Ich bin dann mal offline:
2 Tools für die Internetsperre
Online zu sein ist nicht nur reizvoll, sondern manchmal auch ganz schön anstrengend. Unsere Produktivität kann unter dem Dauerfeuer von Mails und Social Media-Apps leiden, wie die Zeit hier lesenswert dokumentierte: «Der Fluch der Unterbrechung»). Die folgenden beiden Tools sollen dabei helfen, sich offline auf seine Arbeit zu konzentrieren. Das erste, «Freedom» (erhältlich für Mac und Windows), unterbindet alle Zugänge ins Internet, erlaubt aber den Zugriff auf Mails. Das zweite, «Anti-Social» (leider nur für Mac erhältlich), macht es genau andersherum: Internet ist erlaubt, aber Mail-Zugriff verboten. Bei beiden kann man angeben, wie lange man offline sein möchte.
» Macfreedom bringt Dich für vorgegebene Zeit offline (Macfreedom.com)
» Anti-Social lässt Dich surfen, aber erlaubt Dir keine Mails zu lesen (anti-social.cc)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text – oder auch mal Tool – rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!







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08. Oktober 2010 um 6:37
Ein Programm, das einem den Internetzugang sperrt? Oha, da bin ich ja echt froh, dass ich keinen Browser habe, der mich ins Internet zwingt!
Im Ernst, der gute Prokrastinierer findet dann halt eine andere Möglichkeit, sich vom arbeiten abzuhalten. Geschirrspüler ausräumen, Steuererklärung anfangen, etc. pp.
08. Oktober 2010 um 11:26
Auf für alle die eine Fritz.Box haben, können Board-Mittel benutzen!
Dazu folgender Artikel: LINK
08. Oktober 2010 um 11:59
Schön, mal von dem Thema zu lesen. Dachte schon ich bin der einzige, der sich in die Offline-Isolation begibt, wenn er wirklich produktiv sein will.
Viel besser als das vorgestellten Tools ist jedoch SelfControl:
http://dev.eyebeam.org/projects/selfcontrol-app/
Gibts schon länger, kann mehr (Whitelist und Blacklist), ist kostenlos und selbst ein Reboot hilft nicht. Man kann den Block nur absitzen
08. Oktober 2010 um 12:47
Danke für die Hinweise und Links!
@Münchnerin: Da hast Du Recht. Wie man hier sehen kann, ist offline gehen und offline bleiben aber nicht so einfach – auch wenn man will: Autorin Katie Roiphe über ihren Offline-Selbstversuch (FT.com)
Manche von uns müssen sich selber “zwingen”, das zu tun, was wie tun wollen. Andere nicht. Bei mir ist es mal so und mal so.
07. November 2010 um 12:22
Interessantes Tool….ich sollte es aber nicht meiner Frau zugänglich machen. Dann habe ich keine Ausreden mehr und meine Aktivitäten dürften sich fortan in Richtung Kücher verlagern, rss.