Kommunikation:
Schwieriges ansprechen, aber wie?

Die Chefin hat Spinatreste zwischen den Zähnen, der Kollege schmatzt am Mittagstisch. Was sagt man in solchen Situationen und vor allem wie?

Das Leben ist kein Ponyhof, das wissen wir. Für schwierige Situationen kommt nun aber Hilfe: Sechs Tipps, wie man Heikles mit Kollegen oder Vorgesetzten besprechen kann.


Tipp 1: Fresse halten

Vorab kann man sich immer fragen, warum man sich ab dem Anderen stört. Schmatzt sie wirklich so laut oder höre nur ich das weil ich sie auch sonst nicht so schick finde? Will ich wieder einmal Sand ins Getriebe werfen, weil mir ansonsten zu langweilig wird? Neeein, niemals. Sie schmatzt, echt. Aber, stört es die anderen Kollegen auch? Oder suche ich einen Sündenbock für meinen eigenen Frust? Denn oft ist es so, dass man sich als Einziger an etwas stört, weil man die Person nicht besonders mag oder man mit seinem eigenen Leben nicht ganz zufrieden ist. Und wenn man dann als Einzige etwas sagt, steht man am Schluss als Unruhestifterin da, ohne dass das eigentliche Problem behoben wäre. Also, in solchen Fällen behält man die unangenehme Wahrheit lieber für sich und lässt die Kollegin weiterschmatzen.


Tipp 2: Zum Nachdenken bringen

Ein Bekannter beschwert sich immer wieder über seine Arbeitskollegin. Sie ist sehr direkt und lässt keine Möglichkeit aus, ihn zu piesacken. Erst kürzlich passiert: Er kehrt nach seinem zweiwöchigen Urlaub ins Büro zurück. Sie sieht ihn und sagt: «Hallo, hast du zugenommen?» Das ist keine Erfindung von mir, sondern todernst. Die ist echt so drauf. Was macht man mit so einer Person? Erwürgen? Geht nicht, sorry. Andere Vorschläge? Mit gleicher Münze heimzahlen wäre eine Möglichkeit. Aber nein, wir sind ja erwachsen und nicht so taktlos wie Miss Unhöflich. » weiterlesen

miCal:
iOS-Kalender App aus Deutschland

miCal ist eine Kalender App für das iPhone und das iPad – entwickelt in Deutschland.

miCal reiht sich ein in die lange Reihe der Kalenderalternativen für Geräte unter iOS – ein hart umkämpfter Markt mit wenig Differenzierungspotenzial. Spannend an der neuesten Version von miCal ist ein besonderes Feature: Die Kalender App bietet eine integrierte To Do-Liste.

Diese To Do-Liste kann man sich via In App-Kauf zugänglich machen. Dabei handelt es sich um eine eher einfach strukturierte Aufgabenverwaltung, die den Ansprüchen des fortgeschrittenen GTD-Users wohl kaum gerecht wird. Wer allerdings weniger komplexe Anforderungen mitbringt, hat mit miCal allerdings eine integrierte und ziemlich komplette Zeitmanagement-Applikation in der Hand.

Die Kalender App bietet, was eine Kalender App ebenso bieten muss – allerdings schon ziemlich gut gemacht. miCal bietet Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresübersichten. Praktisch: Um einen Detaileintrag zu sehen, muss beispielsweise die Monatsübersicht nicht verlassen werden – eine effiziente Lösung. Generell macht die App einen sehr übersichtlichen Eindruck und ist angenehm anzusehen.

In die Ecke der innovativen Features gehört sicher auch der Standardtitel: Häufig verwendete Meeting-Bezeichnungen (regelmässige Sitzungen etc.) können vorher definiert werden und stehen bei der Terminerfassung in einem Dropdown-Feld zur Verfügung.

miCal ist seit einem Jahr auf dem Markt – zum Geburtstag werden die Apps zum Sonderpreis angeboten: 79 Cents bzw. 1 Franken für iPhone- und nochmals soviel für die iPad-App.

Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

Arbeitsplatz der Zukunft:
Mobil, sozial und Always-on

Der Arbeitsplatz der Zukunft ist mobil und cloudbasiert; selbständig und flexibel arbeiten wir mit mehreren Communities und für verschiedene Auftraggeber. Eine der zentralen Fragen dabei: Gibt es noch eine Grenze zwischen Beruf und Privat?

«Wie ist Dein Arbeitsplatz der Zukunft?» hat Bianca Gade zum Auftakt einer Blogparade Mitte September gefragt. Internet-Bürger und Blogger wurden aufgerufen, ihre Vision der Arbeitszukunft aufzuzeichnen, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie heute arbeiten und wie sie morgen gerne arbeiten würden. In allen Ecken des Internets, in Blogs und in Kommentarspalten sind über 20 Antworten zu der Frage veröffentlicht worden. Die Beiträge beleuchten allesamt ganz unterschiedliche Aspekte, die Autoren haben verschiedene Meinungen und Ansichten darüber, wie es morgen sein könnte.

Ein Thema, das in praktisch allen Beiträgen aufleuchtet, ist die zunehmende Entgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben – oder vielmehr die Frage, ob es diese Grenze braucht beziehungsweise ob es sie jemals gab. Viele Meinungen gehen dahin, dass es sich bisher schon um eine künstliche Grenze handelte – trotzdem brauchen wir Methoden und Kompetenzen, um nicht in der Arbeit unterzugehen. » weiterlesen

Ideen finden:
Einfach loslegen

Probleme sind eine tolle Sache. Sie sind häufig Auslöser dafür, dass wir nach neuen, unkonventionellen Lösungen suchen – und sie finden.

Gute Ideen kommen offenbar vielen Leuten unter der Dusche. Dafür gibt es spezielle, wasserfeste Notizblöcke. Oder im Bett. Wie bei dem Starfotografen Russel James, der nie ohne Zettel und Stift neben sich ruht – damit er gleich aufschreiben kann, was ihm nachts um drei im Traum eingefallen ist. Es gibt Ideenfabriken wie die Magdeburger Firma Zephram, die mittels Perspektivwechsel eingetretene Pfade verlässt und so Rohideen liefert – u.a. für Kunden wie BMW oder Microsoft. In Unternehmen gibt das Ideenmanagement, auch betriebliches Vorschlagswesen genannt, in dem Unternehmen Verbesserungsvorschläge sammeln und manchmal sogar umsetzen. Und es existieren jede Menge Kreativitätstechniken wie Brainstorming, Mind-Mapping, das Sechs-Hut-Denken oder die Methode 635 – einfach mal hier im Blog nach «Kreativität» oder «Ideen» suchen.

Ideen als Problemlösung

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mir fallen die besten Ideen ein, wenn ich direkt mit einem Problem konfrontiert bin. Ganz konkret. Ohne Kreise malen, Hüte aufsetzten usw. Gut, Visualisierung mag bei der Ideenfindung helfen. Aber der Auslöser ist meist, dass ich eine Lösung für ein ganz spezielles Thema suche. Und dann darüber nachdenke. Allerdings nicht, um dann stundenlang die Gedanken im Kopf hin- und herzuwälzen. Die Devise lautet vielmehr: Einfach anfangen. Trial und Error sozusagen. » weiterlesen