Mob Rules:
Steh früh auf, damit Du
nicht im Pyjama stirbst

Produktive Gangster halten sich an strenge Regeln. Einige eignen sich für das Arbeitsleben ausserhalb der Mafia. Die besten Tipps von Betrügern, Fälschern, Zugräubern und anderen Paten.

Wie führt man eine Gang?

Einer meiner ersten Artikel bei imgriff.com befasste sich mit der Underground Economy – Was Gangs und Unternehmen gemeinsam haben. (Affiliate-Link)Ein angehender Doktor der Soziologie, Sudhir Venkatesh, beschäftigte sich mehr als 10 Jahre mit dem Leben und Arbeiten der Menschen in den Robert-Taylor-Homes, dem größten sozialen Wohnungsbauprojekt der USA. Dabei lernte er den ranghöchsten Offizier der lokalen Gang gut kennen und folgte ihm auf Schritt und Tritt. Herausgekommen ist ein Buch mit sehr viel Einblicken in eine Schattenwirtschaft am Rand unserer Gesellschaft, sowie einige Hinweise, wie Du auch in extremen Situationen Dein Team führen solltest:

  • Regeln festlegen und sich dran halten
  • Regelmäßiger Kontakt zu Mitarbeitern
  • Unabhängige Informationen einholen

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Mittagsschlaf:
Gute Mitarbeiter schlafen
während der Arbeit

Das «Suppenkoma» ist ein bekanntes Phänomen. Nach dem Mittagessen setzt sich die Müdigkeit bleiern auf die Augen. Die Lösung ist so einfach wie selten anzutreffen: der Mittagsschlaf.

Alle Kinder dieser Welt hassen Mittagsschlaf. Sie haben Angst, ganz aufregende Sachen zu verpassen. Ich kenne nicht einen Erwachsenen, der Mittagsschlaf nicht liebt. Anscheinend gibt’s in unserem Leben genug Aufregung, so dass wir gerne tagsüber auch mal darauf verzichten können. Wir zeigen, warum mittagsschlafende Angestellte für Unternehmen Sinn machen.

Vorteile von Mittagsschlaf
Warum sollten Unternehmen den Mittagsschlaf ihrer Angestellten dulden? Dieser Frage ist Tony Schwartz, einer der Autoren des Harvard Business Review-Blogs nachgegangen. Schwartz sieht folgende Vorteile eines kurzen Power-Schlafs während der Arbeitszeit: » weiterlesen

Motiviert & produktiv Arbeiten:
So wirken Flow, Stress
und Endorphine

Selbstbestimmtes und sinnstiftendes Arbeiten bringt bessere Resultate. Dabei soll aber nicht einer reinen Wohlfühl-Kultur das Wort geredet werden. Auch Stress fördert produktives Arbeiten.

In der Diskussion zu meinem Artikel über Motivation durch selbstbestimmtes und sinnstiftendes Arbeiten tauchte die Frage auf, wie wichtig Disziplin, Leistungsbereitschaft und gesellschaftliche Anerkennung für motiviertes Arbeiten sind. Soll man bloss tun, worauf man Lust hat, um motiviert und produktiv zu arbeiten? Oder ist ein wenig Stress doch nicht so schlecht?

Flow
Der ungarisch-amerikanische Psychologie-Professor Mihály Csíkszentmihályi hat den Begriff Flow geprägt. Flow ist die Lust des Neugiertriebes: Neugier motiviert uns, voranzugehen, Probleme zu lösen und neue Herausforderungen zu bestehen. Dabei erleben wir Eustress (von griech. Eu = gut), der den Köper zwar auch belastet, aber wichtig ist, um neue und schwierige Aufgaben zu bewältigen. Denn wenn wir ein Problem lösen oder unter Zeitdruck eine Arbeit zufriedenstellend meistern, ist es durchaus sinnvoll, dass wir uns ein wenig unter Druck setzen, um Höchstleistungen zu erreichen. » weiterlesen

Selbst-Test:
Das iPad als Arbeitsgerät (II/II)

Kann man ein Tablet für eine Präsentation verwenden? Und wieso lassen mich etablierte Anbieter wie Google oder Skype im Stich? Zweiter Teil des Tablet-Experiments.

Im ersten Teil dieses Artikels wollte ich zeigen, wie Tablets dank Apps wie Noteshelf oder Read it later echten Mehrwert bieten. In diesem zweiten Teil geht es um die «herkömmlichen« Aufgaben eines mobilen Computers, die Innovationsfähigkeit der grossen Internet-Player und einer ersten Beurteilung des Tablets als Arbeitsgerät.

Präsentieren wie Steve Jobs
Tablets lassen sich inzwischen mit einem Projektor verwenden, für das iPad braucht’s noch einen Dock-zu-VGA-Adapter. Ich habe es zweimal versucht und kann sagen: Theoretisch funktioniert es tadellos. In der Praxis werde ich es nicht mehr tun. Die Sache mit dem Connector-Kabel hat sich als etwas hakelig erwiesen. Ich kann während einer Präsentation das iPad in den Händen halten und habe (in Keynote) auch die Ansicht inklusive Moderationsnotizen vor Augen. » weiterlesen

Selbst-Test:
Das iPad als Arbeitsgerät (I/II)

Sind Tablets ernstzunehmende Arbeitsinstrumente für den Berufsalltag? Seit zwei Monaten befinde ich mich im Selbstexperiment. Mein vorläufiges Fazit in zwei Teilen.

Vor einigen Wochen habe ich mich im Markt der businessbezogenen Applikationen und Anwendungsfelder für Tablets umgesehen. Ich kam zum Schluss, dass sich iPad und Co. am Arbeitsplatz etablieren werden. Beeindruckt von dem Innovationstempo und der Kreativität in dem Bereich wollte ich herauszufinden, ob Tablets für die tägliche Wissensarbeit taugen und meine persönlichen Arbeitsprozesse unterstützen.

Seit zwei Monaten lebe ich im Selbstversuch und nutze ein iPad 2; Marke und Betriebssystem dürften bei dieser Fragestellung ziemlich unwesentlich sein. Alle nachstehend beschriebenen Apps und Funktionalitäten stehen in irgendeiner Form für die meisten Tablets zur Verfügung.

Killerapp Handnotizen
Zum Einstieg das Wichtigste: Die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu machen, hat sich als der Erfolgsfaktor erwiesen. Ich verwende das Tablet, um während Besprechungen Notizen zu machen. Einen Laptop oder eine On Screen-Tastatur erschien mir bisher unpassend. Ein Stylus und eine entsprechende Applikation machen das iPad zum vollwertigen Notizbuch-Ersatz. » weiterlesen

Tricider:
Entscheidungen einfach finden

Tricider ist ein Online-Service, um in einer Gruppe rasch und unkompliziert Entscheidungen vorzubereiten.

Tricider ist kostenlos und wird in Deutsch und Englisch angeboten. Der Dienst erlaubt es, online einfache Brainstorming-Sessions durchzuführen: Jeder kann zu der vorgegebenen Frage Vorschläge eintragen, andere Vorschläge kommentieren und seine Stimme für die Lieblingsideen abgeben.

Der Dienst läuft ohne Anmeldung und Registrierung. Wer sich mit einer Frage plagt, gibt die Frage in das entsprechende Feld ein und erhält eine URL, die er an potenzielle Mit-Entscheider per Mail versenden kann. Daraufhin kann jeder seine Ideen eintragen und für andere Ideen stimmen bzw. Argumente dafür oder dagegen eintragen. Am Ende resultiert daraus noch keine Entscheidung, aber eine praktische Übersicht von Optionen und Meinungen. » weiterlesen

Zwischenrufe:
Meine Sache!

Ein Zwischenruf: Unsere Gastautorin Sylvia Frey Werlen denkt darüber nach, was «Leistung» ist.

Leistung ist alles –aber welche?

Der Polizeichef einer Kleinstadt in Polen hat seinen Sicherheitsbeamten auferlegt, mindestens eine Strafe pro Tag auszuteilen. Andernfalls habe das negative Folgen für deren Gehälter wegen mangelnder Leistung. Worauf ein Polizist sich selbst eine Strafe aufbrummte, weil er zu Fuss über ein Bahngeleis gelaufen sei.

Giotto, ein Florentiner Maler, beteiligte sich an einem Malwettbewerb. Ein Künstler nach dem andern trug sein Werk nach vorne: Die drei Könige vor einer weiten Landschaft, eine sanfte Madonna, ein prächtiger Engel. Als die Reihe an Giotto war, nahm er ein weisses Blatt und zeichnete sorgfältig einen schönen runden Kreis. «Ecco.»

Ist es eine Leistung, wenn du ohne allzu viel Aufwand die Erwartungen deines Chef erfüllst? Wenn du wie Giotto etwas Kompliziertes zurückführen kannst auf ein Grundelement wie den Kreis? Wenn dein Bankkonto wieder gestiegen ist? Wenn dein kleiner Sohn gerade nonstop am Trotzen ist und dir trotzdem das Lachen nicht abhanden kommt? Oder wenn du mitten in der Alltagshektik die Zeit findest, um mit deinem Mitarbeiter zusammenzusitzen und zu schauen, wo er steht, was er braucht? » weiterlesen

Simple Present:
Gruppengeschenke einfach gemacht

Simple Present ist ein Webservice, mit der eine Gruppe ein Geschenk für einen Dritten organisieren kann.

Simple Present löst ein Problem, dass die meisten von uns kennen: Der Onkel, die Arbeitskollegin oder der vierte WG-Partner hat Geburtstag, heiratet oder wird befördert, und alle fänden es gut, wenn man ein gemeinsames Geschenk machen würde.

Ganz analog umgesetzt ist das ein komplexes Vorhaben, dass häufig zur Unzufriedenheit oder gar handfestem Familienzwist führt. Simple Present bietet hier einen webbasierten Ansatz, der Transparenz schafft, die Kommunikation vereinfacht und damit viel gruppendynamischen Sprengstoff rausnimmt.

Der Service ist kostenlos und anonym, bedingt also keine Registrierung. Jeder kann als Administrator eine Geschenkaktion anlegen und den entsprechenden Link an die Mitschenkenden weiterleiten. Unter dem Tab «Ideen sammeln» kann nun jeder Ideen erfassen und mit dem Preis versehen. Gleichzeitig sieht er, was bereits an Geschenkideen eingegangen ist und kann, wenn er will, pro Geschenk eine Stimme abgeben.  » weiterlesen

re:stacks:
Task Manager für Android

re:stacks ist ein Task Manager für Android-Geräte, der beliebig viele Stufen von Teilaufgaben zulässt.

re:stacks ist eine «herkömmliche» To Do-Applikation mit einer Besonderheit: Jede Aufgabe kann als «Unteraufgabe» einer anderen Pendenz eingeordnet werden – und zwar auf beliebig vielen Stufen. Damit bietet re:stacks eine Funktion, die sich sonst kaum in Task Management-Applikationen findet. Die Möglichkeit, auf einfache Weise kleine Projekte, bestehend aus einem Projektnamen und vielleicht vier bis fünf dazugehörigen Aufgaben darzustellen. » weiterlesen

Motivation:
Wer selbstbestimmt und sinnstiftend arbeitet, leistet mehr.

Die Bestseller-Autorin und Management-Vordenkerin Anja Förster räumt auf mit klassischen Motivationsvorurteilen: Nicht die Belohnung am Ende führt zu besseren Ergebnissen – sondern Freiheit und sinnstiftendes Arbeiten.

Vor kurzem habe ich in Berlin einen Vortrag von Anja Förster gehört. Das Thema: «Den menschlichen Dialog in Organisationen entfesseln». Eigentlich ging es um nichts anderes als um Motivation – in diesem Fall die der Mitarbeiter in Unternehmen. Die Thesen, die Anja Förster uns vorstellte, lassen sich jedoch auch problemlos auf die Selbstmotivation jedes Einzelnen übertragen.

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Wer Zäune baut, bekommt Schafe
Als Kardinaltugenden gelten in unserer Arbeitswelt Intelligenz, Sorgfalt, Fleiß und Gehorsam. Sie gehören sozusagen zum Standardrepertoire von erfolgreichen Mitarbeitern. Wer jedoch mehr will als den Standard, muss auch Leidenschaft, Kreativität und Initiative mitbringen. Das Problem dabei ist: Solche Leistungen kann man nicht auf Knopfdruck einfordern.

Dan Ariely, Uri Gneezy, George Lowenstein und Nina Mazar führten 2005 an der Universität Chicago und in Indien die Studie Large stakes and big mistakes durch und zeigten: Die Gleichung Belohnung (z.B. in Form von mehr Geld) = mehr Leistung gilt nur für einfache motorische Fähigkeiten. Wenn Menschen jedoch kognitiv Probleme lösen und kreativ tätig werden sollen, dann führt eine höhere Belohnung überraschenderweise zu schlechteren Leistungen.

Wenn wir uns selbst zu kreativ-kognitiven (Höchst)Leistungen motivieren wollen, ist also nicht entscheidend, was am Ende dabei für uns herausspringt. Vielmehr sind drei andere Faktoren wesentlich: Nämlich dass wir selbstbestimmt arbeiten, dass wir unsere Aufgabe wirklich beherrschen und einen Sinn in unserer Arbeit sehen. Getreu dem Motto: «Wer Zäune baut, bekommt Schafe!» » weiterlesen