Grandview:
Minimalistischer Texteditor, auf die Spitze getrieben

Grandview treibt das «störungsfreie» Schreiben auf die Spitze und zeigt nur noch ein Wort auf dem Bildschirm an.

Grandview buhlt wie die Mitbewerber von Byroom, Writeroom oder das gerade sehr gehypte iA Writer um die Gunst der schreibenden MacOS-Nutzer. Die App will ebenfalls zu «distraction free writing» verhelfen, indem der nicht notwendige Schnickschnack auf dem Bildschirm ausgeblendet wird. Also keine Formatierungsleisten, Scrollbars oder Menus. So weit, so bekannt.

Ein Bildschirm, ein Wort
Grandview radikalisiert nun aber dieses Prinzip weiter. Die Textverarbeitung zeigt im Schreibmodus nur das jeweils aktuelle Wort an. Setzt man einen Punkt, wird der ganze Satz sichtbar, ansonsten hat man nur jeweils ein Wort auf dem Bildschirm. Bei einem 27 Zoll-iMac kommt das dann eindrücklich gross daher. » weiterlesen

Timely:
Tweets planen für maximalen Impact

Timely ist ein Webservice, das den Zeitpunkt errechnet, an dem ein Tweet von dir maximale Wirkung erzielt.


Timely bestimmt aufgrund der bisher versandten eigenen Tweets den Zeitpunkt, an dem ein Tweet die meisten Mentions, Re-Tweets oder neue Followers zur Folge hat. Dafür werden die letzten 199 Tweets herangezogen und analysiert.

In den Settings bestimmt man, wieviele Tweets pro Tag rausgehen sollen und verwendet das Webinterface, um die Tweets in die Schlange einzustellen. Timely versendet die Nachrichten automatisch zum voraussichtlich besten Zeitpunkt. Die Einstellungen erlauben auch, die Wochenenden tweetfrei zu halten. » weiterlesen

Zeitmanagement:
Das Pomodoro-Experiment

Fixe unterbrechungsfreie Arbeitsblöcke verlangen Vorausplanung, überzeugen aber durch bessere Resultate. Ein Bericht von einem Selbstexperiment.

Pomodoro nennt sich eine Methode, um seinen Arbeitstag strukturiert anzugehen. In einem festgelegten Zeitfenster von 25 oder 30 Minuten nimmt man sich eine Aufgabe vor. In dieser Zeit erledigt man nichts anderes: keine Telefonate, keine E-Mails, keine Gespräche, kein Facebook.

Pomodoro und Batching
Gregor hat die Pomodoro-Technik vor einiger Zeit beschrieben und bereits zur Protokoll gegeben, wie begeistert er vom Ergebnis war: In der einen Stunde konzentrierten Arbeitens habe er Resultate erzielt, die die Ergebnisse der übrigen sieben Stunden in den Schatten stellen würden. Cal Newport vom 99%-Blog hat sich an ein ähnliches Selbstexperiment gewagt. Er nennt seine Methode «Batching» und hat seine Erfahrungen damit beschrieben. » weiterlesen

Listography:
Listen für und über’s Leben

Listography ist ein Webservice, mit dem man Listen erstellen und teilen kann: Lieblingsfilme, der nächste Einkauf oder 1000 Dinge, die man schon immer sehen wollte.

Listography bewirbt sich mit einem einfachen Versprechen um die Aufmerksamkeit der surfenden Weltbevölkerung: Listen machen. Nach der kostenlosen Registrierung kann jeder User im Webinterface Listen anlegen und sie für sich behalten oder als öffentliche Liste mit der Welt teilen. Die Formatierungsmöglichkeiten sind simpel, man kann sich sein Wallpaper individualisieren und etwas Farbe dazu geben.

Auf den ersten Blick erscheint Listography wie ein sehr gewöhnliches Task Management-Tool – was ihm aber unrecht tut. Vielmehr liegt die ursprüngliche Idee im Lifejournaling-Bereich – festhalten, was einem im Leben passiert ist oder was man noch tun möchte; anstatt im Tagebuch als Listenform. » weiterlesen

Min.us:
Filesharing simpel und schnell

Min.us ist ein kostenloser Filesharing-Dienst, der via Web-Interface, Desktop-Applikation oder Smartphone verwendet werden kann.

Min.us erlaubt es, grosse Dateien per Drag’n'Drop mit anderen Internet-Nutzern zu teilen. Unregistrierte Nutzer können Files bis zu einer Grösse von 25MB einstellen, mit einem kostenlosen Min.us-Profil erhöht sich die maximale Dateigrösse auf 50MB.

Als Gastnutzer ist der Service sehr einfach zu nutzen: Man wählt die Website von min.us an, zieht die zu teilende Datei auf das Browserfenster, wartet den Upload ab und erhält anschliessend eine URL, die man seinen Kontakten per Mail zustellen kann. Über diese URL haben die Mitarbeiter oder Freunde Zugriff auf die Daten. » weiterlesen

WorldTimeBuddy:
Sitzungsplaner über alle Zeitzonen

WorldTimeBuddy ist eine Website, mit der sich über alle Zeitzonen hinweg Meetings und Sitzungen planen lassen.

WorldTimeBuddy löst ein altes Problem, das nicht sonderlich komplex ist und zu dem es auch schon viele Lösungsmöglichkeiten gibt: Das Vereinbaren eines Termins über verschiedene Zeitzonen hinweg. WorldTimeBuddy macht das auf extrem simple und zuverlässige Weise. Die Website lässt den User die benötigten Orte in einer beliebigen Reihenfolge zusammenstellen.

Termine finden mit WorldTimeBuddy
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (3 Bilder)
» weiterlesen

Ergonomie:
Informationsdienst für
gesunde Arbeitsgestaltung

Der gemeinnützige Verein Gesellschaft Arbeit und Ergonomie – online e.V. gibt auf ergo-online.de jede Menge Tipps für bessere Ergonomie bei der Schreibtisch- und Computerarbeit. Die Informationen sind sehr detailiert und haben hohen praktischen Nutzwert.

Du kannst dich dort über die optimale Arbeitsplatzgestaltung schlaulesen, findest unter anderem Tipps zur Gestaltung der täglichen Arbeitszeit und sogar ein ganzes Kapitel zum Thema Software-Ergonomie – interessant für Entwickler. Für den persönlichen Rundumcheck empfiehlt sich der Grundkurs Büroalltag. » weiterlesen

Entscheidungen:
Darüber schlafen hilft.
Sagt die Wissenschaft.

Unsere Oma wusste es schon immer, die Wissenschaft hat es nun bewiesen: Über wichtige Entscheidungen muss man zuerst mal schlafen.

Als Barack Obama über den Angriff auf Osama bin Ladens Haus entscheiden musste, hat er zuerst eine Nacht darüber geschlafen. Ein kluges Vorgehen, finden die Sozialpsychologen Maarten Bos und Amy Cuddy im Blog der Harvard Business Review.

Unbewusst werden Infos verarbeitet
Tatsächlich sei es so, schreiben die Autoren, dass unser Gehirn laufend Pro und Kontra von Entscheidungen abwägt. Und zwar in der Zeit, in der wir uns gerade nicht auf diese Frage konzentrieren. Also zum Beispiel schlafen. Experimente mit Studierenden haben gezeigt, dass das Hirn in dieser Zeit wichtige von nicht relevanten Aspekten einer Entscheidung trennt. » weiterlesen

Quiet Hours:
Software für nicht mehr so konzentriertes Arbeiten

Quiet Hours ist eine kostenlose App für Windows und Mac, die nach einer Konzentrationsphase potenziell störende Programme wie Skype oder IM wieder startet.

Quiet Hours ist ein Programm, das etwas Vorstellungskraft bzw. die Lektüre von Produktivitätsblogs bedingt, um seinen Zweck einzusehen. Die Geschichte geht so: Wir können uns Freiräume für konzentriertes Arbeiten schaffen, indem wir Programme am Computer auschalten, die uns stören könnten. Also Instant Messengers, Skype, Facebook – die üblichen Verdächtigen.

Dafür gibt es Software-Unterstützung, eine Auswahl findet sich etwa hier. Es gibt auch Leute, die können das ohne ein weiteres Tool. Sie schliessen einfach die entsprechenden Programme. Diese Methode funktioniert auch – hat aber einen entscheidenden Haken. » weiterlesen

Zitate und Fußnoten:
Vom richtigen Umgang mit wissenschaftlichen Quellen

Zur wissenschaftlichen Arbeit gehört, dass sie stets auf dem Werk anderer aufbaut. Dabei ist es unumgänglich, kenntlich zu machen, was man bei anderen gefunden hat und worin die eigene Leistung besteht. Eine Anleitung.

Zitate und Quellenangaben sind nicht bloß gelehrter Zierrat. Was denen passiert, die bei dieser Abgrenzung absichtlich oder unabsichtlich allzu schludrig vorgehen, zeigen mehrere aktuelle Beispiele. Quellenangaben sind ein zentraler Bestandteil wissenschaftlicher Fairness, ohne die letzten Endes keine Forschung, wie wir sie kennen, möglich wäre. Doch wie bewerkstelligt man diese Unterscheidung zwischen dem Bezug auf das Werk anderer und der eigenen Leistung in der Praxis?

Wissenschaftliche Zitate sind unentbehrlich
Seit dem Mittelalter gibt es das Diktum von Wissenschaftlern als «Zwergen auf den Schultern von Giganten»: Idealerweise beantwortet eine wissenschaftliche Arbeit eine bisher nicht geklärte Frage. Allein schon, um ihr Terrain abzustecken und frühere Forschung nicht zu wiederholen, muss sie sich auf andere Arbeiten beziehen. Das muss sie erst recht, wenn sie die Positionen anderer Forscher widerlegt, kritisiert, relativiert, als Beleg anführt, bestätigt oder augmentiert. Ein neuer Beitrag zur Forschungsdiskussion wird von einer studentischen Arbeit noch nicht erwartet, sehr wohl jedoch das korrekte Bezugnehmen auf die Giganten, auf deren Schultern man steht. » weiterlesen