In den USA manifestiert sich ein Trend mit Schlagworten wie «Freelance Revolution», «Gig Economy» oder «Freelance Nation»: Immer mehr Menschen haben den traditionellen Karriereweg aufgegeben und sind als Selbstvermarkter unterwegs.
Sie arbeiten für mehrere Auftraggeber, gehen verschiedenen Tätigkeiten nach und tun dies als Selbständige, Teilzeitangestellte oder temporär verpflichtete Arbeitnehmer. Aktuell verstärkt wird dieser Trend durch das Phänomen der «Jobless Recovery» in den USA. Unternehmen profitierten nach der Finanzkrise von einem milden Aufschwung, ohne dass die Zahl der Arbeitslosen sank. Entsprechend finden sich viele Arbeitnehmer unfreiwillig in in neuen Arbeitsformen wieder. Mehr und mehr suchen aber Menschen auch diese neue Selbständigkeit.
Das Unternehmen entscheidet nicht mehr für Dich
Lynda Gratton von der London Business School beschreibt im Economist die veränderte Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Jeder Arbeitnehmer müsse heute für sich selbst Verantwortung übernehmen – die Firma tut es nicht mehr. Die bisherige «Eltern-Kind»-Beziehung zwischen Unternehmen und Mitarbeiter wird mehr und mehr zu einem «Wir stehen uns auf Augenhöhe gegenüber». » weiterlesen
Selbstkontrolle und eine «Can do»-Einstellung sind entscheidend für den beruflichen Erfolg. Wie man dazu kommt? Vernünftig essen, genug schlafen und nicht gehorsam sein.
Wieso gibt es Menschen, die mehr erledigt kriegen als andere? Rosabeth Moss Kanter, Professorin an der Harvard University und Buchautorin
glaubt an die einfache Erklärung: Diese Leute tun immer etwas. Sie würden nie stehen bleiben, schreibt Kanter, sie würden die Initiative ergreifen und nicht warten, bis ihnen gesagt wird, was sie zu tun hätten.
Dahinter sieht sie vier grundlegende Prinzipien, die zu einer solchen Haltung verhelfen – nicht so sehr praktische Tipps als vielmehr Einstellungsfragen, die unternehmerisches Denken und Handeln ausmachen.
1. Kleine Erfolge zählen. Kanters Studien zeigen, dass die eigene Einschätzung, wie erfolgreich ein Vorhaben enden wird, darüber entscheidet, wieviel Bemühungen wir reinstecken. Rechnen wir mit einem am Ende gelungenen Projekt, arbeiten wir mehr dafür. Der Weg dahin ist gepflaster mit kleinen Erfolgen: Ein gelungenes Kundengespräch, eine innovative Lösung für ein Teilproblem – kleine Erfolge, die wir schätzen und auch ein wenig feiern müssen. » weiterlesen
ActiveInbox ist eine Gmail-Erweiterung für Firefox und Chrome, mit der ich GTD bereits in meinem Posteingang umsetzen kann.
Nach der Installation nistet sich die Extension unauffällig in der Seitenleiste von Gmail ein. Dort, so das Versprechen, will
ActiveInbox meinen Arbeitsablauf unterstützen. E-Mails enthalten oft Aufgaben oder Infos zu Projekten, seien aber schlecht strukturiert. ActiveInbox will Ordnung schaffen und leiht sich dafür David Allens
GTD-Methode aus.
Öffne ich eine eingehende Mail, wird nach der Installation eine zusätzliche Reihe Buttons angezeigt. Damit kann ich die Mail zu einem Task umwandeln oder allenfalls via Label einem Projekt zuordnen. Über das Menukästchen auf der Seite habe ich rasch Zugriff auf alle anstehenden Aufgaben und kann meinen Posteingang um diese Mails erleichtern. » weiterlesen
iDoneThis ist ein kostenloser Webservice, mit dem ich täglich aufzeichne, was ich erledigt habe.
iDoneThis.com gesellt sich zu den verschiedenen Diensten, mit denen ich via E-Mail aufgefodert werde, über meine täglichen Aktivitäten Buch zu führen:
The Birdy fragt mich jeden Tag, für was ich Geld ausgegeben habe,
OhLife hilft mir dabei, regelmässig Tagebuch zu führen.
iDoneThis will helfen, mir täglich vor Augen zu führen, was ich erledigt habe – Things I got done, sozusagen. Die Funktionsweise ist bekannt: Jeden Tag um 20 Uhr erhalte ich eine E-Mail mit der Frage: Was hast Du heute erledigt? Ich schicke die E-Mail-Antwort zurück, iDoneThis trägt es in einen Kalender ein und ich kreiere mit der Zeit so ein «Produktivitäts-Logbuch». » weiterlesen
Das Internet macht die Welt kleiner – Distanzen existieren nicht mehr. Trotzdem hält der Trend zur Konzentration von Arbeits- und Hirnkraft weiter an. Aus gutem Grund wie die Beispiele erfolgreicher Coworking-Spaces zeigen.
Ein Grund, warum ich mich vor einigen Jahren selbstständig gemacht habe: Ich bin überzeugter Solo-Worker, das heißt, ich liebe es, alleine und ungestört zu arbeiten und sah diese Möglichkeit in einer Festanstellung damals einfach nicht. Um so skeptischer stehe ich der Option gegenüber, sich temporär oder dauerhaft mit anderen Freiberuflern zusammenzuschließen – sogenannte Bürogemeinschaften, Unternehmer-WGs oder Coworking. Wenn man mal von den Momenten absieht, in denen einem die Decke auf den Kopf fällt, was zugegeben in einer Großstadt wie Berlin ziemlich selten passiert. In Kleinstädten oder ländlichen Gegenden mag das, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, anders sein.
Als ich dann im letzten Jahr gebeten wurde, für ZEIT ONLINE Coworking-Spaces in Berlin zu testen und daraus eine kleine Testreihe für mein Blog entwickelte, fing ich dann aber trotz meiner Skepsis an, mich näher mit kooperativen Arbeitsformen zu beschäftigen. Denn die liegen voll im Trend. » weiterlesen
Der Stampler ist ein Tacker, der gleichzeitig ein Stempel ist. Wieso nicht?
Der Bereich der Tacker hat in den letzten Jahren wenig Innovation gesehen – nicht mehr wegzudenken aus dem Alltag tut er still und bescheiden seinen Dienst. US-Designer
Phil Jones hat sich nun den Tacker zur Brust genommen und um eine sinnvolle Funktion erweitert: Den Stempel.
Wer mit dem Stampler Blätter zusammenheftet, hinterlässt gleichzeitig ein fröhliches Smiley auf dem Papier. Das geht in einem Arbeitsgang, zusätzlicher Arbeitsaufwand oder Effizienzverluste sind also nicht zu erwarten. Vermutlich weniger zu empfehlen, wenn man häufig Eheurkunden oder Staatsverträge tackert, ansonsten aber sicher eine Bereicherung für jedes Büro.
Stampler
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Für knapp 20 Euro ist der Stampler bei discovery-24.de erhältlich.
Um produktiv zusammen zu arbeiten, ist gegenseitiges Feedback Voraussetzung. Einige Tipps und Regeln, damit Deine Rückmeldungen gut ankommen und das gewünschte Resultat zeigen.
Aus Rückmeldungen von anderen Personen lernen wir
häufig am meisten. Als Kollegen, Vorgesetzte oder Freunde stehen wir auch in der Pflicht, Feedback zu geben – das ist nicht immer ganz einfach. Einige praktische Regeln helfen dabei und erhöhen die Chancen, dass die Rückmeldung vielleicht etwas in Gang setzt.
Dabei geht es vor allem darum, klar und verständlich zu kommunizieren. Nur nicht kuscheln hat Simone hier vor einigen Tagen deshalb gefordert. Klar, verständlich und zielorientiert – denn schliesslich geht es darum, dass Fehler in Zukunft vermieden werden können. Hier haben wir fünf konkrete Tipps zur Formulierung von Feedback zusammengetragen. » weiterlesen
imgriff.com-Leser Andreas Sturm hat sich seine Getting Things Done-Applikation selbst gebaut: Verblüffenderweise hat er dafür WordPress verwendet – ein Content Management System. Die Anleitung zum Nachbau hat er mitgeliefert.
In unserem Verlag arbeiten wir seit Jahren mit
WordPress – wir publizieren Blogs damit. Ich weiss, wie stabil, vielseitig und einfach erweiterbar WordPress ist. Bloss wäre ich nicht auf die Idee gekommen, WordPress für das Aufgabenmanagement zu verwenden. Andreas zeigt, wie es funktioniert.
Aufgaben online verwalten, auf einem eigenen Server, mit ausgereifter und freier Software – und die Möglichkeit, ein Task Management nach der Getting Things Done-Methodik von David Allen abzubilden. Das waren die Anforderungen von Andreas an sein Tool. » weiterlesen
Schreibende sollten auf stilistische Lesefreundlichkeit achten. Beachtet man einige grundsätzliche Regeln, werden auch wissenschaftliche Arbeiten angenehm lesbar (Fachartikel und Berichte für Kollegen übrigens auch).
Beim Korrekturlesen von Texten können automatisierte Helfer wie die Rechtschreib- oder Grammatik-Korrektur von Textverarbeitungsprogrammen einem viel Arbeit abnehmen. Anderes erfordert immer noch bewußte Aufmerksamkeit von Menschen, zum Beispiel stilistische Lesefreundlichkeit.
Entgegen dem Klischee, daß Wissenschaftssprache hölzern und langweilig sein muss, können wissenschaftliche Texte angenehm lesbar sein. Das ist für Anfänger im wissenschaftlichen Schreiben nicht einfach: Wie Otto Kruse in seinem Ratgeber Keine Angst vor dem leeren Blatt (Affiliate-Link) anmerkt, fällt es vielen Studierenden schwer, ihren Gedanken Bedeutung beizumessen, wenn sie nicht in komplex klingenden Formulierungen verpackt sind (Kruse, S. 193), und zudem färbt die Fachliteratur, die man für einen Aufsatz durcharbeitet, leicht ab (ebd, S. 195).
Im folgenden habe ich einige Anregungen zusammengestellt, auf welche sprachlichen Kriterien ich achte, wenn ich einen Artikel Korrektur lese. » weiterlesen
Die Blogs von Blogwerk sind eines der führenden Blog-Netzwerke im deutschsprachigen Raum. Möglich wird unsere Arbeit durch unsere Leserinnen und Leser sowie dank unserer Sponsoren.
Einmal pro Monat wollen wir Euch darum unsere Sponsoren näher vorstellen – Ihr findet in diesem Posting eine kurze Beschreibung der Unternehmen. Firmen, die sich und ihre Dienstleistungen und Produkte ebenfalls auf einem der Themenblogs präsentieren wollen, erhalten hier mehr Informationen.
Wir sagen auch in diesem Monat: Vielen Dank an alle, die uns lesen, mit uns diskutieren und uns unterstützen!
Unsere Blogs:
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