Das Skriptsystem AutoHotkey hilft, Windows mit allen erdenklichen kleinen Tricks auf die Sprünge zu helfen. Und das sehr, sehr weitgehend.
Alte Hasen wissen natürlich, wie man unter Windows ein Copyright-Zeichen © erzeugt: ALT-Taste drücken und 0184 auf dem Zahlenblock eingeben. Wenn die Tastatur des Notebooks denn einen hat. Sonst wird’s etwas komplizierter. Aber grundsätzlich kann man
jedes Zeichen der erweiterten ASCII-Zeichentabelle mit den Numerischen Codes eingeben – wenn man das will.
Ich will nicht. Aber weil ich in den USA lebe, habe ich in den letzten Jahren immer Notebooks besessen, die ein US-Tastenlayout und damit ein paar Knöpfe zu wenig haben, um alle Tasten der deutschen Belegung aufzunehmen. Da fehlen dann zum Beispiel die Spitzklammern, was beim Editieren von HTML-Code etwas lästig sein kann.
Als Lösung für dieses Problem habe ich mir ein Makro-Programm gesucht, mit dem man Zeichen auf Tasten legen kann. Dabei bin ich auf AutoHotkey gestossen – das sogar noch viel, viel, viel mehr kann.
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Was tun, wenn einem alles über den Kopf zu wachsen droht? Vodka trinken? Arbeitsalltag strukturieren!, bloggt Corinne Dubacher.
Normalerweise habe ich keine Schlafprobleme. Doch gestern Nacht war alles anders. Gedanken raubten mir den Schlaf, Herzflattern inklusive. Eine Stimme sprach zu mir: „Du musst noch zwei Studienarbeiten fertig schreiben, 50 Prüfungsfragen und Antworten auswendig lernen, ein Thema für die Diplomarbeit finden und diese auch schreiben, Termine einhalten, Kurse konzipieren, bloggen, Aufträge akquirieren, Hochzeitsgeschenk suchen, und und und.“
Ich dachte, ich dreh’ durch. Und dann flüsterte die Stimme: „Beruhige dich, nimm einen Schluck Vodka.“ Kleiner Scherz, das sagte sie nicht. Das waren die Worte meines Freundes.
Studien belegen, dass man sich durch Multitasking mehr verzettelt als tatsächlich schneller voran zu kommen. » weiterlesen
Freitag – einige von Euch verbringen heute den letzten Arbeitstag vor dem Urlaub im Büro. Vorausschauend haben wir Tipps für den möglichst angenehmen Wiedereinstieg in ein paar Wochen gesammelt.
Die Ferien waren wunderschön und überhaupt das Beste, was einem im letzten halben Jahr passiert ist. Und jetzt sitzt man wieder da. In seinem Büro, vor einem Stapel ungeöffneter Briefe und Zeitschriften. Wenn das nur die einzige Hürde wäre. Denn das wahre Ungeheuer wartet im E-Mail-Posteingang.
Wer eine Woche oder gar nur ein paar Tage weg war, kennt das Szenario: E-Mails en masse. Um nicht sofort wieder in die Stressfalle zu tappen, ist E-Mail-Management angesagt. Ein paar Tipps: » weiterlesen
IOU («I owe you») ist ein Webservice, der das gemeinsame Verwalten von Ausgaben zwischen mehrere Parteien unterstützt und bei der Aufteilung der Kosten hilft.
von Mathias Vettiger, Account Manager bei Blogwerk AG, dem Verlag von imgriff.com
Wer wie ich seit Studienbeginn und jetzt als Erwerbstätiger in WGs wohnt, kennt das Problem: Frank zahlt die Stromrechnung, Andrea das Internet und Daniel hat die neue Zimmerpflanze rangeschafft. Alle geben Geld für andere aus und niemand möchte zu kurz kommen. Das heisst: Ausgaben müssen irgendwo erfasst und schliesslich aufgeteilt werden. Wir haben dafür Rechnungen gesammelt, Listen geschrieben, Formeln festgelegt – aber komfortabel war nichts davon. Hätte ich mich nicht so gut mit meinen Mitbewohnern verstanden, hätte dieses Abrechnen auf der Liste potenzieller Zwistverursacher wohl ganz oben gestanden.
Ausgaben erfassen und verteilen
Dann bin ich letzte Woche über IOU gestolpert. Die Idee dazu hatten Marc Brogli von der Universität St. Gallen und Jan Berchtold von der ETH Zürich, offenbar auch zwei von Mehrpersonenabrechnungen Geplagte. Dreh- und Angelpunkt einer Abrechnung ist ein «Pott», der sich auch ohne Registrierung erstellen lässt. Wer am Pott beteiligt ist, kann danach Ausgaben eintragen und diese in drei Variationen auf die anderen aufteilen: Gleichmässig, prozentual und als Fixbetrag. Zusammengefasst wird alles in der Ausgabenübersicht. » weiterlesen
Noch mehr als Stress macht fehlende Selbstbestimmung zu schaffen: Lothar Seiwert sieht darin die Hauptursache für das Burn-out-Symptom. Ändern müssen wir das wohl selbst.
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Diese Woche erreichte mich
via Twitter die Schreckens-Nachricht: Ausgerechnet einer der bekanntesten Zeitmanagement-Experten Deutschlands, Prof. Dr. Lothar Seiwert, erklärt das Zeitmanagement für tot. Im Herbst bringt er sein neues Buch
Ausgetickt. Warum wir Abschied vom Zeitmanagement nehmen müssen (Affiliate-Link) heraus. Und nun? Können wir imgriff.com einmotten, weil es “sowas von Nineties” ist?
Nicht jede Sau verbessert die Welt
Um es vorweg zu nehmen: nein. Nicht jede Sau, die medial durchs Dorf getrieben wird, verändert gleich die Welt. Seiwert und sein Verlag wissen als Medienprofis natürlich, wie man Thesen möglichst plakativ verkauft. Denn neu ist das höchstens für diejenigen, die Zeitmanagement bislang lediglich als Mittel verstanden haben, um noch mehr Effizienz in immer weniger Zeit zu packen. Genau darum ging es aber nie. Vielmehr bestand der Sinn eines guten Zeitmanagement schon immer darin, sich mehr Raum für die schönen Dinge des Lebens zu verschaffen. Oder hab ich da was falsch verstanden? » weiterlesen
Wie lernen wir in Zukunft? Vermutlich eigenständiger, weniger im Klassenzimmer und mit mehr Eigenverantwortung.
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Es soll Leute geben, die gehen gerne zur Schule. Ich gehöre nicht dazu. Aber irgendwie muss ich mich ja weiterbilden. Seit gut 4 Jahren arbeite ich auf den
MAS in Writing und Corporate Publishing hin. Das Studium umfasst drei modular aufgebaute Kurse, die dann zu einem Master zusammengefügt werden können. Modular aufgebaut heisst, du entscheidest selber wann du welchen Kurs besuchen willst. Finde ich ganz praktisch. Jeder Lehrgang umfasst einige Präsenztage, der Rest ist Selbststudium, Hausaufgaben werden in den E-Classroom gestellt, so dass man die Aufgaben bequem von zu Hause aus lösen kann. Rund eine Woche später erhält man von einem der Dozenten ein Feedback.
Hört sich eigentlich nach einem guten Plan an. Wären da nicht die zahlreichen Studienunterlagen, deren Inhalt ich lesen sollte. Dazu kommt, mit jedem Jahr fällt mir das Lernen schwerer. Ich musste etwas finden, wie ich den ganzen Stoff ohne grosse Mühe in mein Hirn bringe. » weiterlesen
Die kostenlose Windows-Anwendung Click.to des Karlsruher Unternehmens Axonic will im digitalen Alltag anfallende, tausendfach wiederkehrende Handgriffe durch wenige Klicks ersetzen und den Desktop sowie Webdienste näher zusammenbringen.
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Es kommt wirklich nicht oft vor, dass es ein aus dem deutschen Sprachraum stammender Dienst aus dem Stand zu einem umfangreichen Artikel beim tonangebenden US-Tech-Blog TechCrunch bringt. Dem Karlsruher Unternehmen
Axonic ist dieses Kunststück gelungen.
Die acht Jahre alte Firma, die sich auf die Softwareentwicklung im Bereich der intelligenten Kommunikation konzentriert und unter anderem die Outlook-Erweiterung Lookeen anbietet, hat dieser Tage mit Click.to eine kostenlose Desktop-Anwendung veröffentlicht, die den Arbeits- und Internetalltag von Windows-Nutzern erheblich vereinfachen soll – und am Freitag gleich einen ausführlichen Bericht von TechCrunch eingeheimst. Einen besseren Start hätte sich das fast 20-köpfige Team hinter der Software kaum wünschen können.
» weiterlesen bei netzwertig.com
Google+ ist seit rund zwei Wochen online und soll bereits 10 Millionen Nutzer angezogen haben. The Next Web hat eine Liste erstellt: Für was kann man Google+ nutzen?
Die Experten streiten sich noch, ob Google+ nun Facebook Konkurrenz macht, oder Twitter oder Foursquare oder allen zusammen. Martin hat Google+ auf netzwertig.com bereits in
mehreren Artikeln vorgestellt. Google+ bietet einige neue Features: Es gibt die Circles, die Videochat-Funktion für Gruppen und die Möglichkeiten, anderen Nutzern auch ohne gegenseitiges Einverständnis zu folgen.
Der Technologie- und Business-Blog The Next Web hat sich derweil Gedanken darüber gemacht, was man denn mit dem neuen sozialen Netzwerk alles anstellen kann. Die Autoren sind dabei auf sieben Einsatzmgöglichkeiten gestossen, die sich mit Google+ besser als mit anderen sozialen Netzwerken umsetzen lassen:
1. Google+ als Blog
Wer möchte, kann seinen Blog auch auf Google+ führen – alle notwendigen Funktionen sind vorhanden und die Postings lassen sich öffentlich (also auch ausserhalb der eigenen Circles) zugänglich machen. Der US-amerikanische Investor und Digg-Gründer Kevin Rose ist mit seinem Blog bereits umgezogen. » weiterlesen
Wieso sollte man bloggen? Nachdem netzwertig.com-Kollege Martin Weigert seine Erkenntnisse über das Bloggen gesammelt hat, schreibe ich hier auf, weshalb ich blogge und was es mir bringt.
Mein Antrieb
Mein Antrieb fürs Bloggen ist meine ganz persönliche Kombination aus Neugier und Mitteilungsbedürfnis. Ich lerne gerne Neues und lese sehr viel. Mit Themen, die ich interessant finde, beschäftige ich mich gerne tiefer. Und ein Blogpost zwingt mich, den Sachen zumindest teilweise auf den Grund zu gehen. Zur Zeit blogge ich mehrmals die Woche auf einem eigenen Blog
Denkpass.de, bei
imgriff.com und auf
startwerk.ch. Die Themen sind kreatives Problemlösen für Lean Startups, Produktivität und Startups – alles Sachen, die mich auch beruflich am meisten berühren.
Wenn ich anderswo erwähnt werde, was nicht oft vorkommt, freut mich das. Neulich beispielsweise habe ich mit einer bekannten Gründerin einer Web-Applikation gesprochen. Sie wusste, dass ich für imgriff.com schreibe – das sind Augenblicke, die sich lohnen. Und was ich immer gut finde: Zu sehen, wie oft meine Artikel verlinkt oder getwittert oder auf Facebook empfohlen werden. » weiterlesen
Kurze, aber regelmässige Pausen helfen, konzentrierter zu arbeiten, weniger Fehler zu machen und bessere Lösungen zu finden. Die kostenlose App «Time Out» hilft dabei.
von Dr. Michael Franz
Alle 15 Minuten wird mein Bildschirm etwas intransparent. Das Time Out-Symbol erscheint und erinnert mich freundlich daran: Zeit, eine Micropause von 30 Sekunden zu machen.
Time Out löst für mich eines der größten Produktivitätsprobleme: Vergessen, Pausen zu machen und deshalb im Laufe des Tages auszubrennen. Seit ich mich von Time Out erinnern lasse, bin ich den gesamten Tag über wesentlich leistungsfähiger und entspannter.
Nutzen wissenschaftlich bewiesen
Dass regelmäßige Micropausen die Leistungsfähigkeit erhöhen, bestätigen wissenschaftliche Studien seit Langem. Weitere Vorteile sind eine höhere Konzentrationsfähigkeit, gesteigerte Innovationskraft, geringere Fehleranzahl, optimistischere Grundstimmung, geringere Verspannungen in Schulter- und Nackenmuskulatur, weniger überanstrengte Augen und Stresshormone im Blut.
Wie verwende ich Time Out?
Was ist das richtige Intervall? Oft werden 10 Minuten Arbeit und 10 Sekunden Pause vorgeschlagen. Dieses Intervall nervt mich. Für mich hat sich ein Intervall von 15 Minuten Arbeit und 30 Sekunden Pause als ideal herausgestellt. Wenn das Time Out-Symbol erscheint, dann halte ich kurz inne, setzte mich gerade hin, schließe die Augen und nehmen 2-3 tiefe Atemzüge. Damit ich zuverlässig an die Micropausen erinnert werden, lasse ich Time Out beim Start meines Computers automatisch aktivieren. » weiterlesen