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Macht den Chef produktiv!
Während die Produktion oder die Logistik in den vergangenen Dekaden Produktivitätssteigerungen von mehreren 100% erfahren haben, funktioniert das Management immer noch gleich: Nach Holzfällermethode, findet Michael Hengl im deutschen Harvard Business Manager. In einem untersuchten Elektronikkkonzern verschickten 60’000 Mitarbeitende 300 Millionen E-Mails. 85% davon wurden ungelesen gelöscht. Ein durchschnittlicher Mittelmanager verbringe eine Stunde pro Tag mit Sichten und Löschen von E-Mails sowie eine weitere Stunde für das Beantworten von elektronischer Post. Der Rest des Tages wird oft in Meeting-Marathons gesteckt. Der Einsatz von Web 2.0-Instrumente würde, so Hengls These, dieser Ineffizienz ein Ende bereiten. Wie so ein Echtzeit-Unternehmen aussehen kann, beschreibt er in seinem Blogbeitrag vom 10. November 2010.
» Mehr Produktivität auf den Chefetagen (Harvard Business Manager)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
















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15. November 2010 um 21:35
Die Fülle der E-Mail in diesem Konzern (wahrscheinlich in jedem anderen auch) überrascht mich genau so wenig wie das Ergebnis, dass 85 % gelöscht wird. Was mich jedoch an der Erhebung erstaunt, ist die Feststellung, dass ein durchschnittlicher Mittelmanager eine Stunde pro Tag mit Sichten und Löschen von E-Mails beschäftigt ist. Die Frage ist hierbei, wie ein “Mittelmanager” definiert ist. Ich kenne im Kollegenkreis niemand, der eine solche Aufgabe nicht seiner Sekretär überlässt.
15. November 2010 um 21:46
Soweit ich das überblicke, sind persönliche Assistenten in vielen Grossunternehmen gar nicht mehr existent: Also ‘Mittelmanager’, die z.B. ein Team von 10 – 20 Leuten leiten, haben gar niemanden, an den sie diese Aufgabe delegieren könnten.