Kommunikations-Overload:
Durch mit der 2-2-2 Methode

Die 2-2-2-Regel: Zwei Sekunden, um einen Telefonanruf entgegenzunehmen, zwei Minuten, um eine SMS zu beantworten und zwei Stunden, bis das E-Mail beantwortet ist.

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Lifehacker.com berichtete gestern über den Entwickler und Berater Shenglong Gao, der sich diese Methode zu eigen gemacht hat, um seine Kommunikationsaufgaben in vernünftiger Frist abzuarbeiten.

Ganz ähnlich wie David Allens Zwei-Minuten-Regel zielt sie darauf ab, eingehende Nachrichten und Anfragen sofort bzw. innerhalb einer nützlichen Zeit abzuarbeiten, unabhängig von der Priorität der Aufgabe. Getting Things Done-Autor Allen schlägt vor, Dinge, die weniger als zwei Minuten benötigen, sofort zu erledigen – ohne sie in eine Aufgabenliste oder ähnliches zu packen.

Das Problem bei der 2-2-2-Regel dürften die Unterbrechungen sein: Konzentriertes Arbeiten bedingt manchmal, dass wir das Telefon stumm schalten oder das Mobile weglegen. Eine Lösung kann sein, sich für das Beantworten von E-Mails feste Zeiten im Kalender einzutragen – ganz nach der Regel, gleichartige Aufgaben gleichzeitig zu erledigen.

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1 Kommentar

  1. Mirko
    schrieb am 31. August 2011 um 13:51 Uhr (#)

    Ich musste erst mal kurz loslachen, als ich gesehen habe, dass ich gerade mal 2 Sekunden Zeit haben dürfe, um einen Anruf entgegen zu nehmen. Mein Standpunkt ist da recht eindeutig: Wenn der Anruf gerade stört, habe ich 1 Sekunden Zeit den Anrufer wegzudrücken frei nach dem Motto “wenn es wichtig war, ruft er/sie noch mal an – oder nutzt meine Mailbox”. Wäre ja noch schöner, dass wir externen Störern noch höhere Priorität einräumen.

    Aber dann las ich “Das Problem bei der 2-2-2-Regel dürften die Unterbrechungen sein:”. Wunderbar – das ist eine gute Anpassung ;)

    2 Stunden für eine Mailantwort ist mir persönlich auch zu schnell. Eher so etwas wie “2 mal am Tag”. Wenn wir unsere Kommunikationspartner nicht ein bisschen “erziehen”, kommen wir selbst zu gar nichts mehr und wir landen im Selbstmanagement wieder in der Steinzeit.

    SMS beantworte ich generell überhaupt nicht regelmäßig, diese Kommunikationsform finde ich total nervig/unnötig.

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