Unsere Zukunft:
Was wir wirklich lernen müssen

Leben heisst lernen, unser Gehirn lernt ständig. Bloss was und wie wir lernen, müssen wir vielleicht wieder mal diskutieren. Gunter Dueck und Stephen Downes haben sich dazu Gedanken gemacht: Was wir wirklich lernen müssen.

Gunter Dueck (links), Stephen Downes (rechts)

Gunter Dueck (links), Stephen Downes (rechts)

Der Mathematikprofessor und Philospoh Gunter Dueck hat in einem vielbeachteten Vortrag (hier unser Bericht davon) an der re:publica XI darauf aufmerksam gemacht, dass das Internet erstens die Welt verändert und zweitens viele Berufe verschwinden lässt. Es brauche eine neue Bildung, die mehr als nur Fakten und Skills vermittle und vor allem die Persönlichkeitsentwicklung betone. Es brauche mehr Kreativität und Eigenverantwortung; vermehrt würden Leute im Vorteil sein, die Menschen begleiten, begeistern und zu Zielen hinführen.

Was müssen wir lernen, um dorthin zu gelangen? Stephen Downes, Senior Researcher des National Research Council of Canada, hat sich vor einigen Jahren schon mal Gedanken gemacht. Stephen hat zehn Dinge aufgelistet, von denen er meint, dass wir – ob Kinder oder Erwachsene – sie unbedingt lernen müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Die Liste ist bemerkenswert: Es geht Stephen darum, dass wir uns ganz grundlegende Fähigkeiten und Haltungen aneignen – die uns am Ende helfen sollen, ein besseres Leben zu führen. Und er hält auch den Finger dorthin, wo unser Schulsystem heute vielleicht noch, nun sagen wir, optimiert werden könnte.

Stephen ist Spezialist für Online-Lernen, neue Medien, Pädagogik und Philosphie und unterhält auf downes.ca eine lebhafte Diskussion. Wir haben die zehn Punkte mit freundlicher Genehmigung von Stephen übersetzt und publizieren sie hier zum ersten Mal auf deutsch.

WAS WIR WIRKLICH LERNEN MÜSSEN
von Stephen Downes, 30. August 2006 (zum Originalartikel)

Guy Kawasaki hat vor kurzem einen Artikel geschrieben mit dem Titel «10 Dinge, die man in diesem Schuljahr lernen sollte», in dem die Leser dazu angehalten werden zu lernen, wie man Fünf-Sätze-Emails schreibt, Powerpoint-Folien erstellt und langweilige Sitzungen überlebt. In meinen Augen waren es Ratschläge, wie man ein Business-Kriecher wird. Meiner Meinung nach sind Leute mehr wert und man sollte sich nicht zuviele Gedanken darüber machen, seinem Chef zu gefallen. Echtes Lernen bedeutet mehr, als in einem Geschäftsumfeld erfolgreich zu sein.

Aber was solltest du lernen? Deine Schule wird versuchen, dir Faktenwissen beizubringen, um den Test zu bestehen, sonst aber ist es ziemlich nutzlos. Daneben wirst du einige nützliche Fähigkeiten erwerben wie lesen und schreiben, die du weiter entwickeln solltest. Aber Guy Kawasaki liegt wenigstens mit etwas richtig: Die Schule wird dir nicht die Dinge beibringen, die du wirklich lernen musst, um erfolgreich zu sein, ob im Beruf (unabhängig davon, ob du dich entscheidest, dein Leben als Kriecher zu verbringen oder nicht) oder im Leben.

Hier ist deshalb meine Liste. Meiner Meinung nach ist es das, was du lernen musst, um erfolgreich zu sein. Zudem kannst du damit in diesem Jahr beginnen, egal in welcher und wie alt du bist. Natürlich könnte ich zu jedem Punkt viel mehr schreiben. Aber nimm es als Starthilfe, setze die Vorschläge um und lerne den Rest selber. Und die Lehrer frage ich, wenn ihr diese Dinge nicht in euren Klassen lehrt: Wieso tut Ihr es nicht?

1. Lerne, Konsequenzen vorherzusehen
Die häufigste Äusserung, die man an Unglücksorten hört ist «Das hätte ich nie gedacht…» Tatsache ist, dass die meisten Leute sehr schlecht Konsequenzen vorhersehen können und Schulen scheinen nicht daran zu denken, ihnen beizubringen, wie man darin besser wird.

Das Vorhersagen von Konsequenzen besteht aus Wissenschaft, Mathematik und Veranschaulichung. Im Kern ist es die Fähigkeit, sich ein geistiges Bild zu machen, das eine mögliche Reihe von Folgen abbildet: «Was würde passieren, wenn..»

In einer solchen Situation besteht die Gefahr, dass du dich auf das fokussierst, von dem du gerne hättest, dass es passieren würde, anstelle dessen, was passieren könnte. Wenn du zum Beispiel eine Spalte überspringen willst, kannst du dir vorstellen, wie du auf der anderen Seite landest. Das ist gut und führt zu einem erfolgreichen Sprung. Aber du solltest dir auch vorstellen, nicht auf der anderen Seite zu landen. Was würde dann passieren? Hast du jemals über die Folgen eines Falles aus 40 Metern nachgedacht?

Jetzt kommen Mathe und Wissenschaft dazu. Du musst die jetzige Situation mit deinen bisherigen Erfahrungen vergleichen und die Wahrscheinlichkeit der verschiedenen möglichen Ausgänge berechnen. Wenn du eine Fünf Meter-Lücke betrachtest, solltest du dich fragen «Wie oft habe ich es schon geschafft, fünf Meter weit zu springen? Wie oft nicht?» Wenn du die Antwort nicht weisst, weisst Du genug, um vorher einen Testsprung auf sicherem Gelände zu machen.

Menschen denken nicht voraus. Aber während du in der Schule bist, solltest du immer die Gelegenheit wahrnehmen, dich selbst zu fragen: «Was passiert als Nächstes?» Betrachte Situationen und Wechselwirkungen, die um dich herum geschehen und versuche, das Resultat vorherzusagen. Schreib deine Vorhersagen auf oder blogge sie. Mit etwas Übung wirst du zum Experten im Vorhersagen von Konsequenzen.

Noch interessanter ist, dass du mit der Zeit Muster und allgemeingültige Regeln beobachten wirst, Dinge, die das Vorhersagen von Konsequenzen noch einfacher machen. Dinge fallen. Glas bricht. Leute werden wütend, wenn du sie beleidigst. Heisse Sachen werden fallen gelassen. Hunde beissen manchmal. Der Bus (oder der Zug) ist manchmal verspätet. Diese Verallgemeinerungen – vielfach auch gesunder Menschenverstand genannt – werden dir helfen, unerwartete und manchmal schädliche Konsequenzen zu vermeiden.

2. Lerne lesen
Sonderbarerweise meine ich damit nicht die Fähigkeit zu lesen im traditionellen Sinne, sondern vielmehr, wie man einen Text anschaut und versteht, in einem weiterreichenden Sinne, was darin geltend gemacht wird (das gilt auch für Audio- und Videomaterial, aber wenn du mit Texten klarkommst, wird es sich nicht vollständig, aber relativ einfach, auf andere Gebiete übertragen lassen.).

Die vier Haupttypen des Schreibens sind: Beschreibung, Argument, Erklärung und Definition. Ich habe sie hier beschrieben. Du solltest lernen, diese verschiedenen Typen zu erkennen, indem du lernst, nach Indikatoren oder Schlüsselwörtern zu suchen.

Dann solltest du lernen, wie Sätze verbunden werden, um diese Texte zu gestalten. Ein Argument beispielsweise wird zwei Hauptteile haben, eine Prämisse und eine Folgerung. Die Folgerung ist das, worauf der Autor hinauswill und sollte deshalb durch einen Indikator zu erkennen sein (etwa mit Wörtern wie «demzufolge», «daher», «infolgedessen»).

Viel Geschriebenes sind Füller – vergeudete Wörter, damit der Autor gut aussieht, um deine Aufmerksamkeit abzulenken oder einfach um den Platz zu füllen. Sich durch diesen Mist wühlen zu können und direkt zu dem zu gelangen, was wirklich gesagt wird, ohne abgelenkt zu werden, ist eine wichtige Fertigkeit.

Da deine Schule dir das niemals beibringen wird, suche nach einem Buch über Argumentationstheorie (es wird einen Titel wie «Kritisches Denken» oder ähnlich haben). Suche in dem Buch nach Formen der Argumentation und den Schlüsselwörtern (die meisten dieser Bücher decken die drei anderen Textsorten nicht ab) und übe, diese Wörter in Texten und den Ausführungen deines Lehrers zu entdecken. Fokussiere dich jeden Tag auf ein spezifisches Schlüsselwort und beobachte, wie es in der Praxis verwendet wird.

3. Lerne, wie man Wahrheit und Dichtung auseinanderhält
Darüber habe ich an anderer Stelle schon ausführlich geschrieben, trotzdem bleibt dies ein Gebiet, das Schulen weitgehend ignorieren. Manchmal habe ich den Verdacht, dass Lehrer der Meinung sind, Schüler müssten Wissen unkritisch übernehmen; wenn sie alles in Frage stellen würden, was der Lehrer sagt, würden sie nie etwas lernen!

Als erstes musst Du lernen zu hinterfragen, was du liest und was du am Fernsehen siehst. Akzeptiere nicht einfach, was dir gesagt wird. Frag dich immer, wie du wissen kannst, ob das die Wahrheit ist. Welcher Beweis würde dich davon überzeugen, dass es falsch ist?

Ich habe verschiedene Artikel geschrieben, die dir dabei helfen können, etwa mein Guide to the Logical Fallacies und mein Artikel How to evaluate websites. Diese Prinzipien sind darüberhinaus anwendbar. Setze diesen Test ein, wenn dein Vorgesetzter etwas zu dir sagt. Du wirst überrascht sein, wieviel dein Chef erzählt, das einfach nicht stimmt.

Unterzieh jeden Tag mindestens eine Information (eine Zeitungskolumne, ein Blogpost, eine Vorlesung) einer strengen Prüfung. Analysiere jeden Satz und jedes Wort und frage dich, was man dich glauben machen will und wie du dich fühlen sollst. Frage dich danach, ob du genügend Gründe hast, das zu glauben oder dich so zu fühlen – oder ob du manipuliert worden bist.

4. Lerne, Dich in andere einzufühlen
Die meisten Menschen leben in ihrer eigenen Welt und meistens ist das OK. Aber es ist wichtig, mindestens zu erkennen, dass es da draussen andere Menschen gibt und dass sie genauso in ihrer eigenen Welt leben. Das bewahrt dich vor dem Fehler, anzunehmen, dass alle anderen so sind wie du. Und noch wichtiger, das erlaubt anderen Menschen, zu einer überraschenden Quelle neuen Wissens und Einsicht zu werden.

Teil dieses Prozesses ist es, die Dinge durch die Augen von jemand anderem zu sehen. Eine Person kann wörtlich an einem anderen Ort sein. Vielleicht sehen sie nicht, was du siehst und haben Dinge gesehen, die du nicht gesehen hast. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese unterschiedliche Perspektiven die Menschen auch unterschiedliche Dinge glauben lässt.

Aber noch bedeutsamer ist es, in der Lage zu sein, sich in andere Menschen einzufühlen. Das bedeutet, dass du in deinem Kopf ein geistiges Modell der die Gedanken und Gefühle einer anderen Person hast und deine Person in diesem Modell positionierst. Das geht am besten, wenn du dir vorstellst, die andere Person zu sein und dich dann in eine konkrete Situation versetzt.

Vermutlich ist das Studium des Schauspiels der beste Weg, das zu lernen (damit meine ich nicht Shakespeare zu studieren, sondern lernen zu schauspielern). Traurigerweise ist das nicht Teil des Kern-Curriulums von Schulen, also musst Du als Ersatz Fächer wie Religion oder Psychologie belegen. Schulen bieten aber diese auch nicht wirklich an. Stelle deshalb sicher, dass du täglich wenigstens etwas Zeit in Role-Playing Games (RGP) verbringst und übst, jemand anders mit unterschiedlichen Überzeugungen und Motivationen zu sein.

Wenn Du empathisch bist, wirst du beginnen, Wege zu finden und verstehen, um die Kluft zwischen dir und anderen Menschen zu überbrücken. Beispielsweise wird es dir wichtige werden, höflich und entgegenkommend zu sein. Du wirst in der Lage sein, die Kränkung einer anderen Person nachzfühlen, wenn du unhöflich bist. Im gleichen Sinne wird es dir wichtiger werden, ehrlich zu sein, denn du wirst beginnen zu sehen, wie durchsichtig deine Lügen sind und wie beleidigend es ist, wenn jemand von dir glaubt, du seist so einfach hinter’s Licht zu führen.

Empathie ist nicht eine Art Tauschhandel. Es geht nicht um die Anwendung der Goldenen Regel. Es ist ein aufrichtiges inneres Gefühl, das harmonisch mit einer anderen Person abläuft; ein Weg, Zugang zu Befindlichkeit anderer Menschen zu erhalten durch mitfühlendes Einsetzen deiner Befindlichkeit. Du bist höflich, weil du dich schlecht fühlst, wenn du unhöflich bist; du bist ehrlich, weil du dich beleidigt fühlst, wenn du lügst.

Du musst lernen, diese Gefühle zu fühlen; wenn du das erreicht hast, wirst du verstehen, wie leer dein Leben vorher war.

5. Lerne, kreativ zu sein
Jeder kann kreativ sein und wenn du dein Leben betrachtest, wirst du entdecken, dass du schon bei zahlreichen Gelegenheiten kreativ warst.

Menschen haben eine angeborene Fähigkeit zur Kreativität – so funktioniert unser Geist – und mit etwas Übung kannst du sehr gut darin werden.

Der Kniff ist, zu verstehen wie Kreativität funktioniert. Manchmal denken Leute, dass schöpferische Ideen aus dem Nichts hervor springen (so wie das sprichwörtliche leere Blatt, das den Autor anstarrt), aber in Wirklichkeit ist Kreativität das Resultat, wenn du dein Wissen in bestimmter Weise nutzt und veränderst.

Echte Kreativität ist fast immer eine Antwort. Dieser Artikel zum Beispiel wurde als Antwort zu einem Artikel geschrieben, der dasselbe Thema behandelte und den ich aber für zu wenig durchdacht hielt. Kreativität entsteht auch als Antwort auf ein bestimmtes Problem: wie man eine Katze rettet, wie man eine Erdspalt überwindet, wie man Wäsche aufhängt. Wenn du kreativ sein willst, musst du als erstes ein Problem suchen, das gelöst werden muss und das eine Antwort verdient; oder du findest Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen. Das verlangt etwas Übung (versuch jedes Problem oder Bedürfnis aufzuschreiben, das du siehst).

Zusätzlich bedingt Kreativiätt den Transfer von Wissen von einem Gebiet in ein anderes und manchmal auch die Manipulation dieses Wissens. Wenn Du im echten Leben einen Spalt überspringen willst, wie hast Du ihn in diesem Online-Spiel überquert? Oder wenn Du Batteriesäure aufputzen sollst: was tust du gegen einen übersäuerten Magen?

Anders gesagt: Kreativität arbeitet häufig mit Metaphern, das heisst, du musst lernen, Gemeinsamkeiten der aktuellen Situation mit anderen, dir bereits bekannten Dingen zu finden. Das meint man normalerweise mit dem Ausdruck «thinking outside the box» – du willst dich ausserhalb des Gebietes des aktuellen Problems bewegen. Die besondere Fähigkeit, um die es hier geht, ist Mustererkennung. Diese Fertigkeit ist schwierig zu lernen und bedarf viel Übung – deshalb ist Kreativität auch so anstrengend.

Aber Muster zu erkennen kann gelernt werden – es ist das, was du tust, wenn du von einem Lied sagst, es töne ähnlich wie ein anderes, oder wenn Du Fotos von Blumen oder Fischerbooten schiesst. Die Kunst beinhaltet sehr häufig das Erkennen von Mustern; Das ist der Grund, weshalb du jeden Tag dieses Jahres ein wenig Zeit mit Kunst verbringen solltest – Musik, Fotografie, Video, Zeichnen, Malen oder Dichtung.

6. Lerne, dich klar auszudrücken
Sich klar auszudrücken heisst vor allem zu wissen, was man sagen will, und dazu einige einfache Werkzeuge anwenden, um es dann zu sagen. Der schwierigste Teil ist vermutlich, zu wissen, was du sagen willst. Aber es ist besser, Zeit aufzuwenden um sicher zu sein, dass du verstehst, was du meinst als einen Haufen Krempel zu schreiben und zu versuchen, dich mehr oder weniger klar auszudrücken.

Wissen, was man sagen will ist eine Frage der Struktur. Professionelle Autoren wenden eine kleine Garnitur von ziemlich standardmässigen Strukturen an. Beispielsweise gibt es Autoren, die Artikel bevorzugen, die aus einer Liste verschiedener Punkte bestehen, wie dieser Artikel hier. Eine andere Struktur, vielfach als Pyramide bezeichnet, wird von Journalisten angewendet: Die ganze Geschichte wird im ersten Absatz erzählt und die Absätze danach enthalten immer weniger wichtige Details.

Innerhalb dieser Gesamtstruktur legen die Autoren Argumente, Erklärungen, Beschreibungen oder Definitionen vor, manchmal kombiniert. Jede Textsorte hat eine unterscheidbare Struktur. Eine Argumentation beispielsweise hat eine Schlussfolgerung, auf die der Autor abzielt und die du glauben sollst. Die Schlussfolgerung wird von einer Anzahl Prämissen unterstützt. Diese Prämissen und die Schlussfolgerung werden durch Indikatoren verbunden. Das Wort «demzufolge» etwa weist auf die Schlussfolgerung hin.

Lernen, sich schriftlich klar auszudrücken heisst, sich die Werkzeuge anzueignen und üben, sie anzuwenden. Vermutlich der beste Weg zu lerne, das eigene Schreiben zu strukturieren ist zu lernen, wie man eine Rede ohne Notizen hält. Das zwingt dich, eine klare Struktur zu haben (eine, an die du dich erinnern kannst) und sie geradlinig durchzuziehen. Darüber habe ich schon einiges geschrieben und schau dir auch mal Keith Spicers Buch an, Winging it.

Lerne ausserdem, die Instrumente anzuwenden, die die Professionals einsetzen. Lerne die Struktur von Argumentation, Erklärung, Beschreibung und Definitionen. Lerne die Schlüsselwörter, die den Leser durch diese Strukturen führen. Beherrsche die grundlegende Grammatik, damit deine Sätze eindeutig sind. Informationen über alle diese Themen findest du im Internet.

Dann übe jeden Tag zu schreiben. Ein guter Weg, um zu üben, ist bei einer studentischen oder Freiwilligenzeitung mitzumachen. Mit einem Team, für ein Publikum und auf einen Termin schreiben. Das zwingt dich, schneller zu arbeiten; das ist nützlich, weil du schneller bist, wenn du klar schreibst. Wenn keine Zeitung existiert, schaffe eine oder gründe einen Newsblog.

7. Lerne zu lernen
Dein Hirn besteht aus Milliarden von Nervenzellen, die untereinander verbunden sind. Lernen heisst im Wesentlichen, aus diesen Verbindungen Gruppen zu bilden. Dein Gehirn lernt ständig, ob Du Mathematik studierst oder in den Himmel starrst, weil sich diese Verbindungen ständig bilden. Der Unterschied, was du lernst, liegt darin, wie du es lernst.

Wenn Du lernst, versuchst Du, Muster der Zusammenhänge in deinem Kopf herzustellen. Du versuchst, Nervenzellen miteinander zu verbinden und diese Verbindungen zu stärken. Das bewältigen wir, indem wir bestimmte Gruppen von Verhaltensweisen oder Erfahrungen wiederholen. Lernen ist eine Frage der Übung und der Wiederholung.

Das heisst, wenn du lernst – von 2+2=4 bis hin zu den Grundlagen der Quantenmechanik – musst du ständig wiederholen, um diese Verbindung der Nervenzellen herzustellen. Manche Leute lernen, indem sie Worte laut vor sich hersagen – diese Art des Routinelernens war bis vor kurzem sehr populär. Notizen zu machen während jemand anders redet, ist ebenfalls gut, weil man es einmal hört und dann wiederholt, wenn man es aufschreibt.

Überleg dir, wie du lernst, einen Baseball zu werfen. Jemand kann dir alles darüber erklären und du kannst alles verstehen, und trotzdem musst du immer noch den Ball mehrere Tausend Mal werfen, bevor du darin gut wirst. Du musst die Verbindungen deiner Nervenzellen trainieren wie du deine Muskeln trainierst.

Manche Leute verstehen unter Lernen das Erinnern von Fakten. Manchmal ist es das, aber lernen ist mehr Wiedererkennen als Erinnern. Weil du versuchst, Netzwerke aus Nervenzellen zu bauen, ist es besser, ein zusammenhängendes Ganzes zu lernen als nicht unzusammenhängende Teile. Dieses Ganze hat diesselben Muster wie ein anderes zusammenhängedes Ganzes aus einem anderen Gebiet, das du schon kennst. Dann wird aus dem Lernen das Erkennen von Mustern.

Manchmal sind die verwendeten Mustern sehr künstlich, wie etwa bei «Es geht hurtig durch Fleiss» (mit diesem Satz merken wir uns die Musiknoten auf den Linien). In anderen Fällen, und etwas nützlicher, stehen die Muster in Verbindung mit Gesetzen der Natur, der Logik oder mathematischen Prinzipien oder dem Fluss der Geschichte. Zeichnungen herzustellen hilft Menschen oft, Strukturen zu finden (deshalb sind Mindmaps und Concept Maps so populär).

In der Tat sollte man das Studium der Mathematik, Geschichte, Wissenschaft und Mechanik als das Studium von archetypischen Mustern betrachten, die man überall wieder erkennen wird. Aber das heisst, dass du dich während des Lernens fragen musst «Was sind die Muster?» und nicht nur «Was sind die Fakten?». Und dir diese Fragen zu stellen wird das Lernen in diesen Fächern sogar einfacher machen.

Lernen zu lernen ist das Gleiche wie etwas anderes zu lernen. Es braucht Übung. Du solltest versuchen, jeden Tag etwas zu lernen, ein zufällig ausgewähltes Wort im aus dem Wörterbuch oder einen willkürlichen Wikipedia-Eintrag. Wenn du diesen Eintrag lernst, lerne ihn nicht isoliert, sondern suche nach Mustern – passt es in eine Struktur, die du schon kennst? Ist es eine Art von Ding, die du schon gesehen hast? Baue dieses Wort oder dieses Konzept in dein existierendes Wissen ein, indem du es auf irgendeine Art verwendest – schreib einen Blogpost oder zeichne ein Bild, das das Wort erklärt.

Denke immer und in jedem Moment darüber nach, wie du lernst und was du gerade lernst. Vergiss nicht, du lernst immer, das heisst, du musst dich fragen, was du lernst, wenn du fernsiehst, einkaufen gehst, Auto fährst oder Fussball spielst. Welche Muster werden gerade kreirt? Welche Muster werden gerade verstärkt? Wie kannst Du in diesem Prozess die Kontrolle übernehmen?

8. Lerne, wie du gesund bleibst
Praktisch gesehen umfasst die Erhaltung deiner Gesundheit zwei wesentliche Komponenten: Setze dich sowenig wie möglich Krankheiten oder Giftstoffen aus und sorge für deinen Körper.

Sich möglichst wenigen Krankheiten und Giftstoffen auszusetzen ist hauptsächlich eine Frage der Reinlichkeit und der Ordnung. Einfache Dinge, wie Methanol in der Garage aufzubewahren und nicht im Küchenschrank, minimieren das Risiko unbeabsichtiger Vergiftung. Kochflächen sauber halten und Lebensmittel vollständig zu garen reduzieren das Risiko einer bakteriellen Verunreinigung. Regelmässiges Händewaschen verhindert das Übertragen von Viren und Krankheiten zwischen Menschen.

Ganz ähnlich sind einige der brennenden Themen in der Bildung von heute eigentlich Warnungen davor, sich zu sehr Krankheiten und Giftstoffen auszusetzen. Ganz kurz: Wenn du mit einer anderen Person Sexualverkehr hast, ermöglichst du die Übertragung von Krankheiten, also schütze dich. Tätigkeiten wie Alkohol trinken, fettiges Essen essen, rauchen und Drogen konsumieren sind nichts anderes als das Einführen von Giften in dein Körpersystem, also tu es mit Mässigung und wo die Giftstoffe signifikant sind, tu es überhaupt nicht.

Für deinen Körper zu sorgen ist vermutlich fast noch wichtiger, da die hauptsächlichen Bedrohungen deiner Gesundheit generell diejenigen sind, die zu körperlichem Zerfall führen.

Die Gegenstände richtiger Ernähung und richtigen Trainigs sollten gelernt und geübt werden. Selbst wenn du nicht ein Gesundheitsfreak werden willst (und wer will das schon?), ist es nützlich zu wissen, welche Lebensmittel und welche Tätigkeiten zuträglich sind und sich anzugewöhnen, gutes Essen zu sich zu nehmen und nützliche Aktivitäten auszuüben.

Versuche jeden Tag auf irgendeine Weise aktiv zu sein – fahre mit dem Rad zur Arbeit oder zur Schule, laufe einen Kilometer, spiele ein Spiel oder trainiere. Zusätzlich versuche jeden Tag eine Mahlzeit zu dir zu nehmen, die «dir gut tut», die Proteine und Mineralien beinhaltet (wie Fleisch und Gemüse, Soja oder Früchte). Wenn deine Schule nicht die richtige Ernährung oder passende Trainingsgelegenheiten zur Verfügung stellt, verlange sie. Du kannst nicht lernen, wenn du krank und hungrig bist. Falls das nicht klappt, versuche dir ein eigenes Programm zusammenzustellen.

Als letztes darfst du nicht vergessen: Du musst dich niemals rechtfertigen, wenn du dein Leben oder deine Gesundheit schützt. Wenn du etwas nicht tun willst, weil du es für unsicher hältst, hast du das absolute Recht dich zu weigern. Die Konsequenzen – egal welche Konsequenzen – sind immer noch besser als in diesem Punkt nachzugeben.

9. Lerne, Dich zu wertschätzen
Vielleicht ist es zynisch zu behaupten, die Gesellschaft sei ein gigantisches Komplott, damit du dich schlecht fühlst, aber ganz falsch wäre es auch nicht. Die Werber wollen, dass du dich schlecht fühlst und ihre Produkte kaufst, Politiker wollen, dass du dich nicht kompetent fühlst und von ihren Strategien und Programmen abhängst, selbst deine Freunde und Bekannten können versuchen, dass du an dir zweifelst, um einen kleinen Wettbewerbsvorteil zu haben.

Du kannst alles Wissen und alle Fähigkeiten dieser Welt besitzen, aber sie bleiben bedeutungslos, wenn du dich nicht selbst befähigt fühlst, sie einzusetzen; es ist wie einen Lamborghini zu besitzen und keinen Führerschein zu haben. Er steht glänzend in der Garagenauffahrt, aber er hat keinen Wert für dich, solange du keine Spritztour damit unternehmen kannst.

Sich selbst wertzuschätzen ist teilweise eine Frage der Persönlichkeitsentwicklung und teilweise eine Frage der Entscheidung. Um dich selbst wertzuschätzen musst du das Gefühl haben, es wert zu sein, dich zu schätzen. Tatsächlich bist du es Wert, geschätzt zu werden, aber es hilft häufig, es sich selber zu beweisen, indem du ein Ziel erreichst, eine bestimmte Fähigkeit erwirbst oder eine Auszeichnung erwirbst. Und um dich selber wertzuschätzen, musst du dir sagen «ich bin wertvoll».

Das ist ein wichtiger Punkt. Wie wir selbst über uns denken ist genau so eine Frage des Lernens wie alles andere. Wenn dir jemand immer und immer wieder sagt, du seist wertlos und du dem nichts entgegen hältst, wirst du irgendwann glauben, du seist wertlos, weil sich die Verbindungen deiner Nervenzellen genauso ausbilden werden. Aber wenn du wiederholst, glaubst und dich so verhältst, dass du dir immer und immer wieder sagst «ich bin wertvoll», dann wirst du das am Ende glauben.

Was heisst es, dich selber wertzuschätzen? Tatsächlich heisst es viele Dinge. Beispielsweise ist es der Glauben, dass du gut genug bist, eine Meinung zu haben, deine Stimme zu erheben und etwas zu sagen zu haben, dass deine Beiträge wichtig sind. Es ist der Glaube, dass du kompetent bist, dass du Neues lernen kannst und dass du kreativ sein kannst. Es ist deine Fähigkeit, unabhängig zu sein und nicht auf eine bestimmte Person oder Institution angewiesen zu sein, um dich wohl zu fühlen, und autonom zu sein, fähig eigene Entscheidungen zu treffen und dein Leben auf deine Art zu leben.

Alle diese Dinge stehen dir von Rechts wegen zu. Aber sie werden dir nie gegeben. Du musst sie dir nehmen, indem du tatsächlich an dich glaubst (egal, was andere sagen) und tatsächlich selbständig bist.

Deine Schule hat keinen Kurs dafür (und versucht vielleicht aktiv, deine Selbständigkeit und dein Selbstwertgefühl zu unterhöhlen, pass darauf auf). Also bist du selbst verantwortlich für deinen Sinn für Selbstwert.

Tu es jeden Tag. Sag dir selber, dass du schlau bist, dass du cool bist, dass du stark und gut bist – und was immer sonst noch du sein willst. Sag es laut am Morgen – versteckt in der Dusche, wenn du willst, aber sag es. Dann übe diese Eigenschaften. Sei klug, etwa indem du ein Kreuzworträtsel löst. Sei cool, indem du dein eigenes Fashion Statement machst. Sei stark, indem du etwas tust, was du dir vorgenommen hast. Sei gut, indem du etwas Gutes tust. Und erinnere dich jedesmal daran, dass Du es tatsächlich getan hast.[/box]

10. Lerne, ein sinnvolles Leben zu leben
Das ist vermutlich die schwierigste Sache zu lernen, und die Sache, die am wenigsten gelehrt wird.

Ein sinnvolles Leben ist eigentlich eine Kombination von mehreren Dingen. Auf der einen Seite ist es dein Engagement für einen Zweck oder ein Ziel. Es ist aber auch dein Sinn für die Anerkennung und die Hingabe zum Hier und Jetzt. Und schlussendlich ist es die Erkenntnis, dass dein Platz in der Welt, deine Bedeutung, etwas ist, das du dir selbst schaffen musst.

Zuviele Menschen leben ohne richtige Ziele. Sie versuchen, mehr Geld zu verdienen, berühmter oder mächtiger zu werden, und egal, ob sie ihr Ziel erreichen, sie halten ihr Leben für leer und bedeutungslos. Weil sie Mittel und Zweck verwechseln – Geld, Ruhm und Macht sind Dinge, die die Menschen suchen um etwas zu tun, das wert ist, getan zu werden.

Was ist es wert, getan zu werden? Das zu entscheiden liegt an dir. Ich habe mich entschlossen, mein Leben dafür einzusetzen, damit andere Leute eine Ausbildung erhalten. Andere wollen Krankheiten heilen, den Weltraum erforschen, einen Gott anbeten, eine Familie grossziehen, Autos zu designen oder zur Erleuchtung gelangen.

Wenn Du nicht entscheidest, was es wert ist, getan zu werden, wird jemand anders für dich entscheiden, und an irgendeinem Punkt in deinem Leben wirst du feststellen, dass du nicht getan hast, was es wert war, getan zu werden. Also investiere heute etwas Zeit und überleg dir, was wert ist, getan zu werden. Du kannst deine Meinung morgen ändern. Aber beginne wenigstens damit, dich in irgendeine Richtung zu führen.

Die zweite Sache wird manchmal als das Leben im Jetzt bezeichnet. Es ist im Kern das Verständnis, dass du deine Gedanken kontrollierst. Deine Gedanken haben keine Macht über dich, das einzige, worauf es ankommt, ist dieser Moment jetzt. Wenn du über etwas nachdenkst, über Hoffnungen, Versagen oder Ängste, können dich diese Gedanken nicht verletzen und du entscheidest, wie viel oder wie wenig du diesem Gedanken vertraust.

Ein anderer Aspekt davon ist: Was du jetzt gerade tust, ist die Sache, die du am meisten tun willst. Vielleicht denkst Du jetzt «Auf keinen Fall, ich wäre lieber in Malibu Beach!» Aber wenn du wirklich lieber in Malibu Beach wärst, dann wärst du jetzt dort. Der Grund, weshalb du es nicht bist, ist weil du dich für andere Prioritäten in deinem Leben entschieden hast – deine Familie, dein Job, dein Land.

Wenn du begreifst, dass du die Macht hast zu wählen, was du tust, realisierst du, dass du die Macht hast die Konsequenz auszuwählen. Was bedeutet, dass Konsequenzen – sogar schlechte Konsequenzen – zum grössten Teil eine Frage der Wahl sind.

Dieses Verständnis ist sehr befreiend. Denk darüber nach, als Leser: Es bedeutet, dass ich im Moment nichts mehr will als diesen Artikel zu schreiben, damit du – ja, du – ihn lesen kannst. Und fast noch aufregender, als Autor weiss ich, dass du im Moment nichts lieber tust als die Worte hier zu lesen, noch lieber als jetzt in Malibu Beach zu sein. Das sorgt dafür, dass ich etwas bedeutungsvolles schreiben will und ermöglicht mir, meinem Leben Sinn zu geben.

 

Thomas Mauch

Thomas Mauch ist Mitglied der Geschäftsleitung des neuerdings.com-Verlags Blogwerk AG und interessiert sich für Gadgets. Oder so.

Mehr lesen

Vollwertkost fürs Gehirn: Was gegen Reizüberflutung und für ein besseres Gedächtnis hilft

26.3.2014, 3 KommentareVollwertkost fürs Gehirn:
Was gegen Reizüberflutung und für ein besseres Gedächtnis hilft

Es ist offensichtlich: Mit der täglichen Informationsflut muten wir unserem Gehirn zu viel zu. Es gibt aber Techniken und auch Apps, mit deren Hilfe wir unser Gedächtnis entspannen und seine Leistung wieder steigern können.

Negatives Denken und Ängste abbauen: Checkliste «Was wäre wenn?»

14.10.2013, 1 KommentareNegatives Denken und Ängste abbauen:
Checkliste «Was wäre wenn?»

Positives Denken macht produktiv. Doch leider will es uns nicht immer gelingen. Eine Übung hilft, negative Gedanken, Ängste und Sorgen aus dem Kopf zu bekommen.

Motivation und Produktivität: Warum wir innerlich kündigen

17.12.2012, 0 KommentareMotivation und Produktivität:
Warum wir innerlich kündigen

Bücher fassen in Worte, was Viele fühlen. Studien bestätigen es, und die Hirnforschung untermauert es: Unsere Motivation sinkt, weil die emotionale Bindung an den Arbeitgeber immer mehr abnimmt.

Nieder mit der Computermaus: Schneller arbeiten mit Tastaturkürzeln

28.3.2013, 5 KommentareNieder mit der Computermaus:
Schneller arbeiten mit Tastaturkürzeln

Heute beschäftigen wir uns mit dem Lernen von Shortcuts - einem grundlegenden Thema der Produktivitätssteigerung. Wenn wir Tastaturkürzel verwenden, steigern wir unsere Effizienz markant, denn alles geht plötzlicher schneller von der Hand. Die Computermaus können wir getrost entsorgen.

Evernote für Schüler: So ist das Verwalten  von Schul-Notizen ein Kinderspiel

7.2.2013, 5 KommentareEvernote für Schüler:
So ist das Verwalten von Schul-Notizen ein Kinderspiel

Evernote ist ein höchst vielseitig einsetzbares Tool. Kein Wunder, ist es auch Schülerinnen und Schülern sehr nützlich. Einige Tipps zum optimalen Einsatz, wenn's um Schulstoff geht.

Jobwechsel: Das eigene Multipotential  richtig verkaufen

1.8.2012, 5 KommentareJobwechsel:
Das eigene Multipotential richtig verkaufen

Wer häufig den Job wechselt, gilt als unsteter Jobhopper. Viele Leute interessieren sich im Verlauf ihres Beruflebens aber für verschiedene Dinge.

Die effiziente Entscheidungsfindung: Klare Ziele helfen zu entscheiden

7.10.2013, 0 KommentareDie effiziente Entscheidungsfindung:
Klare Ziele helfen zu entscheiden

Entscheidungen bedeuten oftmals auch Kompromisse. Daher fallen sie uns oft so schwer - denn wir wollen ungern verzichten. Doch wer sein Ziel klar vor Augen hat, ist eher bereit, auch die unangenehmen Seiten einer Entscheidung zu tragen.

Glück: Ist Gewinnen abhängig von  Talent und Geld?

25.9.2012, 8 KommentareGlück:
Ist Gewinnen abhängig von Talent und Geld?

Ob auf dem Sportplatz oder im Büro - wer öfters gewinnt, hat es leichter, auch in Zukunft Erfolge zu verbuchen. Aber ist Erfolg nur eine Frage von Talent und Geld?

Glück: Wie wir unser Gehirn zu mehr Zufriedenheit überlisten

17.8.2012, 5 KommentareGlück:
Wie wir unser Gehirn zu mehr Zufriedenheit überlisten

Zufriedenheit hängt nicht so sehr von äusseren Umständen ab. Vielmehr können wir Zufriedenheit schaffen: Indem wir den bestehende Denkmuster hinterfragen.

16 Kommentare

  1. Danke, sehr interessanter Beitrag, ich habe das heute mal in vereinfachter Form im Unterricht mit den Schülern besprochen, die sind richtig aufgeblüht ! (Klasse 11) Beste Grüße !

  2. Hi Thomas,
    der Text von Stephen ist wirklich großartig. Ich hatte im Dezember 2010 die Überschriften dazu übersetzt und mir vorgenommen, sobald ich Zeit habe auch den Rest zu übersetzen. Dass Du nun diese Arbeit übernommen hast ist Klasse! Dafür vielen Dank!
    Gruß,
    Jörg (@empeiria)

  3. Meiner Meinung sehr treffend formulierte 10 Punkte, die für jeden Menschen hilfreich sein können. Einen Faktor würde ich gerne hinzufügen:

    LERNE ZU SEIN WER DU BIST. Das ich bin ich. In voller Größe zu dem Menschen zu wachsen, der wir von Geburt an sind. Voller Liebe, Weitsicht, Freude und dem Sinn für Gemeinsamkeit.

  4. Bei den Schülern handelte es sich um junge Georgier, die in einer Sprachdiplomklasse Deutsch lernen und auf das anspruchsvolle Niveau des Sprachdiploms vorbereitet werden.

    Witzigerweise trainieren wir das Lesen und Analysieren von Texten sehr stark (siehe Punkt 2 und Punkt 6) und dort fällt es den Schülern auch besonders schwer, zum Beispiel bei der Formulierung einleuchtender Thesen und deren argumentativer Begründung.

    Besonders gut kam der Punkt 9 an, sich wertzuschätzen und anzunehmen. Einige Schüler, die in der Schule nicht besonders gut sind, können dafür auf anderen Gebieten glänzen, Trickskifahren, Automotoren reparieren, Tanzen. Es existiert eine extreme Sehnsucht nach dem Durchbrechen der festgefahren schulischen und gesellschaftlichen Strukturen und das Mutmachen und Bestätigen der jungen Leute ist ganz wichtig.

    Ich fand diesen Text durch Zufall morgens in meinem Newsreader ganz obenan, er kam wie gerufen und ich hatte auch grad noch eine knappe Stunde zur Vorbereitung und Anpassung Zeit ;) Beste Grüße und vielen Dank !

  5. 10 ausgezeichnete Punkte – ich kann nur zustimmen. Allerdings fällt das wohl eindeutig in die Kategorie lebenslanges Lernen. Ich kann mir nicht vorstellen damit je “fertig” zu werden. Auch wenn wir es alle zweifellos versuchen sollten!

  6. Treffend formuliert, 10 Punkte die Veränderung bedeuten und uns Menschen sehr hilfreich sein können. Ein Punkt fehlt mir aber dabei “Sei wie Du bist”.
    Vielen Dank für diesen tollen Artikel.

  7. Ja! Genau DAS ist es, was wir in der Schule lernen sollten, damit man als Schüler einen Sinn spürt. Das fachliche Wissen – schön und gut, auch nicht unnütze. Aber diese elementaren Dinge kommen oft zu kurz. Wo sollte man das denn sonst lernen, wenn nicht mal auch auf mehr oder weniger schultheoretische Weise. Schule ist doch DER Ort des Lernens.
    Die Punkte umreißen recht genau, was wirklich sinnvoll ist. Lehrer sollten auch mal den Mut haben, vom Lehrplan abzuweichen und existenziell zu werden!

  8. Also ich selbst bin ein noch junger Schüler (16 Jahre) und werde bald mein fachabitur (hoffentlich) abschließen. Ich hoffe ich werde diese Lernansätze nie vergessen.

  9. Ozan, wenn’s es nur an dem liegt …

  10. Eine befreundete Lehrerin in Berlin sah diesen Artikel von mir bei Facebook gepostet und schrieb: “Das wird mein neuer Lesetext im EVA Unterricht, den die SchülerInnen im eigenverantwortlichen Unterricht (EVA) bearbeiten können. Die 16 jährigen unterrichten sich angeleitet von zwei Mitschuelern selbst, waehrend ich eine Fortbildung gebe.”

  11. Herr Dueck Sie haben mit Ihrem Artikel mir aus voller Seele gesprochen. In meiner Generation (1959) hieß es auch noch “Du lernst für Dich und Dein Leben” – selbst die Stoffvermittlung in der Schule war eher darauf aus als heute. Ich arbeite selber als Pädagogin für “ästhetische Erziehung” an einer Fachschule für Sozialpädagogik – ErzieherInnenausbildung(früher hieß das Fach einfach Werken und bildnerisches Gestalten) und muss all das, was Sie beschreiben leider am eigenen Leib erfahren. Gerade die musischen Fächer werden gekürzt (vor 15 Jahren in der selben Ausbildung 5 Stunden/Woche/SchülerIn – heute zwischen 1 – 2 Stunden!)Der Lehrplan wird immer stärker theoretisiert. Praktische Erfahrungen und praktisches Wissen in Bezug auf Material und Werkzeug fallen dabei “unter den Tisch”. Ich bin ja schon froh, wenn meine SchülerInnen wissen wie man Kreativität schreibt – die Bedeutung ist den wenigsten klar.
    Meine zusätzliche Aufgabe ist meine kleine Kreativwerkstatt für Kinder in der ich wöchentlich erfahren darf wie Kinder, so sie entsprechend gefördert und gefordert werden, ihre eigene Kreativität entwickeln, erweitern, sozial Kompetenzen vertiefen und durch eine entsprechende Auseinandersetzung mit Kunst beginnen kritische Fragen zu stellen und zu diskutieren.
    Was die Schule nicht mehr leisten kann (weil den Lehrern durch Lehrpläne die Hände gebunden sind) das Leisten Einrichtungen wie z.B. meine …. aber es ist ein langer und nicht einfacher Weg junge Menschen in eine andere Wertevorstellung und Lebensrichtung auf den Weg zu bringen.
    Unmöglich? – Packen wir es an!
    Danke für Ihren hervorragenden Artikel!

  12. Danke für diesen wunderbaren Beitrag. Das war wieder Balsam auf meine kreative Seele :) Punkt 1 lässt mich an System Dynamics denken und die Worte von Jay Forrester als ich ihn 2007 in Boston traf.

  13. Interessanter Post. Ergänzungsvorschlag – lernen, das Leben zu genießen.

  14. Konsequenz in Wissenschaft, Technik, Maschinenbau… Ein Beitrag, der zum Nachdenken anregt. Es ist richtig, dass in Schule und Berufsausbildung zu ausschließlich auf Faktenwissen Wert gelegt wird. Soziale Fähigkeiten und Persönlichkeitsentwicklung sollten nicht nur in der Familie sondern auch in dem weit gefächerten Umfeld schulischer und beruflicher Bildung trainiert werden. Besondere Aufmerksamkeit erfordert sicherlich Punkt 1, das Voraussehen von Konsequenzen. Das Antizipieren von möglichen Geschehnissen führt zu gedanklichen Lösungen im täglichen Leben und im Beruf. Was wären Wissenschaft, Medizin, Technik, Maschinenbau – um nur einige Fachgebiete zu nennen – ohne vorausschauendes Kalkulieren möglicher Konsequenzen?

  15. Also, ich habe mir eine Theorie entwickelt vor ein paar Tagen…und würde gerne wissen ob das bei Einigen zustimmt, ich möchte Folgendes sagen:
    Ich habe wirklich festgestellt, dass die Schüler auf dem Gymnasium anders ‘ticken’ als die auf der Gesamtschule. Und das hat mich sehr verwirrt damals…ich werde jetzt versuchen das zu erklären!
    Und zwar, ich hatte auf dem Gymnasium nie das Gefühl, ausser in Mathe, wirklich mitzukommen (lag am Anfang aber auch an meine Deutschkenntnisse aber nach kutzer Zeit konnte ich alles verstehen) aber oft obwohl ich alles hätte verstehen können (theoretisch), habe ich es nicht. Ich bin nie mitgekommen, ich konnte dem roten Faden nicht folgen. Mathe war der einzige Fach in dem ich nie Probleme hatte, was für mich logisch und verständlich war, damit hatte ich keine Probleme, ich konnte immer mitkommen. Da ich also im Unterricht nie mitkam, habe ich auch keine Lust gehabt die Hausaufgaben zu machen und habe dann im Prinzip nur für die Prüfungen gelernt..Ab und zu mal die Hausaufgaben gemacht..Es war oft sehr frustrierend, weil ich es mir oft nicht erklären konnte warum ich denn nicht mitkam, warum ich denn nichts im Unterricht verstand? Ich habe dann gedacht, es läge an der Konzentration. Aber kann das wirklich immer so sein? War dann einer meiner letzten Gedanken, jetzt im Studium. So, aber ich bleibe noch in der Schule, Ich habe dann in der 12.Klasse gemerkt, dass wenn ich also mich mit dem Thema vor dem Unterricht schon beschäftigte, sprich das neue Thema behandelte, ich dann im Unterricht zuhören konnte und mitgekommen bin! So, dann war alles so schön, weil ich endlich das Gefühl hatte mizukommen! Aber um in jedem Fach so mitzukommen, denke ich mir jetzt, hätte ich quasi das neue Thema anschneiden müssen und mich mit dem Thema schonmal ausseinanderzusetzen. SO: und die Sache ist ja, dass in der Schule die HAUSAUFGABEN auf das BEREITS GELERNTE STOFF aufbauen->das im Unterricht gelernte wird geübt. Wenn ich aber ja nichts im Unterricht verstanden habe, hat mir das nichts gebracht, weil wenn man sich das ja vorstellt, hätte ich, um die HA machen zu können, vorher lernen müssen, was ich im Unterricht überhaupt gemacht habe, das heisst doppelt lernen. Die logische Schlussfolgerung war dann mein ‘kein Bock-HA machen’, und das Gefühl überfordert zu sein, denke ich mir.
    Achso, und da war noch etwas was mich immer sehr überrascht hat ich mich deswegen also immer gefragt habe: warum?: Da war eine dabei, die immer das neu-Gelernte mit dem alt-Gelernten verknüpfen konnte, so, und das fand der Lehrer immer so ‘wow’, wobei ich aber dachte: hä aber ist doch LOGISCH, das war für mich nur eine LOGISCHE SCHLUSSFOLGERUNG. Mehr nicht! Was ich nicht verstand, ist wie es sein konnte, dass das, was sie sagte nicht für alle schlüssig war! Warum das so ‘wow’ war. So und da seh ich einen Zusammenhang: Mathe besteht eben aus LOGISCHEN SCHLUSSFOLGERUNGEN, man kann das Neue nur kapieren wenn man das Alte schon kennt und verstanden hat, und das Neue was man lernt bezieht sich eben auf das bereits vorhandene Wissen. Das muss der Grund sein warum ich immer in Mathe mitkam. Ich denke, dass ich halt eben immer mitkam, weil ich ja das alte Wissen ja schon verstanden hatte und Zuhause nichts Nachholen hätte müssen um die Hausaufgaben machen zu können.
    Aber irgendwann hatte ich es satt, ich hatte das Gefühl, dass ich einfach anders dachte und die Sachen verstand….ich war sehr verwirrt! Denn ich wollte ja mitkommen, ich wollte verstehen, ich wollte Neues lernen…aber ich konnte nicht. Das hat mich sehr frustriert, ich dachte das läge an der Konzentration oder an den drei Mentalitäten mit denen ich aufgewachsen bin, bin in Südamerika, Frankreich und hier aufgewachsen, ach ja und an ADS! Fakt war, ich kam nicht mit und konnte nicht mitdenken.. So und dann habe ich die Schnauze voll gehabt und dachte, dass es an der Art des Unterrichts liegt, ich dachte vielleicht denke ich praktischer? Ich habe mich informiert und kam zum Schluss, dass die Gesamtschule viel praxisorientierter ist. Diese Schule hat mich so magisch angezogen, ich hatte das Gefühl, dass diese Schüler nicht für die Lehrer und die Note lernen (->Gymnasium!), sondern für sich und das Leben! Ich dachte mir dann, dass ich einfach mal die Schule wechseln müsse. Habe ich gemacht. Also bin ich dann auf der Gesamtschule gekommen und DARADARATATA: Diese Schüler denken ”normal”: so wie ich! Sie denken einfach so wie ich. Sie können mir die Sachen so erklären, dass ich sie verstehe und umgekehrt, ich kann mich noch so gut an folgende Situation errinnern: ein Mädchen verstand Mathe nicht, also habe ich ihr versucht (in Gymnasialem Vokabular) das so zu erklären wie es auf dem Gymnasium üblich war, und zwar indem ich ihr manche Sachen mit dem alten Wissen verknüpfte um es ihr erklären zu können, sie guckte mich an nach dem Motto
    ‘ja das ist ja klar’…ja aber das wäre auf dem Gymnasium nicht so gewesen dachte ich?!!?! Sie hätten diese Verknüpfung mit dem alten Wissen nötig gehabt..sie brauchte einfach nur die Info von dem neuen Thema kurz und wäre schon mitgekommen! Genau so, hätte mir nämlich eine Erklärung auch völlig gereicht! Aber irgendwie versuchen die Gymnasiasten nur das Jetzt, das neue Wissen zu verstehen ohne das aber mit dem vorherigen Wissen zu verknüpfen. Für sie muss die Erklärung also heissen du musst das und das machen wegen dem und dem, das Warum ist völlig egal. Dem Gesamtschüler ist das Warum nicht egal! Er muss oder macht es automatisch, das alte wissen mit dem neuen verknüpfen! Ich fühlte mich also auf einmal ‘richtig’ im Unterricht.
    Ja und ich denke, dass es einfach zwei Lerntypen gibt: die die das Neue so verstehen ohne das aber mit dem Alten in Verbindung zu setzen, und die die das Neue nur verstehen können indem sie das Alte miteinenader verknüpfen können und um also mitzukommen müssen diese schon Vorwissen haben um das Neue mit dem bereits bekannte zu verknüpfen und so richtig zu verstehen.
    Denn, ich habe halt festgestellt, dass um eine Vorlesung zu verstehen muss ich schon über das Thema was wissen, weil ich sonst die vielen neuen Infos nicht so schnell bearbeiten kann, ich muss sie mit bereits vorhandenem Wissen verknüpfen können, damit ich folgen kann. Denn beim Verstehen stelle ich mir immer die Frage WARUM? Sonst kann ich das nicht verstehen, sonst ist das nur eine Aneinandereihung von Infos die mich auch nicht interessieren, ich kann nur das verstehen was einen Sinn macht. Die Infos müssen einen Sinn machen. Denn ich stelle mir die Frage was bringt es mir zu wissen, dass 2+2=4 ist wenn es nicht auch heisst, dass darauf im Prinzip alles basiert, überall ist ja Mathe drin, oder warum eine Pflanze nicht ohne Licht leben kann, weil sie Licht braucht um Photosynthese zu betreiben…Also ich muss mir diese Verknüpfungen herstellen können, weil sonst vergesse ich auch das Gelernte! Stupide auswendig lernen bringt bei mir nichts denn sonst besteht die Gefahr eines Black-outs, wenn die Verknüpfungen aber da sind werde ich es nicht so schnell vergessen..Vor allem ist das bereits Gelernte schon da und wenn ich das Wissen nicht brauche ist es aber trotzdem in meinem Gehirn ”verpackt” und kann ausgepackt werden, wenn ich etwas darüber höre.
    So und was ich also denke ist, dass diese Schulsortierung, in unschuldigen Kinderschuhen schon, eine Diskriminierung ist, weil ich glaube, dass es verschiedene Lerntypen des Verstehens gibt und das heisst nicht, dass die einen schneller wie die anderen sind und schon gar nicht, dass die einen dümmer als die anderen sind.
    Also ich würde gerne wissen was ihr dazu sagen könnt?? Ich meine, kennt ihr das? Kommt euch das bekannt vor? Habt ihr die gleiche Erfahrung gemacht? Es interessiert mich sehr!!
    also dann liebe grüsse,
    :)

19 Pingbacks

  1. [...] und Philospoh Gunter Dueck hat in einem vielbeachteten Vortrag auf der re:publica darauf aufmerksam gemacht, dass das Internet erstens die Welt verändert und zweitens viele Berufe verschwinden lässt. Es [...]

  2. [...] Dinge, die Du wirklich lernen musst. Die Herausforderung der Zukunft, so Dueck, sei diese Bildung zur Professionalität. Er fragt denn auch, wie die wohl geht und wer diese immer stärker erforderliche Persönlichkeitsentwicklung denn übernehmen würde. Die grobe Richtung scheint mir hier klar: Wir werden wohl zu einem grossen Teil selbstverantwortlich dafür sorgen müssen. Warten, bis sich die Universitäten bewegen, geht nicht. Morgen deshalb ein weitere Artikel dazu: Dinge, die Du wirklich lernen musst. [...]

  3. [...] “Alles ist im Internet. Wenn Sie Lehrer sind, zum Beispiel: Sie haben nichts mehr!” So klingt Gunter Dueck, Chief Technology Officer bei IBM Deutschland, wenn er den gesellschaftlichen Wandel beschreibt, den er durch das Internet in den nächsten Jahren kommen sieht.So radikal diese Worte erscheinen mögen, so sanft klingen sie gleichzeitig nach 23 Minuten und 50 Sekunden in seinem Vortrag auf der re:publica. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=MS9554ZoGu8#t=23m45s[/youtube] Dies scheinen die Visionäre des Internetzeitalters gemeinsam zu haben: Sie schreien nicht laut und sind auch keine großen Selbstdarsteller. Vielmehr sprechen sie die vermeintlich einfachen Wahrheiten gelassen aus. So auch Stephen Downes, einer der Mitbegründer des Konnektivismus, der zwar nicht persönlich, jedoch im Geiste an vielen Stellen präsent war auf der “Konferenz über die digitale Gesellschaft”, wie sich die re:publica selbst betitelt. Und auch die Lernziele, die Stephen Downes benennt, sind nicht die großen Postulate sondern eher schlicht: “Lerne, Dich in andere einzufühlen” oder “Lerne, Dich wert zu schätzen” übersetzt Thomas Mauch auf imgriff.com den 10 Punkteplan “Was wir wirklich lernen müssen&#82…. [...]

  4. [...] Aber was solltest du lernen? Deine Schule wird versuchen, dir Faktenwissen beizubringen, um den Test zu bestehen, sonst aber ist es ziemlich nutzlos. Daneben wirst du einige nützliche Fähigkeiten erwerben wie lesen und schreiben, die du weiter entwickeln solltest. Aber Guy Kawasaki liegt wenigstens mit etwas richtig: Die Schule wird dir nicht die Dinge beibringen, die du wirklich lernen musst, um erfolgreich zu sein, ob im Beruf (unabhängig davon, ob du dich entscheidest, dein Leben als Kriecher zu verbringen oder nicht) oder im Leben.” Thomas Mauch, imgriff.com, 18. April 2011 [...]

  5. [...] autodidaktisches und zugleich kollaboratives Online-Lernen” formuliert. Dazu passen auch das Traktat von Stephen Downes, “Was wir wirklich lernen müssen”, das sich diese Woche in den [...]

  6. [...] autodidaktisches und zugleich kollaboratives Online-Lernen” formuliert. Dazu passen auch das Traktat von Stephen Downes, “Was wir wirklich lernen müssen”, das sich diese Woche in den OpenCourse [...]

  7. [...] Hier findet sich die Übersetzung eines Artikels der von Steven Dowens bereits im August 2006 verfasst wurde. Hierin beschreibt er zehn Punkte, die man lernen muss um Erfolgreich zu sein: [...]

  8. [...] Das sollten sich mal ein paar Leute hinter die Ohren schreiben : Unsere Zukunft: Was wir wirklich lernen müssen [...]

  9. [...] Aufmerksamkeit: Wie man mit digitalen Wichtigmachern fertig wird Was wir wirklich lernen müssen [...]

  10. [...] die Fähigkeit zu ständiger Flexibilität und zum Lebenslangen lernen – Thomas hat dazu einen sehr guten Beitrag [...]

  11. [...] Gunther Dueck vorschlägt: Sich dank Internet ihren Beruf selbst schaffen. Und Thomas hat bei imgriff hervorragend zusammengefasst, was wir in Zukunft lernen müssen, um diese Voraussetzungen zu [...]

  12. [...] was Gunther Dueck vorschlägt: Sich dank Internet ihren Beruf selbst schaffen. Und Thomas hat bei imgriff hervorragend zusammengefasst, was wir in Zukunft lernen müssen, um diese Voraussetzungen zu [...]

  13. [...] und die Fähigkeit zu ständiger Flexibilität und zum Lebenslangen lernen – Thomas hat dazu einen sehr guten Beitrag [...]

  14. [...] und die Fähigkeit zu ständiger Flexibilität und zum Lebenslangen lernen – Thomas hat dazu einen sehr guten Beitrag [...]

  15. […] Unsere Zukunft: Was wir wirk­lich ler­nen müssen […]

  16. […] Leben heisst lernen, unser Gehirn lernt ständig. Bloss was und wie wir lernen, müssen wir vielleicht wieder mal diskutieren. Gunter Dueck und Stephen Downes haben sich dazu Gedanken gemacht: Was wir wirklich lernen müssen.  […]

  17. […] “ Leben heisst lernen, unser Gehirn lernt ständig. Bloss was und wie wir lernen, müssen wir vielleicht wieder mal diskutieren. Gunter Dueck und Stephen Downes haben sich dazu Gedanken gemacht: Was wir wirklich lernen müssen.”  […]

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder

  • Sponsoren

  • Neueste Artikel

  • Newsletter

    Pflichtfelder
    OK
    Bitte füllen Sie das Feld "E-Mail-Adresse" aus.
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Vornamen ein.
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Nachnamen ein.