Das New Yorker Startup Gimme Bar erlaubt das Speichern beliebiger Online-Inhalte. Der Dienst macht durch ein ansehnliches Design, eine unkonventionelle Benutzeroberfläche sowie eine Dropbox-Integration auf sich aufmerksam.
Kann man im Jahr 2011 noch mit einem Dienst beeindrucken, der sich irgendwo zwischen Social Bookmarking und einem persönlichen Online-Notizbuch positioniert – zwei Bereiche, in denen es von Startups und Onlineservices nur so wimmelt? Ja, dies ist tatsächlich möglich. Zumindest wenn man nette Visualisierungen, eine unkonventionelle Benutzeroberfläche und eine Backup-Möglichkeit als begrüßenswerten Fortschritt ansieht.
Das US-Startup Gimme Bar erblickte erst vor wenigen Tagen das Licht der digitalen Welt und hat auch bei Bloggern im deutschsprachigen Raum bereits einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
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Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.
Social Media und Web 2.0-Instrumente sind heute unverzichtbare Tools für das Lernen von Wissensarbeiter. Jane Hart stellt zum fünften Mal die Top 100 der Learning Tools zusammen.
Im geschäftlichen Umfeld wird der Einsatz von Social Media vor allem in zwei Feldern diskutiert: In der Unternehmenskommunikation und in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Das ist kein Zufall: Social Media-Kanäle wie Facebook, Twitter und Blogs stellen die Infrastruktur bereit, damit sich Menschen unterhalten können. Auf diesen Kanälen werden Gespräche geführt.
Gespräche sind auch die Grundbausteine von Märkten (dazu lesenswert: Das Clue Train Manifesto von 1999!). Unterhaltungen, Empfehlungen und Verhandlungen zwischen Menschen führen zu Transaktionen, zu Geschäftsabschlüssen in einem Markt. Kein Wunder, interessiert sich die Unternehmenskommunikation dafür, zu einem interessanten Gesprächspartner zu werden.
Gleichzeitig ist das Gespräch eine der ältesten Lern- und Lehrmethoden – schon Jesus hat diese Form sehr erfolgreich praktiziert. Heute geschieht vor allem in einem betrieblichen Umfeld ein Grossteil des Lernens in Gesprächen, on the job, am Kaffeeautomat, mit Vorgesetzten, Kollegen oder externen Partnern. Diese Gespräche finden mehr und mehr auch im Netz statt: Corinne hat hier die Schule der Zukunft beschrieben. (Was wir lernen müssen, beschreibt Stephen Downes hier.) » weiterlesen
The Birdy ist ein kostenloser Webservice, um einfach aufzuzeichnen, für was man sein Geld ausgibt.
«Einfach» ist bei
The Birdy wörtlich zu nehmen: Jeden Abend um acht Uhr erhalte ich ein Mail mit der Aufforderung, meine Ausgaben aufzuschreiben. Dafür drückt man bloss den Antworten-Knopf im E-Mail-Programm und schreibt:
F20 Lunch #Food
F5 Kaffee mit Tina #Starbucks
F3 Zeitung #Lesestoff
Dieses E-Mail schick ich weg und The Birdy tut seinen Job. «F20» steht für die Währung und den Betrag, also 20 in Franken, in meinem Fall. Dann habe ich Platz für Freitext sowie ein anschliessendes Tag (z.B. #Food) – daraus macht The Birdy meine Ausgabenkategorien. Diese Tags kann man selbst festlegen. Damit erstellt The Birdy eine einfache Übersicht, als Grafik oder in einer Kalenderansicht, die mir Auskunft über mein Ausgabeverhalten gibt. » weiterlesen
Kontrolliertes Prokrastinieren, eigenbestimmtes Arbeiten und die Versuchung des Aufschiebens erkennen und bewusst damit umgehen – drei Wege, Dinge erledigt zu kriegen.
Prokrastination ist das, was Studenten machen, wenn sie an ihrer Diplom-Arbeit schreiben sollen: das kann dann von Wäsche bügeln über Einkaufen bis Pflege des Rollenspiel-Forums alles bedeuten, was genau NICHT mit ihrer Studienarbeit zu tun hat. Es ist ein weit verbreitetes Phänomen, das uns alle befällt. Die einzige Ausnahme zu dieser Regel scheint Anna Sommerer zu sein, die Prokrastination zum
Inhalt ihrer Studien-Arbeit gemacht hat.
1. Die Art, wie ich prokrastiniere, spielt keine Rolle
An mir selber kann ich feststellen, dass Prokrastinieren ein fester Bestandteil meines (Arbeits)-Lebens ist, egal welcher Prokrastinations-Art ich gerade fröne. Anfangs dachte ich, die Art und Weise, wie ich prokrastiniere, spielt eine Rolle. Also habe ich seinerzeit einfach den größten Zeitfresser aller meiner Ablenkungen identifiziert und abgeschafft – und hoffte damit, die Zeit zu gewinnen, die ich vorher dieser Ablenkung opferte. Wie ich heute weiss, hat Prokrastination nicht nur in dieser Hinsicht sehr viel mit Sucht zu tun. » weiterlesen
Regelmässiges Feedback steigert die Produktivität. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die Rückmeldung positiv oder negativ ist. Hauptsache, der Mitarbeiter weiss, wo er mit seiner Arbeitsleistung steht.
Egal welchen Job man ausführt, Manager wollen, dass man seine Aufgaben motiviert und effizient erledigt. Ein beliebtes Tool, um die Mitarbeitenden bei Laune zu halten, ist das so genannte Performance Feedback, bei uns auch bekannt als Mitarbeitergespräch. Einmal im Jahr sitzt man mit dem Vorgesetzten zusammen und lässt seine Arbeitsleistungen beurteilen.
Feedback ist gut und recht, aber was bisher nicht erforscht wurde, ist wann und welche Art von Feedback die Produktivität tatsächlich steigert. Fragen wir «Captain America» oder Francesca Gino von der Harvard Business School und Bradley R. Staats von der University of North Carolina. Die beiden führten in der japanischen Shinsei Bank ein Experiment durch und veröffentlichten ihre Erkenntnisse in der Studie Driven by Social Comparisons: How Feedback about Coworkers’ Effort Influences Individual Productivity.
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John’s Phone ist ein Handy für Minimalisten. Kein Webbrowser, kein Terminkalender, keine Mail – noch nicht einmal SMS kann das Handy senden oder empfangen. Und das ist gut so – wir haben’s getestet.
von Frank Müller, Autor bei unserem Schwesterblog neuerdings.com
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Ob Facebook, Twitter, Google+: Immer wieder liest man Klagen jammernder iPhone-Junkies, deren Gerät den Geist aufgegeben hat und jetzt in Reparatur ist. Wie soll man ohne Smartphone weiterleben können?
Soviel ist sicher: Es geht. Ich habe den Test gemacht und einige Wochen mit einem Telefon verbracht, das nichts kann außer telefonieren: John’s Phone. Im vergangenen Herbst wurde es angekündigt, inzwischen ist das Telefon auf dem Markt.
Vielleicht kann man John’s Phone am ehesten mit einem der Programme vergleichen, die ablenkungsfreies Arbeiten ermöglichen sollen; die den Internetzugang temporär kappen, alle anderen Programme ausblenden, damit man sich endlich mal nur auf eine Sache konzentrieren und die richtig machen soll.
John's Phone
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Lord Richard Layard will für mehr Glück kämpfen. Der Ökonomieprofessor der London School of Economics hat im Internet die Action for Happiness-Bewegung ins Leben gerufen.
Unser Glücksempfinden, so sagt die Forschung, liegt zu etwa 50% in unseren Genen und 10% werden durch äussere Umstände wie Einkommen o.ä. bestimmt. Ansonsten wird unser Glücksgefühl vor allem durch unsere eigenen täglichen Handlungen bestimmt. Für Layard Grund genug, die Leute von einer Lebenshaltung zu überzeugen, mit der wir mehr für unser Glück tun. In einem Gespräch mit der ZEIT
meinte Layard:
In den USA gibt es seit 60 und in Deutschland seit 40 Jahren trotz enormer Einkommenssteigerung keine nennenswerte Zunahme von Glück und Zufriedenheit. Mit unserem Projekt wollen wir glücksorientiertes Denken fördern.
Action for Happiness soll die weltweite Plattform für diese Idee einer säkularen Ethik werden. Jeder, der etwas für das Glück auf dieser Welt tun will, kann Mitglied werden. Die Organisation bietet Materialien und Infos rund um das Thema an. Konkrete Tipps sollen helfen, glücksförderndes Verhalten in unserem Alltag umzusetzen. Auch bei uns wird man zu dem Thema fündig: 10 Schlüssel zum eigenen Glück haben wir hier beschrieben.
Gute Kommunikation ist wichtig und macht das Zusammenleben produktiver. Bloss die Umsetzung ist nicht ganz einfach. Neun Tipps zur klaren und fairen Kommunikation.
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Im
letzten Beitrag habe ich darüber geschrieben, warum klare Kommunikation so wichtig ist. Eigentlich ist das auch jedem klar. Das tatsächliche Problem liegt woanders: Vielen Menschen haben noch gar nicht gemerkt, dass sie unklar kommunizieren! Oder sie verwechseln verständlich mit laut. Und noch schlimmer: Ihr Gegenüber fällt dann aus allen Wolken, wenn man plötzlich und aus heiterem Himmel ausflippt.
Sylvana Pollehn hat hier ein sehr schönes Beispiel von der Restaurantmanagerin Irene beschrieben, die ihre Mitarbeiter durch die Gegend scheucht, statt klare Arbeitsanweisungen zu geben. Ein anderes klassisches Beispiel: Ruhestörung in der Nachbarschaft. Die alte Dame regt sich über die Lautstärke iher jungen Nachbarin auf. Doch statt einfach mal hinzugehen und mit ihr zu reden, klare Regeln für das Miteinander festzulegen, läutet sie sturm, fordert harsch: «Ruhe bitte!», wähnt sich im Recht. Die Fronten verhärrten, der Streit eskaliert und am Ende findet man sich vor dem Richter wieder.
Doch wie funktioniert das denn nun mit der klaren Kommunikation, die andere Menschen auch verstehen? Ein paar Tipps: » weiterlesen