Zeitmanagement:
Drei Wege, wertvolle Zeit
zu gewinnen

Drei und ein halber Tipp, um gleich heute mehr Zeit zu gewinnen für die wirklich wichtigen Aufgaben.

(Bild: Lusi/stock.xchng)

(Bild: Lusi/stock.xchng)

Glen Stansburry ist für LifeDev verantwortlich, einem Blog, das kreative Leute unterstützen will. In seinem Artikel 80 Ways to steal valuable minutes for your work day hat Stansburry einen Haufen amerikanischer Produktivitäts-Blogger gebeten, Tipps zu geben, wie wir jeden Tag produktive Zeit gewinnen können. Wir sparen Dir sofort Zeit, indem wir die besten 3 Tipps präsentieren.

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Tipp 1 von Brian Tanaka: Kombiniere Pomodoro mit Inbox Zero:
Setze Dir mithilfe einer Uhr ein Limit dafür, wie lange Du Dich mit Mails beschäftigst. So wirst Du nicht länger als nötig von wirklich produktiver Arbeit abgehalten. Außerdem neigen wir dazu, uns immer länger als nötig mit Mails zu befassen.

Tipp 2 von Jonathan Salem Baskin: Priorisiere und – Schnitt!
Sortiere Deine Aufgaben täglich nach Wichtigkeit – und verzichte auf die letzten Aufgabe auf dieser Liste. Das bringt Dir Minuten, die du ansonsten einer Aufgabe gewidmet hättest, die Dir völlig unwichtig ist. Baskin argumentiert, dass der größte Produktivitätskiller unfokussierte oder äußerst unwichtige Arbeiten sind.

Tipp 3a von Rich Brooks:
Bereite abends den nächsten Tag vor, indem Du Deine Aufgaben des kommenden Tages planst (z.B. mit Hilfe von Tipp 2). So macht es morgens mehr Spaß, den Tag von Anfang an produktiv zu sein – weil Du Klarheit hast, was Du machen willst.

Tipp 3b von Glen Stansberry:
Hier handelt es sich, finde ich, um die kleinere Variante von Tipp 3A. Bevor Du Pause machst, bereite Deinen nächsten Arbeitsschritt vor. Ordne Deine Aufgaben nochmals nach Wichtigkeit und bereite dann alles für die wichtigste Aufgabe vor. Lade die entsprechenden Programme und Dateien, hole die Pläne raus, spitze den Bleistift an. Mache alles, was nötig ist, damit Du nach der Pause gleich loslegen kannst.

Einen weiteren Hinweis fand ich interessant, weil er thematisch zu meinem kürzlich veröffentlichten Artikel über Meetings passt und andererseits ein wunderschönes Beispiel dafür ist, wie schnell wir in Denkfallen tappen können. Jeff Cornwall weist daraufhin, dass «obwohl es wahr ist, dass wir alle viel zu viel Zeit in Meetings vergeuden, daraus nicht folgt, dass alle Meetings naturgemäß Zeitvergeudung sind».

» 80 Ways to steal valuable minutes for your workday (wisebread.com)

 

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7 Kommentare

  1. Mails für heute: check.
    To Dos für morgen: check.
    Was für ein schöner Start in die Arbeitswoche! :)

    Liebe Grüße & danke für den Produktivitäts-Push, Tanja

    • Liebe Grüße zurück an unsere fleissigste Leserin! Für so aktive Leserschaft müsste ich ja langsam ein selbstgebasteltetes Moussaka spendieren…

  2. @ Gregor: Da hätt ich nichts dagegen. :)

  3. Die Tipps finde ich genial und sie funktionieren bei mir auch bestens. Allerdings kommt da ein sehr wichtiges Element der Fremdbestimmung hinzu.
    Man muss halt einfach auch einmal nein sagen können. Das gilt natürlich vor allem in einem Angestelltenverhältnis. Ist man selbstständig, braucht es viel Selbstdisziplin, sogenannte “einfache” Ratschläge auch wirklich in jeden Arbeitsalltag zu integrieren.

    Freundliche Grüsse
    Hanspeter

  4. @ gregor gross

    soll auch leute geben, die sie als penetrante, profilneurotische logorrhoeikerin empfinden, die zu allem und jedem ihren überflüssigen senf absondern muss …

    (was letztendlich aber wohl nur den zweck verfolgt, die leser dazu zu bringen, auf ihre website zu gehen, in der hoffnung, dass der leser die dort angepriesenen produkte kauft – dass Ihr Euch so einfach als werbeplattform missbrauchen lasst… vielleicht sollte ich auf diesen subtile-billigst-werbung-zug aufspringen – kost’ ja außer a bisserl zeit nix…)

    • Ähhh. Ganz ehrlich, ich verstehe nicht exakt, worum es in Deinem Kommentar geht. Du meinst Tanjas Kommentare? Nun, sicherlich sind die jedesmal mit einem Link versehen. Aber immerhin macht sie sich im Vergleich zu vielen echten Link-Spammern die Mühe, zum Thema zu antworten – und irgendwie passt das, was sie da macht ja ganz grob auch zur Themenwolke, die wir hier verfolgen. Kommentare, zumal zum Thema passende, sind ganz wichtig für uns Autoren – und irgendwie auch für Leser, finde ich.

      Im Übrigen, falls Dir das hilft, sind unsere Links bei den Kommentaren als “no-follow” gekennzeichnet. Einige Suchmaschinen ziehen solche Links nicht zur Bewertung der Linkhäufigkeit heran.

      Was “penetrante, profilneurotische logorrhoeikerin” und “überflüssigen Senf” angeht… das finde ich nicht nett und behalte mir daher vor, solche Kommentare künftig etwas einzudampfen.

    • Lieber “29. Juni”,

      es gibt alles mögliche auf dieser Welt – auch Menschen wie mich, die gerne fachlich interessante Blogs lesen, gute Inhalte schätzen und gerne kommentieren und diskutieren.

      Wenn du mir deine Sichtweise persönlich erläutern möchtest, kannst du das gerne mit einer Mail an tanja.handl[AT]beyond-9to5.de tun.

      Mit freundlichem Gruß,
      Tanja Handl

      Tipp am Rande: Falls du vorhast, deine Kommentare zu verlinken, würde ich dir empfehlen, deinen echten Namen zu wählen und ev. auch am Ton zu arbeiten. ;)

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