Produktivität:
Der kostenlose 30 Minuten-Selbstmanagement-Crash Kurs

Wir haben den ultimativen Produktivitäts-Selbstlern-Kurs zusammengestellt: 30 Minuten, um besser und zufriedener zu arbeiten.

Produktiver zu werden kann zweierlei bedeuten: In weniger Zeit den gleichen Output zu generieren oder in der gleichen Zeit mehr zu erledigen. Will heissen, es geht nicht nur darum, aus der gleichen Zitrone mehr Saft zu quetschen. Erfolgreiches Selbstmanagement soll helfen, Arbeit besser und zufriedener zu erledigen – sein Leben eben im Griff zu haben.

30 Minuten, 3 Schritte
Hier schreiben wir jeden Tag über Wege und Mittel, dieses Ziel zu erreichen. Unsere Artikel sollen kleine Anregungen sein, die sich in der Praxis umsetzen lassen. Heute haben wir einige Artikel zusammengestellt, die zusammen ein wirkungsvolles Produktivitätssystem ergeben – in der No Frills-Variante: einfach und mit Ergebnissen, in drei Schritten und 30 Minuten:

1. Der Grundsatz (Lesezeit 10 Minuten)
Christian hat vor einigen Tagen einen Grundsatz beschrieben, den ich an den Anfang stellen will: Geh Veränderungen Deiner Arbeitsweise gelassen und langsam an. Streben nach Perfektionismus ist fehl am Platze und führt zu unnötiger Frustration.

2. Aufgabenmanagement (Lesezeit 10 Minuten)
Zu erledigende Dinge müssen verwaltet werden. Ryan hat im März erklärt, wie Du aus drei Listen ein Task Management-System baust:

  • Die Aktuell-Liste: Hier werden alle Aufgaben aufgeschrieben, die in einem Schritt erledigt werden können.
  • Die Vielleicht / Irgendwann-Liste: Aufgaben für eben diesen Zeitpunkt.
  • Der Projektzettel: Grössere Vorhaben mit mehreren Teilschritten erhalten einen eigenen Zettel.

3. Zeitmanagement (Lesezeit 10 Minuten)
Schon der Ausdruck ist falsch – wie soll man die Zeit managen? Sie läuft ohne unser Zutun. Deshalb hier bloss eine Vorgehensweise, wie man aus den notierten Aufgaben einen Fahrplan für seine Arbeitszeit macht.

  • Wochenliste: Am Freitag abend (oder am Sonntag) erstellst Du eine Liste mit Vorhaben, die Du kommende Woche angehen willst.
  • Tagesliste: Am Ende jeden Arbeitstages erstellst Du eine Aufgabenliste für den kommenden Tag.

Wenn möglich, plane für den Start in einen Arbeitstag einen 90 Minuten-Block ein, in dem Du konzentriert an einer grossen Aufgabe arbeitest. Altbekannt, aber oft vergessen, ist die 60 Prozent-Regel: Verplane nicht mehr als 60% des kommenden Tages. Unverhofft kommt nicht oft, sondern bestimmt.

Das war alles. Viel Erfolg!

(Sollte es am Wochenende regnen und Du mehr lesen willst: Hier gibt’s die imgriff.com-Serie zu David Allens «Getting Things Done» oder unsere deutsche Übersetzung von Leo Babautas GTD-Derivat «Zen To Done».)

 

Thomas Mauch

Thomas Mauch ist Mitglied der Geschäftsleitung des neuerdings.com-Verlags Blogwerk AG und interessiert sich für Gadgets. Oder so.

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4 Kommentare

  1. Hi Thomas,

    eine absolut geniale Idee, gleich auch zu jedem Artikel die Lesezeit mitanzugeben. :) Passt sehr gut zum Thema Zeitmanagement. Wir beschäftigen uns gerade ebenfalls mit Produktivität und haben 6 Goldene Regeln, um effizienter zu arbeiten aufgestellt. Möglicherweise eine nette Sache für alle, bei denen es am WE richtig, richtig viel regnet, und die dann noch eine Ergänzung zur Imgriff-Serie gebrauchen können. :)

    Liebe Grüße,
    Tanja

  2. Hallo,

    danke für den Artikel! Gibt es denn das englische Original von David Allen auch kostenlos zum Download?

    Grüße
    Bastian

    • Hallo Bastian. Bei der GTD-Serie handelt es sich um eine Artikelreihe von uns, basierend auf der Methode von Allen. Dazu gibt’s das Buch von ihm zu kaufen, natürlich in deutsch und englisch.

  3. auch wenn ich t. handl hier zustimmen muss, daß die angabe zur benötigten lesezeit eine gute und hilfreiche idee ist, so ändert das doch nichts an der tatsache, daß es auch leute geben soll, die sie als penetrante, profilneurotische logorrhoeikerin empfinden, die zu allem und jedem ihren überflüssigen senf absondern muss … gibt’s eigentlich auch themen, zu denen sie nix sagt ?

    (wobei diese logorrhoe/aufdringliche allgegenwärtigkeit letztendlich aber wohl ohnehin nur den zweck verfolgt, die leser dazu zu bringen, auf ihre website zu gehen, in der hoffnung, dass der leser die dort angepriesenen produkte kauft – dass Ihr Euch so einfach als werbeplattform missbrauchen lasst, tstsstsss … Hier geht sie ja sogar so weit, die seite nicht nur in ihrem benutzernamen, sondern sogar in ihrem text ganz ungeniert zu verlinken. Ich kann mich erinnern, daß Ihr auf derart offensichtliche, unbezahlte werbung bei anderen postern schon sehr allergisch reagiert habt…
    Vielleicht sollte ich auf diesen subtile-billigst-werbung-zug aufspringen – kost’ ja außer a bisserl zeit nix…)

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