Die Führung von unten wird oft vernachlässigt. Aktiv gestaltet kann sie den Arbeitsalltag erfolgreicher und befriedigender für alle machen.
In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn hatte ich alle Arten von Chefs: Hilfsbereite, cholerische, dominante oder kommunikationsscheue. Letztere Eigenschaft ist besonders seltsam. Ich hatte eine Chefin, die mir gegenüber sass und trotz der Nähe lieber E-Mails geschrieben hat als mit mir zu reden. Hmm, was lief da wohl schief? Obwohl sie sonst eine liebe und umgängliche Person war.
Vielleicht wurde ich deswegen vor kurzem mein eigener Chef. Nun habe ich in meinen Büro nur noch meine Katze, die sich mir versucht mitzuteilen. Auch das ist nicht immer einfach.
Dass man seine Vorgesetzten nicht immer versteht, liegt selten an deren Unzulänglichkeit. Missverständnisse entstehen oft, weil wir einander nicht richtig zuhören.
Folgendes Beispiel kommt Dir vielleicht bekannt vor: Du besprichst mit Deiner Chefin ein neues Projekt, die Aufgaben und Zuständigkeiten sind klar verteilt – Deiner Meinung nach. Tage später stellt sich heraus, sie hat das Gespräch völlig falsch interpretiert. Nichts von dem was abgemacht wurde, ist erledigt, sie hat andere Vorstellungen. Grund zum Verzweifeln? Nein, aber einander aufmerksam zuhören und bei Unklarheiten nachfragen ist ein Anfang.
Diese sieben Tipps sollen helfen, die Beziehung zum Vorgesetzten zu stärken. » weiterlesen
Smartr ist eine App für das iPhone, die die Twitter Timeline entschlackt und interessante Inhalte lesefreundlich aufbereitet.
Smartr ist wirklich ein kluges Tool: Die App bereinigt den Nachrichtenfluss um Überflüssiges: Check in-Mitteilungen und andere von irgendwelchen Systen produzierten Statusmeldungen, Spam oder doppelte Links.
Was bleibt, sind vor allem Links auf Artikel oder Videos von Freunden auf Twitter. Hier kommt das zweite Smartr-Feature zur Geltung: Die Tweets werden in Smartr nicht mit Link gezeigt, sondern die App holt sich den Text des Artikels und präsentiert einen Auszug aus dem Text – also eine kleine Vorschau inklusive Artikelbild. Das Gleiche macht Smartr auch mit dem eigenen Facebook-Feed.
Smartr
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Die dringenden Sachen abarbeiten, alles andere liegen lassen und schauen, was passiert. Chaotisches Zeitmanagement und die Realität.
Vor einiger Zeit habe ich
einen Beitrag bei karrierebibel.de gelesen. Das Thema: Chaotisches Zeitmanagement. «So ein Quatsch», dachte ich. Aber der Gedanke hat mich als zum Perfektionistin, die zum Anti-Perfektionismus strebt, seitdem nicht mehr losgelassen. Denn diese Sätze können ein ganzes Weltbild verändern:
Man muss warten und verzichten können. Warten Sie ab, bis sich etwas von selbst erledigt hat. Wenn nicht, laufen Sie zur persönlichen Hochform auf und bekommen es schnell noch hin. Warten Sie, bis es ein Anderer erledigt hat. Die Arbeit geht schließlich dorthin, wo sie getan wird. Verzichten Sie möglichst darauf, dort zu sein.
Verzichten Sie auf Planung, es kommt immer anders, als man denkt. Warten Sie lieber, wie es tatsächlich kommt. Dann improvisieren Sie, und garantiert werden Sie es irgendwie hinbekommen. So trainieren Sie gleichzeitig Ihre Überraschungskompetenz und bald kann Sie gar nichts mehr erschrecken.
Bleiben Sie unterorganisiert und verzichten Sie auf so sinnlose Aktivitäten wie Schreibtisch aufräumen und Ablegen. Sie haben mehr Zeit gespart, als Sie jemals für das Suchen benötigen. Verzichten Sie auf den Unfug, Wichtiges künstlich dringend zu machen, wie es die Geplanten tun.
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HYVE Enterprise Suite ist eine Sammlung von sieben location-based mobilen Apps für Unternehmen.
Zu der
HYVE Enterprise Suite gehören sieben Applikationen, die die Zusammenarbeit in Firmen unterstützen sollen. Die Suite umfasst Apps für Events, Sales, für Aussendienst- und Servicemitarbeiter, für das Wissensmanagement, das Onboarding neuer Mitarbeitenden sowie eine App für das Tracken von Corporate Social Responsibility-Aktivitäten.
Die Apps funktionieren auf allen bekannten Plattformen wie iOS, Android, Blackberry, WebOS und in Kürze auch WP7. Das Grundkonzept besteht darin, dass die von bestehenden Geolocation Apps bekannten Check In-Funktionen für Businessanwendungen eingesetzt werden. Anstelle von Orten wie in Foursquare nutzen die Mitarbeitenden die Apps, um bei Projekten, Kunden oder Events einzuchecken.
HYVE Enterprise Suite
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Soll ich mir einen Telepresence Roboter kaufen, der in unseren Büros anwesend ist und den ich von zu Hause aus steuern kann?
Seit der ersten Star Trek-Folge warten wir darauf, dass wir uns in Sekunden von einem Ort zum anderen
beamen können. Bis Scotty diesen Traum wahr werden lässt, können wir uns mit einem Telepresence Roboter behelfen.
Das ist nicht so utopisch wie es tönt. Den Use Case kennen wir: Das tägliche Pendeln und Büros, in denen Störungen hinter jeder Ecke lauern, reduzieren die Produktivität. Das Home Office bringt aber auch Nachteile mit sich: Man ist nicht physisch anwesend, zufällige soziale Kontakte kommen etwas zu kurz, und Video- und Audiokonferenzen haben ihre Einschränkungen.
Den Roboter vom heimischen PC aus steuern
Findige Unternehmen arbeiten deshalb an Telepresence Roboter. Das sind im Grunde fahrbare Bildschirme, die per Fernsteuerung durch das Büro gesteuert werden. Neben dem Bildschirm verfügen die Geräte über Lautsprecher und Mikrofone. Der «Pilot» startet zu Hause eine Software und erweckt den Roboter zum Leben. Auf dem Bildschirm erscheint wie bei einer Skype-Videokonferenz das Bild der heimischen PC-Kamera. Über die Computertastatur kann der Roboter durch die Räume bewegt werden; der Pilot kann sich zu Gruppen gesellen, in Meetings «reinsitzen», Gespräche beginnen und in die Kaffeepause rollen. » weiterlesen
Reposito ist eine Smartphone App, mit der sich Garantiebelege digital aufbewahren und verwalten lassen.
Mit
Reposito lassen sich Kassenzettel und Garantiebelege abfotografieren und im Smartphone speichern. Der Barcode des gekauften Produkts wird mit der Kamera des Telefons gescannt, so dass Reposito alle wichtigen Produktinformationen zum Kassenzettel hinzufügt.
Nach der Registrierung werden die Garantiebelege ausserdem mit einem Online-Archiv synchronisiert und sind so zweifach gesichtert: Lokal auf dem Smartphone und ein zweites Mal in der Cloud. » weiterlesen
Die Welt versinkt in E-Mails. Die klugsten Köpfe brüten über neuen Lösungen. Ein Überblick und meine Prognose: Wir werden bald weniger E-Mails haben.
Kaum ein Thema bewegt uns Büromenschen so sehr wie die steigende Zahl von E-Mails. Wir sind Opfer und Täter zugleich: Wir erhalten zuviel elektronische Post und sind als Schreibende Teil des Problems. Aber keine Sorge: Weltweit brüten die klugsten Köpfe über Lösungen – ein Überblick.
Die Schule der reflektierten Anwendung
Das sind die Evergreens: Tipps und Tricks, wie man bessere, verständlichere E-Mails schreibt – und damit hilft, weniger Postverkehr zu produzieren. Wir haben auf Sascha Lobos Ansatz des hermetischen Schreibens hingewiesen. Seth Godin hat eine Liste veröffentlicht; 36 Punkte, die es zu bedenken gilt, bevor man den Senden-Knopf drückt. Die Liste stammt aus dem Jahr 2008, offenbar sah er in den letzten drei Jahren wenig Fortschritt und hat die Liste vor wenigen Tagen ein zweites Mal gepostet («maybe this time it’ll work», schreibt er darunter).
Chris Andersons E-Mail-Verhaltenskodex
Der TED-Kurator Chris Anderson hat eine Initiative gestartet, um einen globalen Verhaltenskodez zu kreieren. Wir alle sollen uns eine E-Mail-Charta geben: 14 Punkte für eine bessere E-Mail-Welt. Dazu gehören Verhaltenshinweise wie «Bekämpfe Anhänge» oder die konsequente Verwendung von Akronymen in der Betreffzeile (etwa das bekannte «EOM» für «End of Message»). Der erste Entwurf der E-Mail-Charta ist online, jeder kann die Charta mitgestalten. » weiterlesen
Taugen Tablets als Instrumente für die tägliche Arbeit? Heute untersucht unser Notizbuch-Aficianado, wozu ein iPad taugt.
von Christian Mähler
Menschen, die Spaß an Selbstorganisation haben, diskutieren häufig darüber, ob nun ein digitaler Begleiter oder ein analoges Pendant geeigneter ist, den eigenen Alltag zu organisieren. Als Freund von Notizbüchern ist klar, was ich bevorzuge.
Nun habe ich seit einiger Zeit ein iPad. Natürlich habe ich das iPad auch als Notizbuchersatz ausprobiert (Apps: Moleskine, Thinkbook, Bamboo Paper), bin aber schnell wieder davon abgekommen. Trotzdem ist dieses Gerät eine ideale Ergänzung zum Notizbuch – und zwar für all die Dinge, die mit einem analogen Notizbuch nur schwer oder gar nicht zu bewerkstelligen sind.
Was das iPad nicht kann
Diesen Artikel schreibe ich auf einem iPad und es fällt mir sehr schwer. Auf dem iPad komme ich mit langen Texten nicht klar. Im Gegensatz zu einem Notizbuch kann ich in einer Besprechung auch nicht schnell mal zwei Einträge miteinander durch einen Pfeil verbinden oder eine kleine Zeichnung machen. » weiterlesen
PuMo ist ein webbasierter Service der TU Graz, mit dem man die Nutzerzahlen der eigenen Publikationen bei Slideshare, Scribd oder YouTube tracken kann.
PuMo kümmert sich um ein Problem, das den Social Media-aktiven Wissenschaftler betrifft: Das Publication Monitoring. Mehr und mehr werden wissenschaftliche Publikationen, Papers oder Foliensets von Kongressen auf Webplattformen wie Slideshare oder YouTube zur Verfügung gestellt. Die Frage ist nun: Wieviele Personen sehen sich die Files an, «liken» sie oder laden sie auf den eigenen Desktop?
Alle erwähnten Services bieten natürlich entsprechende Nutzerzahlen an, das Zusammentragen und Tracken der Zahlen über die Plattformen hinweg ist allerdings eher aufwändig. » weiterlesen
Trapit ist ein webbasierter Newsreader, der basierend auf meinen Interessen und Vorlieben Artikelsammlungen aus dem Netz zusammenstellt.
Trapit ist ein Resultat des mit 200 Mio. US Dollar versehenen CALO-Projektes (Cognitive Assistant That Learns and Organizes) von DARPA. DARPA ist eine Behörde des US-Verteidungsministeriums; das bekannteste Projekt von DARPA ist das
Arpanet, aus welchem das heutige Internet entstanden ist.
Trapit nutzt die aus dem CALO-Projekt gewonnenen Erkenntnisse und Algorithmen, um täglich rund 5000 Informationsquellen zu scannen. 80% der Inhalte fliegen in einer Qualitätskontrolle wieder raus, eine «menschliche» Redaktion schliesst den Prozess ab.
Passend zu den eigenen Keywords werden dann die Stories in sogenannten «Traps» an den Nutzer ausgeliefert, der mittels Bewertungen das System weiter an seine Bedürfnisse anpassen kann. » weiterlesen