Praktika sind begehrt, ob bezahlt oder unbezahlt. Acht Fragen, um ein Angebot für eine Praktikumstelle kritisch zu prüfen.
Harte Arbeit zahlt sich immer aus, sagt man. Noch besser ist es, wenn man andere für sich arbeiten lässt, vielleicht sogar kostenlos. So sieht leider die Situation vieler Praktikanten aus. Worauf Du achten solltest, damit sich ein Praktikum auch für Dich lohnt.
In den USA gibt es schätzungsweise 500.000 unbezahlte Praktika, dank denen amerikanische Firmen etwa zwei Milliarden US-Dollar Lohnkosten sparen. Dies trotz eines US-Gesetzes, das einen Mindestlohn für Praktikanten vorschreibt. Das hat gesamtwirtschaftlich zwei große Nachteile: Firmen, die kaum wettbewerbsfähig sind, halten sich mit kostenlosen Praktikanten länger als nötig über Wasser. Zudem schwinden die Aufgaben für mögliche bezahlte Jobs in den Unternehmen, die unbezahlte Praktikanten einsetzen. » weiterlesen
Viel hilft nicht immer viel: Beim Problemlösen lohnt es sich, ab und zu durchzuatmen und einfach nichts zu tun.
Thomas hat vor einiger Zeit
einen Artikel darüber geschrieben, wie schlafen einem hilft, wichtige Entscheidungen zu fällen: Beim Ruhen werden nämlich unbewusst Informationen verarbeitet. Das zumindest haben wissenschaftliche Studien gezeigt. Aber die Wissenschaft sagt noch mehr: Nicht nur schlafen hilft dabei, Probleme zu lösen. Sondern einfach mal abschalten!
Je mehr wir nachdenken, desto schlimmer wird es
Die Psychologen Neil Roese & Jeff Kuban führten an der Universität von Illinois eine interessante experimentelle Studie mit 200 Studenten durch. Sie ließen ihre Probanden Matheaufgaben rechnen und maßen dabei die Gehirnaktivität. In einem ersten Durchgang gaben sie pro Aufgabe die realistische Zeitvorgabe von 15 Minuten. In einem zweiten Durchgang ließen sie pro Aufgabe, die wieder den gleiche Schwierigkeitsgrad besaßen, 30 Minuten Zeit, mit der Vorgabe, die Zeit voll auszunutzen. Eventuelle Rechenfehler sollten im Detail ausgemerzt werden.
Das Ergebnis: Durch die zusätzliche Zeit verbesserten sich die Rechenresultate im Vergleich zum ersten Durchgang nicht signifikant. Allerdings hatten die Forscher beobachtet, dass die Gehirne der Studenten umso hochtouriger fuhren, desto länger sich diese mit einer Aufgabe beschäftigten. Zudem gaben fast alle Studenten im Nachhinein an, dass sie die Aufgaben im zweiten Durchgang schwerer fanden. Roese und Kuban schlussfolgerten, dass Menschen Aufgaben als grundsätzlich schwieriger wahrnehmen, je länger sie sich mit diesen beschäftigen. Sprich: Weniger ist mehr! Das bedeutet also: » weiterlesen
«Werde ich erfolgreich sein» fragen sich viele Leute bei wichtigen Entscheidungen. Wir schlagen eine Alternative vor.
Peter Bregmann, Berater und Autor, denkt im
HBR Blog darüber nach, was den ehemaligen Weltbank-Präsidenten Jim Wolfensohn erfolgreich gemacht hat.
Ist es das Risiko wert?
Neben vielen Faktoren wie Herkunft, Ausbildung oder persönlichen Eigenschaften kommt Bregmann vor allem auf einen Punkt:
Die meisten Leute fragen sich «Werde ich erfolgreich sein?», wenn sie sich mit einer Entscheidung, einem nächsten Schritt oder einer sich bietenden Gelegenheit beschäftigen. Jim aber stellt eine andere Frage: «Ist es das Risiko wert?»
Ja / Nein reicht häufig nicht
Der Unterschied: Die Frage, ob das Vorhaben das Risiko wert sei, setzt die Bereitschaft voraus, Neues zu lernen. Die Frage, ob sich der Erfolg einstellt, ist eine binäre und führt vielfach nur zur Lähmung. Denn Voraussagen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen… Bergmann schreibt: » weiterlesen
Die Blogs von Blogwerk sind eines der führenden Blog-Netzwerke im deutschsprachigen Raum. Möglich wird unsere Arbeit durch unsere Leserinnen und Leser sowie dank unserer Sponsoren.
Einmal pro Monat wollen wir Euch darum unsere Sponsoren näher vorstellen – Ihr findet in diesem Posting eine kurze Beschreibung der Unternehmen. Firmen, die sich und ihre Dienstleistungen und Produkte ebenfalls auf einem der Themenblogs vorstellen wollen, erhalten hier mehr Informationen.
Wir sagen auch in diesem Monat: Vielen Dank an alle, die uns lesen, mit uns diskutieren und uns unterstützen!
Unsere Blogs: netzwertig.com – neuerdings.com – imgriff.com – fokussiert.com – startwerk.ch » weiterlesen
Fitocracy ist ein Webservice, der mit Gamification-Ansätzen die Motivation bei Fitnessprogramm unterstützen will.
Fitocracy kümmert sich um ein populäres und weit verbreitetes Problem: Wie schaffe ich es, meine guten Vorsätze umzusetzen und konsequent Sport zu treiben? Im Januar haben wir hier
Gym-Pact vorgestellt, ein Geschäftsmodell für Fitness-Studios, das auf verhaltensökonomischen Prinzipien beruht. Fitocracy hingegen will den Spieltrieb von Menschen ausnutzen, um sie zu mehr Bewegung zu bringen.
Challenges und Quests
Der Ansatz ist simpel: In einem persönlichen Konto bei Fitocracy tracke ich meine Fitness-Aktivitäten. Für jede Aktivität erhalte ich Punkte gutgeschrieben und erklimme so Level um Level. Für gewisse Levels müssen zusätzlich spezielle «Challenges« absolviert werden – das heisst, ich habe genügend Punkte, muss aber noch einige Extrarunden laufen, um den nächsten Level zu erreichen. «Quests» wiederum sind freiwillige Prüfungen, die man absolvieren kann, um mehr Punkte zu machen. » weiterlesen
Der Flug in den Urlaub hat seinen Glanz schon lange verloren: ein notwendiges Übel. Hier die besten Tricks, um sich während des zehnstündigen Langstreckenflugs nicht zu Tode zu langweilen.
Ferien, die schönste Zeit des Jahres. Faul am Strand liegen, im Meer planschen, Daiquiris trinken – und das bereits zum Frühstück. Das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht der mehrstündige Flug, der uns nach Rio, Ko Samui oder Seattle bringt.
Fliegen schadet nicht nur unserer Umwelt, es ist auch vor allem eins: Langweilig. Besonders dann, wenn die Fluggesellschaft aus nicht nachvollziehbaren Gründen noch kein In-Flight-Entertainment-System in jedem Sitz eingebaut hat. So geschehen bei meinem Flug mit Delta von Amsterdam nach Seattle. Doch, Filme schauen konnten wir schon, auf 50 Passagiere kam ein Mini-TV-Gerät – übel.
Nun, ich wusste mir zu helfen und möchte euch die paar Tipps weitergeben. » weiterlesen
Shortmail ist ein Mailservice, mit dem man nur kurze Mails schreiben kann. E-Mails über 500 Zeichen können weder versendet noch empfangen werden.
Shortmail ist ein weiterer Ansatz, um der E-Mail-Flut Herr zu werden: Mit dem kostenlosen Service können nur Mails versandt werden, die weniger als 500 Zeichen haben – ungefähr fünf Sätze. Ein Zeichenzähler im reduzierten Benutzer-Interface unterstützt beim Schreiben. Eingehende Mails werden der gleichen rigiden Kontrolle unterworfen: Sendet man ein E-Mail an einen Shortmail-Nutzer, darf es maximal 500 Zeichen haben. Alle anderen werden abgelehnt und der Absender wird freundlich, aber bestimmt auf die 500 Zeichen-Regel hingewiesen.
» weiterlesen
Aufmerksamkeit ist ein begrenztes und deshalb hart umkämpftes Gut: Verführer lauern hinter jedem Tweet. Ideen zum ökonomischen Umgang mit einer unserer wertvollsten Ressource.
Vorgestern in der U-Bahn, zurück vom Sport, las ich Twitter auf dem Smartphone. Leerzeiten effektiv nutzen und so! Mit der Entspannung war es schnell vorbei: Ich hatte gleich sieben Artikel entdeckt, die ich lesen oder bookmarken wollte. Als ich nun da saß, mit sieben Browserfenstern, und noch schnell meine E-Mails abgerufen hatte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich leide an einer digitalen Aufmerksamkeitsstörung!
Digitale Aufmerksamkeitsstörung
Bis vor wenigen Tagen wusste ich noch nicht mal, dass es so eine «Krankheit». Barbara Haag hat mich dann eines Besseren belehrt. Nun bin ich kein Freund solcher Klassifizierungen – schon über die «analoge»Aufmerksamketsstörung kann man trefflich streiten, wie dieser Beitrag in der FAZ zeigt.
Wahr ist bei dem Thema allerdings eines: Im Internet kann man schnell vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen: Hier noch eine Nachricht, da noch ein Klick und schon ist eine Stunde rum. Über das wie und warum kann man hunderte von Artikeln schreiben und Thomas hat sich ja gerade des wichtigen Themas E-Mail angenommen. Mir geht es hier um einen ganz bestimmten Aspekt: Was verleitet uns, immer weiter zu klicken? Und wie schaffen wir es, damit aufzuhören? » weiterlesen
Scott Scheper führt drei Listen mit Produktivitäts-Tools ins Feld: Gewinner, Verlierer und Unterschätzte. Surfmaterial für’s Wochenende.
Scott Scheper von
howtogetfocused.com hat einen Artikel über Produktivitäts-Tools geschrieben, in dem er auflistet, welche fünf dieser Tools er cool findet, welche fünf Tools er für ziemlich überflüssig hält und welche fünf Tools er für unterschätzt hält.
Die Liste ist sehr subjektiv, aber bietet wieder mal Gelegenheit, das eine oder andere Instrument genauer anzuschauen. Falls es am Wochenende regnet, hier ist Scotts Gewinnerliste:
5 gute Produktivitätstools:
» weiterlesen
Minutes.io ist eine Webapplikation, die verspricht, das Anfertigen von Meetingprotokollen radikal zu vereinfachen. Wir haben den kostenlosen Service getestet.
Eines der größten Probleme bei Meetings ist, dass am Ende oft wenig raus kommt. Das liegt oft am Protokoll, das entweder unvollständig oder viel zu umfangreich ist und manchmal erst nach Monaten verteilt wird.
Eine Vorlage für ein Meeting-Protokoll auf Minutes.io
Viele Firmen stellen Protokoll-Formulare bereit, die aber leider oft nicht zur Hand sind, wenn man sie braucht. So oder so, im Anschluss muss man sie erst scannen, verschicken und am Ende noch ablegen. Minutes.io vereinfacht das, indem das Meeting-Protokoll online angelegt wird. Das geht ganz einfach – auf Minutes.io klicken und dort den Button «Click here to start» drücken. Schon landest Du im Formular für Dein Meeting-Protokoll
» weiterlesen