Festtags-Knigge:
Dresscode für die Weihnachtsfeier

Die Firmen-Weihnachtsfeier wirft immer wieder dieselbe Frage auf (zumindest bei uns Frauen). Stundenlang stehen wir vor dem Schrank und fragen uns: «Was ziehe ich an?» Rotes Minikleid und hohe Hacken oder doch lieber Jeans und Bluse?

Eins vorab, die Lieblingskombi Jeans und T-Shirt geht gar nicht. Nicht an der Weihnachtsfeier. Wenn dann Jeans und T-Shirt und Blazer gekoppelt mit schönen Accesoires. Doch nicht nur das Outfit sollte man dem Event anpassen, sondern auch das Verhalten. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, denn auch ich gehöre zu den Frauen, die stundenlang vor dem Schrank stehen und an so mancher Party nicht nur mit dem Outfit ein wenig über die Stränge schlägt. Tipps vom Fettnäpfchen-Profi.

Bleibe deinem Stil treu

Trage etwas, in dem du dich wohl fühlst. Wenn du sonst nie einen Rock trägst, muss das auch am Weihnachtsfest nicht sein. Ein völlig umgestylter Auftritt wirkt aufgesetzt. Ich hatte mal hellblondes Haar mit pinken Fransen, weiss der Geier was mich da geritten hat! Von absoluter Durchsicht rate ich ab. Transparente Tops, Blusen oder Kleider bleiben im Schrank.

Dem Christbaum die Show stehlen

Jemandem die Show stehlen ist nicht nett. Auch wenn es nur der Christbaum ist. Lass ihn funkeln, wenigstens für einen Tag. Die restlichen 364 Tage im Jahr darfst du deine ganze Schmuckkollektion auf einmal tragen. Am Weihnachtsfest gilt: weniger ist mehr. Ein paar schöne Ohrringe und Armreifen reichen aus und komplettieren jedes Outfit. Auch beim Make-up gilt: Es soll die natürliche Schönheit unterstreichen. Helle Lidschatten, feine Braun- und Grautöne gehen immer. Keine knallroten Lippen, ausser es ist dein Markenzeichen. Stattdessen lieber einen zarten Rose- oder Nudeton verwenden.

High Heels nur für Profis

Hohe Hacken (auch die von Jimmy Choo) und Alkohol vertragen sich schlecht. Auch wenn man anfangs denkt, das geht schon, man sitzt ja die meiste Zeit. Aus Erfahrung kann ich sagen, nach ein paar Gläsern Wein gleicht der Gang zur Toilette einem Seiltanz. Und auf das Gekichere der Kollegen («Haha, schau dir die mal an») mag ich gar nicht mehr denken. Und wenn es ganz blöd kommt, landet man wegen dieser Schuhe noch unter dem Tisch oder in den Armen des Chefs!

Finger weg von Kollegen

Apropos Kollegen: Alkohol baut bekanntlich Hemmungen ab. Bei einigen mehr, bei anderen weniger und bei manchen wirken bereits kleine Mengen, um sich danach wochenlang zu schämen. Egal was passiert oder wie ausgelassen die Stimmung sein mag, behalte deine Kleider auf jeden Fall an!

So, mit diesen Tipps entlasse ich euch in die Weihnachtsparty. Rock on!

(Artikelbild: Sister72 bei flickr.com, CC BY 2.0)

 

Mehr lesen

Festtags-Knigge: Weihnachtsfeier - die Do\'s and Don\'ts

14.12.2011, 6 KommentareFesttags-Knigge:
Weihnachtsfeier - die Do's and Don'ts

Alle Jahre wieder und meist unumgänglich, kommt die betriebliche Weihnachtsfeier. Ein kurzer Blick in den Event-Knigge, damit Ihr Euch auch am Tag danach noch im Büro blicken lassen könnt.

Stilbewusstsein: Anzugspflicht für alle

11.10.2011, 10 KommentareStilbewusstsein:
Anzugspflicht für alle

Männer im Anzug sind doch einfach unglaublich sexy. Ich plädiere darum für eine allgemeine Anzugspflicht! Dabei gibt es ein paar Regeln zu beachten.

Festtags-Knigge: Weihnachtsfeier - die Do\'s and Don\'ts

14.12.2011, 6 KommentareFesttags-Knigge:
Weihnachtsfeier - die Do's and Don'ts

Alle Jahre wieder und meist unumgänglich, kommt die betriebliche Weihnachtsfeier. Ein kurzer Blick in den Event-Knigge, damit Ihr Euch auch am Tag danach noch im Büro blicken lassen könnt.

Kommunikation: Smalltalk beim Stehlunch

30.11.2011, 1 KommentareKommunikation:
Smalltalk beim Stehlunch

In der Vorweihnachtszeit häufen sich Apéros und Stehlunches. Networking ist gut für’s Geschäft und in ungezwungener Atmosphäre gar nicht so schwer, könnte man meinen. Doch welche Themen eignen sich bei Tisch und wie beginnt man ein Gespräch mit wildfremden Personen?

3 Kommentare

  1. Zitat: “Eins vorab, die Lieblingskombi Jeans und T-Shirt geht gar nicht.”

    Diese Aussage ist mir eindeutig etwas zu rigoros. Es kommt auf den Kontext an, würde ich sagen:

    - Wo wird gefeiert, in Düsseldorfs Meerbar oder in einem Berliner Paintball-Schuppen?
    - Wer feiert mit, auch die Unternehmensleitung oder nur alle Verkäufer der Filiale?
    - Welche Position hast Du selber, Praktikant oder Hausmeisterin oder aufstrebende Vertrieblerin oder Assistent der Geschäftsführung oder Konzern-Chef?
    - Welche Branche ist das, z.B. Marketing-Agentur oder Staubsauger-Direktvertrieb?

    Und am Ende sei noch gesagt, was für ein T-Shirt und was für eine Jeans – und wer steckt da drin? Wenn zum Beispiel Emmanuelle Chriqui in Shirt und Jeans daherkommt wie z.B. auf diesem Bild (auch wenn das kein T-Shirt ist, weswegen es wahrscheinlich etwas zu freizügig ist), dann beschwert sich niemand, würde ich sagen. Maximal ein Bischof eines nahegelegenen Doms, weil der dann vielleicht während seiner Messe ein Loch ins Kirchenfenster tritt, um besser sehen zu können…

  2. Wer feiert denn bitte schön in einem Paintball-Schuppen Weihnachten? Aber natürlich hast du recht wenn du sagst, es kommt auf die Location an.

    Meiner Erfahrung nach sind Weihnachtsfeiern meist ein bisschen edler als andere betriebliche Feiern. So weit ich mich erinnern kann, waren vom Praktikanten bis hin zum Hausmeister alle “schön” angezogen und standen nicht in Alltagsklamotten da.

  3. Also, wir haben mal eine Weihnachtsfeier auf einer Kart-Bahn gefeiert. Da wäre ein Anzug oder Kleid definitiv fehl am Platze gewesen. Es hängt demnach also doch von der Lokation ab… Aber generell würde ich sagen, dass Mann und Frau sich nicht verkleiden sollten, denn wohlfühlen darf man sich auch auf einer Weihnachtsfeier… Miniröcke, Chiffonblusen, Ausschnitte bis zum Bauchnabel sind ein NoGo, ebenso wie Schweißgeruch, fleckige Krawatten und ungebügelte Hemden bei Männern.
    Und was man ebenfalls tunlichst vermeiden sollte, ist zu tief ins Glas zu schauen. Da kann man noch so schön und seriös angezogen sein: der spätere (nachhaltige) Eindruck der Kollegen und Chefs bezieht sich nicht auf die Klamotte… Und wenn dann auch noch Bilder geschossen werden und man nicht in die “Best off-” Hitliste einziehen möchte, heißt es “weniger ist mehr”!

Ein Pingback

  1. [...] ganz zu schweigen. Um als Frau nicht Opfer von Anzüglichkeiten zu werden, achte man auf züchtige Kleidung.Das EssenPünktliches Erscheinen zeugt von Respekt. Eine freundliche Begrüssung ebenso. Beim Essen [...]

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder