Bluum:
Chrome Extension für Wikipedia, YouTube, Twitter & Co.

Bluum ist eine Erweiterung für den Chrome-Browser, die mit einem Klick diverse populäre Web-Plattformen durchsucht. Nach der Installation markiert der User ein Wort auf einer Website, worauf eine kleine rosa Blume neben dem Wort erscheint. Wird das Icon angeklickt, öffnet sich auf der rechten Fensterseite ein Panel mit Suchergebnissen zu dem Wort aus Wikipedia, YouTube, twitter, Google News, Google Images und der «normalen» Google-Suche. Videos von YouTube lassen sich direkt in dem Informationsfenster abspielen, ohne die aktuelle Website zu verlassen. » weiterlesen

Qwiki:
Das Lexikon multimedial

Qwiki ist ein US-Webdienst, der zu beliebigen Themen und Suchbegriffen multimediale Kurzpräsentationen erstellt. Qwiki gibt es als Browser- und seit vergangener Woche auch als kostenlose iPad-Version. Die Erläuterung eines Begriffs wird mit Fotos, Videos und Audiomaterial illustriert, während eine Computerstimme die wichtigsten Eckpunkte vorliest. Das Ganze dauert meist unter einer Minute. Qwiki nutzt unter anderem Wikipedia oder Googe Maps als Quelle. Kollege Martin von unserem Schwesterblog netzwertig.com hat sich Qwiki genauer angeschaut und findet vor allem die iPad-Version überzeugend.

Tool Time: Wir stellen jeden Tag ein Software-Tool oder einen Webdienst aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

Life360:
GPS Tracking für Helikopter-Eltern

Life360 ist ein GPS-basierter Dienst, mit dem sich Eltern über den Standort ihrer Kinder informieren. Die Kinder können ihren Standort GPS-basiert via Check-in auf dem Smartphone (iOS und Android) erfassen; Eltern werden in Echtzeit auf einer Karte über den Aufenthaltsort ihrer Kinder informiert. Der Webservice zählt über zwei Millionen Mitglieder, eine Million davon kam in den vergangenen zehn Wochen dazu. Die Basisdienste sind kostenlos.

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FacileThings:
GTD in der Wolke

FacileThings ist ein webbasierter Dienst, mit dem ein Selbstmanagement-System nach David Allens Getting Things Done-Methode umgesetzt werden kann. Der User kann damit Aufgaben und Vorhaben in den bekannten Schritten organisieren (hier geht’s zur GTD-Grundlagenserie). FacileThings ist einfach aufgebaut und schnell zu erlernen, bietet aber alle notwendigen Features. Der Service ist in verschiedenen Versionen und mit drei Preisplänen erhältlich. Die Basis-Version ist kostenlos.

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Inbox Management:
E-Mails hermetisch schreiben

Sascha Lobo empfiehlt, den eigenen E-Mail-Verkehr etwas undurchdringlicher zu gestalten – hermetisch eben. Wir haben uns seine Ideen angesehen.

Sascha Lobos Publizisten-Karriere begann mit Büchern über Produktivität wie etwa Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin (Affiliate-Link). Seitdem schreibt er Romane, publiziert im Web und ist gefühlt der meist eingeladene Web2.0-Kenner in deutschen Talk Shows. Kein Wunder also, dass sich das auch darin manifestiert, überdurchschnittlich viele Mails zu erhalten. Das Problem dabei, so Lobo, ist das sogenannte Mail-Ping-Pong – Mails, die hin und her gehen und immer wieder Aufmerksamkeit beanspruchen. Lobo schlägt vor, E-Mails hermetisch zu schreiben, so dass es für das Gegenüber keinen Grund mehr gibt, sie zu beantworten. Wir fassen seine Tricks zusammen. » weiterlesen

Dunnit:
Aufgabenmanagement als Spiel

Dunnit ist eine iOS-App, um Aufgaben zu verwalten. Besonders an Dunnit ist, dass es als Spiel funktioniert: Für das Erstellen und für das Erledigen von Aufgaben gibt es Punkte. Dunnit hat die Social Gaming-Plattform OpenFeint integriert und über deren Leaderboard-Funktion kann der User sehen, welchen Rang er einnimmt und welche Levels er bereits erreicht hat (den «Centurion»-Badge gibt es für 100 erfasste Aufgaben). Die App integriert auch Twitter, so können die eigenen Follower über erledigte Aufgaben informiert werden. Dunnit kostet 2,99 Euro.

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Praxis-Check:
Apps an der re:publica XI

Kollege Martin hat bei netzwertig.com notiert, wie sich die aktuellen Social Web-Apps an der re:publica-Konferenz geschlagen haben. Welche Tools haben die Bloggers und Digital Natives genutzt, wie bewährt sich der neue kontroverse US-Dienst Color im Praxistest und ist Twitter wirklich tot? Dazu gibt’s erste Eindrücke von den beiden neuen deutschen Services von Newshype (Blogaggregator) und Dailyplaces, der neue Location-Dienst aus Frankfurt.

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Multitasking:
Vier Spiele gleichzeitig

Multitask ist ein Online-Spiel und lässt einen erfahren, dass Multitasking ein echtes Problem darstellt, wenn man es mit Aufgaben betreibt, die Konzentration erfordern. Es geht bei dem Spiel darum, vier verschiedene Geschicklichkeitsübungen gleichzeitig zu machen und diese möglichst lange fehlerfrei durchzuhalten. Versagt man bei einem, verliert man. Multitask ist kostenlos und kann zum Beispiel auf Kongregate oder Newgrounds gespielt werden. Ich kam beim zweiten Versuch auf fast 90 Punkte – nicht sehr gut, glaube ich. Wie viele schaffst du? Einen Selbsttest, der eindrücklich erfahren lässt, dass Multitasking nicht effizient ist, haben wir letztes Jahr hier gezeigt.

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Unsere Zukunft:
Was wir wirklich lernen müssen

Leben heisst lernen, unser Gehirn lernt ständig. Bloss was und wie wir lernen, müssen wir vielleicht wieder mal diskutieren. Gunter Dueck und Stephen Downes haben sich dazu Gedanken gemacht: Was wir wirklich lernen müssen.

Der Mathematikprofessor und Philospoh Gunter Dueck hat in einem vielbeachteten Vortrag (hier unser Bericht davon) an der re:publica XI darauf aufmerksam gemacht, dass das Internet erstens die Welt verändert und zweitens viele Berufe verschwinden lässt. Es brauche eine neue Bildung, die mehr als nur Fakten und Skills vermittle und vor allem die Persönlichkeitsentwicklung betone. Es brauche mehr Kreativität und Eigenverantwortung; vermehrt würden Leute im Vorteil sein, die Menschen begleiten, begeistern und zu Zielen hinführen.

Was müssen wir lernen, um dorthin zu gelangen? Stephen Downes, Senior Researcher des National Research Council of Canada, hat sich vor einigen Jahren schon mal Gedanken gemacht. Stephen hat zehn Dinge aufgelistet, von denen er meint, dass wir – ob Kinder oder Erwachsene – sie unbedingt lernen müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Die Liste ist bemerkenswert: Es geht Stephen darum, dass wir uns ganz grundlegende Fähigkeiten und Haltungen aneignen – die uns am Ende helfen sollen, ein besseres Leben zu führen. Und er hält auch den Finger dorthin, wo unser Schulsystem heute vielleicht noch, nun sagen wir, optimiert werden könnte. » weiterlesen

Zukunft:
Normale Amateurintelligenz
brauchen wir nicht mehr

Das Internet wird unsere Gesellschaft umpflügen. Viele Berufe werden überflüssig werden. Und niemand ist da, der uns die notwendigen neuen Dinge beibringt. Gunter Dueck hat an der re:publica XI einen vielbeachteten Vortrag gehalten.

Dein Beruf wird überflüssig

«Ihre Berufe werden verschwinden» hat Gunter Dueck seinen Zuhörern an der re:publica 11 vergangene Woche vorausgesagt. Um uns herum geschehe eine Industrialisierung der Dienstleistungsberufe, angetrieben durch das Internet. Was haben wir als Spezialisten in unserem Beruf jemandem voraus, der zwei Stunden lang im Internet gesurft ist? Das Fachwissen sei heute im Internet, dem Betriebssystem unserer Gesellschaft. «Fachliche Fähigkeiten werden obsolet», sagte Dueck. Viele Berufe wie Bank- und Versicherungsberater, Lehrer oder Apotheker würden überflüssig werden: Berufsleute, die glauben, ihre Existenz mit einem Vorsprung an Wissen rechtfertigen zu können.

Was Du wissen musst, erfährst Du bei YouTube
Der leise sprechende Professor für Mathematik, Buchautor und CTO bei IBM liebt Provokationen, die er seinem Publikum freundlich ins Gesicht klatscht. «So normale Amateurintelligenz brauchen wir nicht mehr», urteilt er etwa über Universitätsprofessoren. Die 180 Credit Points für ein Bachelor-Studium könne man schliesslich auf 360 YouTube-Videos verteilten und lernen. Für den Rest brauche es dann nur noch einige Ausnahmeerscheinungen wie Watzlawick, Einstein oder Max Planck. » weiterlesen