Give-a-shit.org:
Gutes Tun, mal anders

Heute schon eine gute Tat vollbracht? Wer jeden Tag auf give-a-shit.org einen lässt, setzt sich für eine bessere Welt ein.

Nein, ich bin nicht kurz vorm Durchdrehen. Die Sache ist nämlich total ernst. Give-a-shit.org hat, anders als der Name vermuten lässt, nichts mit Fäkalien zu tun. Vielmehr handelt es sich bei «Give a shit» um eine neue Charity-Plattform – interaktiv, crossmedial, und sehr kreativ umgesetzt. Und dazu kostenlos, denn die Initianten von «Give a shit» wollen kein Geld. Sie möchten, dass man, wann immer möglich, einen «shit» abgibt. «I give a shit» heisst übersetzt so viel wie «es ist mir wichtig, es kümmert mich». Charity ohne Geld, wie soll das gehen? Berechtigte Frage, also was soll das Ganze?

Es soll unterhalten, klar. Und auch zum Nachdenken anregen. Vor allem aber soll man auf die Aktion hinweisen, sie mit seinen Freunden teilen, via Facebook und Twitter verbreiten. Das scheint bisher ganz gut zu gelingen. Wie das «Shit-o-Meter» zeigt, wurden bisher bereits über hunderttausend «Shits» abgegeben.

Auch ich wurde via FB darauf aufmerksam. Ich schaute mir das Video und lachte mich schlapp. Viel zu lustig um real zu sein. Mich packte die Neugier und ich gab die URL give-a-shit.org ein. Und siehe da, kein schwarzer Bildschirm mit Schriftzug «Sie wurden soeben veräppelt» sondern tatsächlich eine Charity-Seite. Der Einstiegssatz überzeugte mich:

Give-a-Shit.org is not like all those other charities. We’re not asking you to give us money. We’re asking you to Give a Shit. Now, don’t be packaging it up and mailing it to us or anything, just pick a cause, and show us what you Give a Shit about

Übersetzung: «Give-a-Shit.org ist nicht wie alle anderen Wohltätigkeits-Veranstaltungen. Wir bitten dich nicht um Geld. Wir wollen lediglich, dass du einen «Shit» abgibst. Zeige uns, was dir wichtig ist.»

Kaum gelesen, liess ich sogleich einen «Shit» auf «Alkoholmissbrauch» und zeigte das meinen Facebook-Freunden. Sekunden später sehe ich, dass auch Myriam auf give-a-shit aktiv ist. Teilen – ob auf Facebook oder im wahren Leben – macht Freude.

Hier das Promo-Video der Aktion mit Schauspielerin Nikki Reed:

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1 Kommentar

  1. Ben
    schrieb am 31. August 2011 um 15:47 Uhr (#)

    hahahaa :D
    Funny as hell

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