Glückliche Menschen sind produktiver

Nach dem Urlaub werden wir glücklich. 10 Argumente, warum glückliche Menschen produktiver sind.

1. Glückliche Menschen sind teamfähiger
Glückliche Menschen haben oft bessere Beziehungen zu Kollegen und Kunden. Das heisst konkret:

  • Glückliche Menschen sind teamfähiger
  • Als Chef hat man eine bessere Beziehung zu seinen Mitarbeitern
  • Die Kunden sind zufriedener, kommen wieder und steigern den Umsatz

2. Glückliche Menschen sind kreativer

Wenn der Job häufig gute Ideen abverlangt, ist es von Vorteil glücklich zu sein. Denn gut gelaunte Menschen sind kreativer. Und das nicht nur an dem Tag an dem sie besonders gut gelaunt sind. Der Kreativitätsschub hält auch noch am nächsten Tag an, wenn die Stimmung vielleicht nicht mehr ganz so toll ist.

3. Glückliche Menschen lösen Probleme anstatt sich zu beklagen

Wenn man seinen Job nicht mag, erscheint jede noch so kleine Hürde wie ein unüberwindbares Problem. Das Problem zu lösen, ohne erst zu meckern, scheint unmöglich. Menschen hingegen, die ihre Arbeit mögen, werden das Problem einfach lösen, ohne sich gross aufzuregen.

4. Glückliche Menschen haben mehr Energie

Glückliche Menschen haben mehr Energie und sind somit viel effizienter in allem was sie tun.

5. Glückliche Menschen sind optimistischer

Glückliche Menschen schauen meist positiv in die Zukunft. Wie eine amerikanische Studie zeigt (Martin Seligman’s work in positive psychology), sind Optimisten auch erfolgreicher und produktiver.

6. Glückliche Menschen sind motivierter.

Motivierte Menschen leisten mehr. Und der einzig wahre Weg zur langanhaltender Motivation ist Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

7. Glückliche Menschen sind seltener krank

Krank sein ist ein Produktivitäts-Killer. Und wenn man seinen Job nicht mag, ist man anfälliger für Krankheiten, Stress und Burn-Out. Forscher befragten über 20’000 Krankenschwestern und fanden heraus, dass die Frauen, die ihren Job nicht mögen und auf gar keine oder nur wenig Unterstützung von Ihren Vorgesetzten zählen konnten, ein viel grösseres Risiko hatten zu erkranken, als jene die mit Freude ihre Arbeit verrichten und von Kollegen und Vorgesetzten unterstützt werden. (Quelle).

8. Glückliche Menschen lernen schneller

Glückliche Menschen sind Neuem gegenüber aufgeschlossen und freuen sich, wenn sie etwas Neues lernen können. Eine schnelle Auffassungsgabe erhöht die Produktivität.

9. Glückliche Menschen denken nicht so viel über Fehler nach. Sie machen das Beste daraus.

Glückliche Menschen lassen sich von kleinen Fehlern nicht runterziehen. Sie lernen daraus und machen es das nächste Mal besser. Zudem übernehmen sie eher Verantwortung für ihre Fehler und versuchen es nicht zu vertuschen. Diese Lockerheit im Alltag bewahrt davor, den gleichen Fehler nochmals zu machen, weil man auch weniger Angst hat, zu versagen.

10. Glückliche Menschen treffen bessere Entscheidungen

Unglückliche Menschen befinden sich im permanenten Krisen-Modus. Sie verlieren den Blick fürs Ganze, ihr Überlebens-Instinkt verleitet sie zu kurzfristigen “hier und jetzt” – Entscheidungen. Auf der anderen Seite treffen glückliche Menschen vorauschauende Entscheidungen und können ihre Arbeit besser priorisieren, weil sie sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen.

Es besteht eine klare Verbindung zwischen glücklich sein am Arbeitsplatz und Produktivität. Für dem Wiedereinstieg nach dem Urlaub wünsche ich euch allen viele glückliche Stunden und viel Freude bei der Arbeit!

Bild: the_moment bei flickr.com

 

17 Kommentare

  1. Ich bin glücklich und damit erfolgreich. Eine positive Einstellung wirkt so stark positiv auf andere. Glücklich sein ist der Motor für so vieles!
    Ich empfehle EFT als Einstieg zum glücklich werden: http://www.eft-Info.com

  2. Zum Glück verbreitet sich dieses Wissen immer mehr, dass Geld und Boni als Motivation nicht langfristig wirken.
    Leider hält das Glücksgefühl aus dem Urlaub auch nicht lange an.
    Nachhaltige Erfolge kann man jedoch mit Lach-Training erzielen. Lachen ohne Grund kann erlernt und geübt werden, und wirkt gerade dann, wenn einem das Lachen schon vergangen ist. Spaß an und bei der Arbeit ist die Garantie für hohe Motivation und Effizienz.
    Gemeinsames Lachen schweißt Teams zusammen und fördert Ausrichtung.
    Lachen und Heiterkeit lässt sich im täglichen Umgang praktizieren und ist jederzeit einsetzbar. Manchmal braucht es nur eine Erinnerung daran.
    Hoffentlich wird bald in mehr Führungsetagen gelacht. Da hätten alle was davon…
    Mehr Info über Lach-Training: http://www.bewegte-begegnung .de

  3. Sind das jetzt neue Erkenntnisse? *g*

  4. Schöne Zusammenfassung, danke!
    Jetzt ist nur die Frage, wie man glücklicher wird und das auch praktisch angehen kann, richtig? Aber auch dazu gibt es ja schöne Ecken im Netz. ;)

    Meine Frage an das gesamte imgriff-Team ist: Welche der “gängigen” Übungen euch im täglichen Job helfen, das Glücksgefühl häufiger zu erzeugen. Gibt’s da bestimmte Momente oder Rituale bei euch?

    Euch im Team auch noch eine schöne Woche und Freude bei der Arbeit!
    Sonnige Grüße,
    M.

    • denke daran, was dich als letztes (beruf oder privat) glücklich gemacht hat. dann denke daran, was dich gerade glücklich macht. und als nächstes, was dich als nächstes glücklich machen wird.. somit kannst du dir permanent ein glücksgefühl erzeugen, da das immer so weiter geht..

  5. Hallo Michael

    Danke für deinen Beitrag. Übungen zum Glücklichsein:
    1. Öfters mal raus aus dem Büro.
    2. Kaffeetrinken / Essen mit lieben Menschen
    3. Herausfordernde Arbeiten annehmen und das beste draus machen
    4. Yoga über Mittag. Wirkt Wunder.

    liebe Grüsse & frohes Schaffen
    Corinne

    • @Cornelia: Geld macht glücklich. Aber nur bis zu einem bestimmten Niveau (nämlich bis die Grundbedürfnisse/die Grundversorgung befriedigt ist).

      Aber Geld zu haben und es dann für Gutes auszugeben, macht ebenso glücklich. Von daher ist die Aussage nicht mehr so einfach zu treffen.

      Bei Lachen stimme ich dir absolut zu! Die Hauptsache: es ist kein Lachen über andere!

      @Corinne: danke für den Einblick. Eine gute Quelle sind auch die positiven persönlichen Beziehungen, z.B. zu Kollegen. Vom Eindruck eurer Texte her kann ich mir vorstellen, dass das bei imgriff auch ganz gut funktioniert.

      Liebe Grüße,
      Michael

  6. Ist jetzt nicht unbedingt eine Neue Erkenntnis aber dennoch sehr schön zusammengefasst. Unmotivierte Mitarbeiter sind in der Regel eben schlecht drauf und genau auch umgekehrt.

  7. Glücklichsein ist ein Frage sein Seins, nicht des Tuns.

    • Da hast du alleine von der Wortwahl schon recht, denn Sein steckt ja im Glücklichsein schon drin. Aber um etwas zu sein, muss man es erst einmal werden. Quasi “Werde was du bist”.

      Selbst, wenn du morgens im Bett liegen bliebest und auf das Glück warten würdest – auch das wäre eine Tat, eine Aktivität…

      Aber das ist ja auch gut. Denn so können wir selbst etwas ändern, wenn uns unser Zustand nicht passt. :)

  8. Werden ist ja ein Vorgang. Um Glücklich zu sein, bedarf es jedoch lediglich des Vorgangs der Wahl, den man nicht wirklich Vorgang nennen kann, weil es kaum ein paar Sekunden dauert. ;o)
    Was ich damit sagen möchte: Nicht äußere Umstände machen glücklich, du machst dich immer nur selbst glücklich. Klar ist es toll, z. B. viel Geld zu haben, macht vieles leichter, aber dennoch ist an unglücklichen reichen Menschen zu sehen, wie unbedeutend Besitztum oder Möglichkeiten sind, wenn man nicht aus sich selbst heraus glücklich ist.

    • Verstehe ich vollkommen, was du meinst. Aber “sich selbst glücklich machen” oder “aus sich selbst glücklich werden” sind ebenfalls beides Taten.

      Ist jetzt wahrscheinlich alles Haarspalterei und etwas philosophisch, aber ich finde den Gedanken schön, dass zwar 50% des eigenen Glücks(Empfindens) in der Veranlagung liegen (also den Genen), 10% an der Umwelt, aber eben auch 40% an uns und dem, was wir tun.

      Ist doch schön, oder? :)
      Michael

    • @Michael:
      Aber nur “Tat” im Sinne von bewusster Wahl, die keine Sekunde dauert. Und das Ganze ist auch noch gratis!

      Dass Glücksempfinden angeblich genetisch festgelegt ist, habe ich auch mal gelesen. Ob das angegebene Maß aber stimmt? Ich glaube maximal an leichte Prägungen, aber was der Mensch dann aus seinen Anlagen macht, kommt auf ihn selbst an.

      Dass Erziehung und Umwelt Einfluss nehmen, leuchtet ein. Aber sobald man erfahren und erkannt (!) hat, dass man den eigenen Glückspegel bewusst steuern kann, ist die Vergangenheit auch nicht mehr relevant, es sei denn, man klammert sich daran fest.

  9. Ja, eine schöne Zusammenstellung auch wenn man zumindest “gefühlt” das ein oder andere schon zu wissen glaubte. Bleibt nur noch die Frage was man den tun muss um glücklich zu sein. ;)

    • Hallo Mark,

      wenn du die vielen Bücher von den Profis (wie z.B. Seligman, Lyubomirsky, Diener und Co.) noch nicht gelesen hast, gibt es auch wissenschaftlich belegte Übungen in vielen Blogs. Ich beschäftige mich auch gerne mit dem Thema (falls du mal vorbeischauen möchtest).

      Ich bin gespannt, welche Erfahrungen du da machst!

      Gruß,
      Michael

  10. Habe ich doch einen Beitrag weiter oben bereits beschrieben. Es geht nicht um ein Tun. Sei es einfach, statt tausend Ausreden zu erfinden, warum das gerade nicht geht, was Menschen immer unheimlich gerne machen.^^

  11. Natürlich sind glückliche Menschen insgesamt produktiver.
    Ich denke hierbei, dass der in diesem Artikel beschriebene Punkt 3 der entscheidenste ist:
    Probleme treten ja im Alltag aller Menschen auf. Wenn man sich allerdings nicht den “Kopf zerfressen lässt”, wie man das Problem anzufassen hat und zulange abwälzt, was die negativen Folgen möglicher Probleme sein können, kommt man natürlich nicht dazu, das Problem zu lösen. Die Folge ist dann, dass man sich nicht “Neuem zuwenden” kann, sondern das “Problem mit sich rumschleppt”. So bleibt auch das “eigene Erfolgserlebnis” aus, ein Problem gelöst zu haben – was dann wiederum eher unglücklich macht!

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