Wunderlist:
Kostenlose To Do-Liste in schön

Wunderlist ist eine neue kostenlose Applikation zur Aufgabenverwaltung des Berliner Startups 6wunderkinder. Die Applikation läuft plattformübergreifend auf Mac und Windows, die mobilen Versionen sind in Vorbereitung.

Ihr Ziel haben die Entwickler erreicht: Wunderlist ist tatsächlich kinderleicht zu bedienen und sieht sehr gut aus. Trotz der einfachen Bedienung hat die Task-Management-Applikation schon in der Beta-Version einiges zu bieten:

  • Aufgaben können in Listen verwaltet werden.
  • Eine Eingangsbox, die Listen und verschiedene Zeit-Ansichten machen Wunderlist GTD-fähig.
  • Ein Sync-Service von 6wunderkinder erlaubt das Synchronisieren der To Do’s auf verschiedenen Computern.
  • Definierte Shortcuts erlauben produktives Arbeiten.
  • Per Drag-and-Drop können die Aufgaben angeordnet werden.
  • Per Knopfdruck kann man als Benutzer das Erscheinungsbild der Applikation verändern.

Nach einem ersten Kurztest finde ich Wunderlist sehr vielversprechend – und warte gespannt auf die mobilen Versionen. Wunderlist läuft auf Mac und Windows und ist sehr einfach zu bedienen: Things von culturedcode bekommt es mit der Konkurrenz zu tun.

»Wunderlist bei 6wunderkinder: Kostenloser Download für Mac und Windows

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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14 Kommentare

  1. Kai Osthoff
    schrieb am 11. November 2010 um 09:21 Uhr (#)

    Hallo und Danke für den schönen Artikel!

    Wir fragen uns hier gerade ernsthaft ob solche Produkte eine Alternative zum “Arbeitsalltags-Management” mit Outlook/Entourage sind?

    Habe ich doch mit den anderen Produkten die volle Integration in Kalender, E-Mail usw.

    Grüße aus Süddeutschland!

    1. Schreibt hier auf dem Blog Thomas Mauch
      schrieb am 11. November 2010 um 11:25 Uhr (#)

      Danke für den Kommentar!

      Ich habe ein paar Jährchen Outlook-Erfahrung und nun rund zwei Jahre Mac OS mit ‘Einzelanwendungen’. Meiner Meinung nach funktioniert’s.

      Wichtig ist mir, dass sich die Programme untereinander ‘verständigen’: Things z.B. schiebt Aufgaben nach iCal, wenn ich das will; brauche ich für die Wochenplanung. Mails lassen sich per Drag&Drop als Notizen zu Aufgaben hinzufügen. Skype greift auf mein Adressbuch in Mac OS zurück. Solche Dinge schaffen eine integrierte Arbeitsumgebung ohne die Abhängigkeit von einem Software-Hersteller.

      Hat zwei Vorteile: Ich kann bei Bedarf einzelne Elemente auswechseln – z.B. Things durch Wunderlist ersetzen oder umgekehrt. Und die jeweiligen Applikationen sind wirklich ‘Spezialisten’ auf ihrem Gebiet.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Gregor Gross
    schrieb am 11. November 2010 um 11:00 Uhr (#)

    Ich habe auch eine Frage: Gibt es Kontexte wie bei OmniFocus?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Thomas Mauch
      schrieb am 11. November 2010 um 11:25 Uhr (#)

      Soweit ich gesehen habe, gibt’s nur Listen. Stimmt.

  3. matthias
    schrieb am 11. November 2010 um 12:35 Uhr (#)

    so lange keine mobile Version am Start ist werde ich das ganze nicht ausprobieren (sonst gefällt es mir noch und ich kann es nicht überall nutzen ;-) ), aber die soll ja demnächst auch kommen.

  4. recipient
    schrieb am 11. November 2010 um 13:54 Uhr (#)

    Also, dieser Titanium-Installer hat mich doch mächtig erschreckt. Und was wurde da alles woher nachgeladen?

    Ansonsten: Hübsche Oberfläche. Auch den Organisationsansatz finde ich nicht schlecht (Listen würden mir genügen). Aber wie matthias schon sagte: Ohne mobilen Counterpart – in meinem Falle: iPad – nützt das alles nichts. Mal schauen, was noch kommt.

  5. Chris
    schrieb am 11. November 2010 um 16:34 Uhr (#)

    hm. habs für 5 minuten getestet und wieder gelöscht. ist ja ganz schick, aber a) installieren kommt irgendwie heutzutage für so eine miniapp nicht mehr in frage. ist zumindest für mich ein absoltues ausschlusskriterium und b) zu den todos lassen sich aboslut keine zusatzfacts oder anhänge anlegen.
    dann doch lieber remember the milk!!!

  6. dw
    schrieb am 11. November 2010 um 18:49 Uhr (#)

    Ich habe es getestet und finde es gut… da es ein klar strukturiertes Design hat. Grade wegen der Installation finde ich das Produkt gut, es muss nicht alles rein Web-basiert sein, arbeite auch öfter offline.
    Vermisse auch keine Datei-Anhänge, würde auch bei RTM keine privaten Dateien hochladen. Ist meiner Meinung nach nur unnötiger Ballast. Ich finde die Aufgabe steht im Vordergrund, nicht das Tool :-)

  7. Rüdiger Jäh
    schrieb am 13. November 2010 um 08:15 Uhr (#)

    Leider habe bis jetzt keine Software gefunden, mit der ich meine Aufgaben organisieren kann. Entweder ist es viel zu umfangreich und unflexibel (Outlook)oder es ist sehr umständlich zu bedienen. Ich plane meinen Tag am Abend vorher und drucke mir die Liste für den folgenden Tag aus. Die Wunderlist hat keine Druckfunktion und bei Outlook kann ich einen Tag vorher keine Aufgaben ausdrucken. Also helfe ich mir mit der Terminliste, da kann ich nicht erledigte Aufgaben auch einfach auf den nächsten Tag verschieben. Die Wichtigkeit kennzeichne ich durch drei Farben, wie eine Verkehrsampel in rot, gelb, grün.

    Sollte jemand eine schicke Software kennen, möglichst in deutsch, wäre ich für einen Tipp dankbar.

    Tschüss

    1. Schreibt hier auf dem Blog Florian Steglich
      schrieb am 13. November 2010 um 12:50 Uhr (#)

      » Rüdiger: Ich nehme an, Du bist Windows-Nutzer? Dann schau Dir doch mal Remember The Milk an (http://imgriff.com/2008/04/11/im-test-remember-the-milk/), falls Du es noch nicht kennst. Mac-Nutzern empfehle ich immer Things (http://imgriff.com/2008/05/27/gtd-tools-5-things/), das m.E. immer noch beste Tool dafür.

  8. Bom
    schrieb am 13. November 2010 um 22:10 Uhr (#)

    m.E. kommt es sehr drauf an, wofür man das Ganze braucht. Will ich meine Projekte damit verwalten, oder will ich nur einfach Aufgaben etc. die mir zwischendurch einfallen oder von außen an mich herangetragen werden, festhalten um sie aus dem Kopf zu bekommen. Für das erste arbeite ich mit Toodledo und PocketInformant. Für das zweite ist wunderlist ein schönes Tool, weil es einfach und schnell ist. Vielleicht in einigen Punkten zu einfach. Ich denke, da kommt sicher noch was nach. Ganz ähnlich (und auch schön) ist übrigens Put Things Off von Nick Cernis, das auch in diesem Blog mal vorgestellt wurde.

  9. bee
    schrieb am 18. November 2010 um 08:53 Uhr (#)

    Ich hab keine Ahnung, über welche Link-Irrwege ich hierher gefunden habe. Aber ich bin dir so dankbar, dass du dieses Tool vorstellst, es ist echt genial. Ich bin hin und weg. Wirklich. Danke.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Thomas Mauch
      schrieb am 18. November 2010 um 09:00 Uhr (#)

      Hallo Bee! Wir wissen es auch nicht – auf jeden Fall herzlich Willkommen!

  10. Christoph
    schrieb am 25. März 2011 um 14:22 Uhr (#)

    Eine herrliche Software!
    Wir verwenden die Software seit kurzen im Unternehmen, da wir mit der Aufgabenverwaltung von Microsoft Outlook sehr unzufrieden waren. Wir hatten uns danach mal kurz Microsoft Project angesehen, fanden es jedoch für die Verwaltung simpler Aufgaben zu oversized.

    Wunderlist ist einfach nur perfekt, da man überall und kofortable seine Aufgaben verwalten kann. Eine sehr schöne Funktion ist auch, dass man sich Aufgabenlisten teilen kann.

    Wunderlist ist somit auch für Unternehmen interesssant!

    Viele Grüße
    Christoph Kind

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