. Flexibilität ist das Gebot der Zeit. Immer mehr Fachkräfte nutzen die wechselhaften Anforderungen und bieten ihre Kompetenzen als Portfolio auf dem Markt an. Gezielt, situativ, projektbezogen, zeitlich befristet. Passt das zu Dir? Finde es heraus!

Staatschefin und alleinerziehende Mutter: Wie vereinbart man Kind und Karriere?

22.4.2013, 4 KommentareStaatschefin und alleinerziehende Mutter:
Wie vereinbart man Kind und Karriere?

Frauen und Mütter in Führungspositionen; die Vereinbarkeit von Kind und Karriere ist etwas, an dem sich in Deutschland nach wie vor die Geister scheiden. Die ehemalige isländische Staatschefin Vigdís Finnbogadóttir war 16 Jahre lang im Amt und alleinerziehende Mutter. Ihr Tipp: Selbstbewusstsein und Organisation.

Wie die Digitalisierung unser Arbeiten verändert I/II: Die Kompetenzen stehen im Vordergrund

18.2.2013, 8 KommentareWie die Digitalisierung unser Arbeiten verändert I/II:
Die Kompetenzen stehen im Vordergrund

Die Strukturen unserer Arbeitswelt verändern sich durch Digitalisierung und Globalisierung gerade entscheidend. Die Folge sind neue Arbeitsformen und wechselhafte Erwerbsbiografien, in denen Chancen, aber auch Risiken liegen. Die klassische Laufbahn wird ersetzt durch lebenslanges Lernen. Wie sollen Politik und Gesellschaft darauf reagieren?

FilePane: Mach mehr aus deinem Drag&Drop

15.9.2014, 1 KommentareFilePane:
Mach mehr aus deinem Drag&Drop

Gerade kleine Tätigkeiten, welche man unzählige Male pro Tag ausführt, sollte man optimieren. FilePane fügt dem klassischen Drag&Drop vom Mac OS zusätzliche Funktionen hinzu. Dies reduziert Arbeitsschritte und spart Zeit.

Der »Hätte ich das mal früher gemacht«-Effekt: Eine andere Form der Aufschieberitis

6.8.2014, 3 KommentareDer »Hätte ich das mal früher gemacht«-Effekt:
Eine andere Form der Aufschieberitis

Wichtige Aufgaben erst zu spät in Angriff zu nehmen, ist ein häufig thematisiertes Problem, von dem viele Menschen betroffen sind. Weniger Aufmerksamkeit erhält eine andere, ebenfalls verbreitete Form der Aufschieberitis.

Viel getan und nichts geschafft: Die Probleme der anderen  sind meine Klammeraffen

6.2.2013, 7 KommentareViel getan und nichts geschafft:
Die Probleme der anderen sind meine Klammeraffen

Je stärker wir uns verantwortlich fühlen, desto mehr Probleme von anderen halsen wir uns auf. Schluss damit! Ein Ratgeber zeigt konkrete Regeln, mit denen wir uns die «Klammeraffen» konsequent vom Leib halten können.

2 Kommentare

  1. Ohne jetzt zuviel zu schreiben, kann man dazu wohl nur sagen, dass unsere Welt mittlerweile schon ganz schön unsozial geworden ist und das wichtigste für manche Menschen ihre Karriere darstellt. Zugegeben ist es sicher angenehm, wenn man den finanziellen Aspekt hierbei bedenkt, aber kann das auf Dauer gut gehen? Werden diese Kinder, deren Mütter keinen Zeit für sie aufbringen können oder wollen, eine sinnvolle Erziehung erfahren? Der eine sagt ja, weil eine Kindergärtnerin oder Erzeiherin ja die Sache sicher übernehmen wird. Aber wer sich die Gesellschaft ansieht, der bemerkt ganz leicht, dass gerade aus diesen Familien die Kinder mit einigen Problemen im späteren leben nicht fertig werden und diese nur allzu leicht etwa Opfer von Drogen oder anderen schleichend verbotenen Gelüsten werden. Dies muß natürlich nicht immer und auf jede Familie zutreffen, zeigt sich aber doch im aktuellen Bild unserer Gesellschaft als Trend auch die Vereinsamung und Verhausung solcher Menschen, die auch nicht gelernt haben, Gefühle zu zeigen und zu erhalten. Gefühle, die eine Mutter ihrem Kind geben kann sind wohl durch eine Erzieherin in aller Regel nicht zu vermitteln.

  2. Auf jeden Fall ein heikles Thema. Aber ich denke das kann man schon schaffen. Man muss manchmal eben auch etwas riskieren.

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen.

* Pflichtfelder