Stress:
Hürden auf dem Weg zur Musse
Das Wochenende bietet Zeit für Musse – Eigenzeit, wie es die Wissenschaftsforscherin Helga Novotny nennt.
Trotzdem gelingt es uns nicht immer, zur Ruhe zu kommen. Obwohl wir und unser Hirn diese Zeit benötigen, um gesund, kreativ und auch produktiv zu bleiben. Die Zeitschrift «Das Gehirn» der Schweizerischen Hirnliga setzt sich mit dem Thema Stress auseinander und nennt einige Hürden, mit denen wir uns eben diese Eigenzeit verbauen. Zwei Gedanken daraus:Wir neigen dazu, Freizeit dem Nützlichkeitsdenken zu unterwerfen: Power Yoga über Mittag, Aerobic nach Feierabend, Wellness am Wochenende. Dabei lautete die ursprüngliche Bedeutung von Musse «Fernsein von Geschäften oder Abhaltungen.»
Wir setzen uns einem Erwartungsdruck aus, mit dem wir uns selbst den Weg zum Genuss der freien Zeit verstellen. Das Nichtstun gilt als unproduktiv und öde. Jene wiederum, die keiner produktiven Arbeit nachgehen können, müssen sich in einer Leistungsgesellschaft fast zwangsläufig schlecht fühlen.
In diesem Sinne: Beine hoch und schönes Wochenende!




















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18. März 2011 um 10:27
Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, dass nach der sogenannten Neuen Rechtschreibung jeder so schreibt, wie er will. Aber hier musste ich erst den Artikel lesen, um zu ahnen, was mir der Autor mit der Überschrift sagen will: “Musse” – witzig ;-)
18. März 2011 um 11:02
Das war der Schweizer in mir. Danke für den Hinweis!