schemer.com:
Ziele gemeinsam erreichen

schemer.com ist ein Webdienst, der Dir dabei helfen will, Deine Ziele umzusetzen. Schemer hat sozialen Charakter und bringt Leute zusammen, die ähnliche Ziele haben.

Zur Zeit ist Schemer noch in einer Invitations-Only-Phase. Wir haben uns Schemer.com angeschaut und ausprobiert.

Schemer ist vollständig in Google integriert, auch die Anmeldung geschieht über Deinen Google Account. Nach der Anmeldung wirst Du nach Deinen Interessen gefragt. Die reichen von Beauty über Sushi bis hin zu Zombie-Filmen. Entscheidest Du Dich für Deine Favoriten, erhältst Du eine Art Zeitleite, die die Ziele anderer Leute aus diesen Themengebieten aufgelistet.

Diese Ziele kannst Du für Dich übernehmen, wenn Du sie noch nicht erledigt hast, oder gleich abhaken, wenn Du das schon gemacht hast. In diesem Fall kannst Du kommentieren, wie es für Dich war. Wenn Du mehrere Ziele von einer anderen Person übernimmst, wirst Du gefragt, ob Du alle Ziele dieser Person sehen willst – es scheint ja Übereinstimmungen zu geben. Wer was von Deinen Zielen sehen kann, stellst Du über Deinen Google+ Account ein.

Find Stuff to do in Schemer.com

World Wide Ziele

Obwohl Schemer nach eigener Aussage in den USA am besten funktioniert, finde ich erstaunlich viele Personen und Ziele, die sich auf Berlin beziehen. Schemer verlangt die Angabe Deines aktuellen Ortes und zeigt Dir insbesondere Ziele aus Deiner Umgebung an (die auch Deinen Lieblingsthemen entsprechen).

Eigene Ziele können natürlich auch einfach selbst eingegeben werden. Sofort danach wirst Du gefragt, warum andere dieses Ziel übernehmen sollten. Außerdem kannst Du es verschlagworten, damit es leichter gefunden wird, sowie einen Ort angeben (falls es sich auf einen Ort bezieht). Das sieht dann so aus:

Eine Aufgabe angelegt: Schemer.com

Ziele anderer Leute übernehmen

Richtig interessant wird es, wenn Du die Ziele anderer Leute anschaust und diese übernimmst. So können sich Gruppen bilden, die Ziele auch im realen Leben gemeinsam erreichen. Gleichzeitig dient das natürlich als Fundgrube für coole Dinge, die Dir vielleicht sonst nicht einfallen würden.

Dafür bietet schemer.com eine eigene Unterseite «Accomplices» (Komplizen) an, auf der Du alle die Leute sehen kannst, die Du aus Google+ kennst oder deren Ziele Du bereits übernommen hast. Bist Du also auf Google+ mit einem Deiner Rollen-Modelle verbunden, kannst Du auf Schemer.com schauen, ob es Ziele dieser Person gibt, die Dich auch interessieren könnten.

Fazit

schemer.com ist ein ortsbasiertes, soziales Netz für Deine Ziele, angebunden an Google+. Es macht Spaß und inspiriert Dich, neue Ziele zu finden und diese umzusetzen. Dafür gibt es auch etwas sozialen Druck, weil Deine Ziele öffentlich sind. Der Aufbau der Webseite ist einfach, die Anbindung an Google+ eine gute Idee. Facebook oder Twitter werden aber nicht angeboten, soweit ich das sehen kann. schemer.com ist ein netter Zeitvertreib. Wenn Du Deine Ziele ansonsten nur schwer umgesetzt kriegst, solltest Du es mal testen. Ob es nach 18 Monaten für 1 Mrd. $ verkauft wird, wage ich mal zu bezweifeln.

 

Gregor Groß

Gregor Gross

Gregor Gross

Gregor Groß kam im Jahre des Herrn 1973 zur Welt, kurze Zeit nach dem Tode Bruce Lees. Ob es dabei wirklich zu einer Seelenwanderung kam, ist bis heute ungeklärt. Keine vierunddreißig Jahre später jedenfalls führte ihn sein Weg über einen asiatischen Zwischenstopp nach Brisbane, Australien, wo er Vertrauen in seine kreativen Fähigkeiten fasste.

Seitdem interessiert sich Gregor für Kreativität (darüber bloggt er auf www.denkpass.de) und dafür, wie man Aufgaben richtig organisiert und delegiert, ohne die Kreativität seiner Mitarbeiter zu behindern. Über dies und ähnliche Themen bloggt er hier auf imgriff.com.

Ansonsten versucht Gregor, tagsüber in einer seiner Firmen (alpha-board.de macht Elektronik-Design und Fertigungsservice, mashamo.de exklusive Kinder- und Babymode ohne Kitsch und Schnörkel, lieblingskaro.de Kinderzimmer-Ausstattung, Bettwäsche und Spielzeug im Karo-Look) möglichst viel zu lächeln und dabei kompetent zu wirken, prokrastiniert am liebsten mit Baseballstatistiken und Tageszeitungen und bildet sich Gottweisswas auf seinen Risotto ein.

Sonntagmorgens, wenn ihn seine Söhne um 5:32 Uhr unsanft wecken, wünscht er sich ein Zeitmanagement, das ihm Zeit zum Schlafen verschafft.

Gregor ist via Kontaktseite zu erreichen.

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3 Kommentare

  1. Hallo Gregor Grosse,

    danke für Deinen Artikel über Schemer. Zum Thema gemeinsame Zielerreichung habe ich mich mit dem Thema intensiv unter den Begriff Co-Creation beschäftigt. Schemer verfolgt einen co-creativen Ansatz. Interessant ist die starke verknüpfung zu google. Wer seine Ziele nicht mit google teilen möchte, kann folgend ein paar Inspirationen zur Zielfindung erlangen.

    Selbstanalyse: Wer bin ich? Eine Anleitung…

    Der Artikel ist schon etwas älter, aber vielleicht trotzdem hilfreich.

    Falls jemand schon Schemer benutzt hat, würde ich mich über weiteres Feedback freuen.

    Viele Grüße

    Thomas

  2. Wenn ich mich richtig erinnere, war Schemer auf der SXSW mit einem Stand im Google Maps Pavillon vertreten (und die Ehre hatten jetzt nicht so super viele Firmen). Das erklärt möglicherweise, warum das ganze stark auf G+ und nicht auf Facebook oder Twitter ;-)

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