Jeder hat so seine Ziele. Der Eine will endlich die Raucherei aufhören, die Andere wieder in die Lieblingsjeans von früher reinpassen. Was fehlt, ist die nötige Motivation. Das Projekt «Health Month» will das ändern.
Größere Motivationswellen gibt es im Alltag nur im Ausnahmefall – zu Neujahr beispielsweise, oder nachdem wir uns für teures Geld im Fitnessstudio angemeldet haben. Leider hat diese Motivation entweder eine viel zu kurze Haltbarkeit (Neujahr) oder ist an verdammt teure Knebelverträge gekoppelt (Fitnessstudio). Anhaltende und günstigere Motivation verspricht ein noch junges Projekt von
Buster Benson, den Einige vielleicht schon von «
750words» kennen (einer schicken kleinen Web App zum Ordnen der täglichen Gedanken durch Aufschreiben): «
Health Month» ist der sprechende Name der Website, die all das Wissen über Verhaltensänderungen und gute Vorsätze mit den Mechanismen des Spielens, den «Game Mechanics» verknüpft.
«Health Month is about taking the SCIENCE of nutrition and behavior change and combining it with the SOCIAL GAMES of the recent social web to help people improve their health habits in a fun and sustainable way.» (Buster Benson)
Und so läuft das Ganze in der Praxis ab:
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Ich schätze, kein imgriff.com-Leser arbeitet noch tatsächlich mit einer klassischen Stechuhr am Ein- bzw. Ausgang des Firmengebäudes. Und ähnlich wie der Apparat hat auch das Stechuhr-Denken zumindest in vielen Jobs ausgedient: Viel zu wenig standardisiert sind die Arbeitsprozesse und -zeiten, als dass man sie noch stur auf ein »9 to 5« eingrenzen könnte. Zeiterfassung wird deshalb aber nicht gleich unwichtig. Mashable.com hat sieben eher fancy Möglichkeiten dafür gesammelt: Zeiterfassung per iPhone-Apps. Und wir ergänzen den
Link zu mite, unserem Lieblingszeiterfassungstool, für das es ebenfalls eine App gibt.
» 7 Handy iPhone Apps for Managing Employee Time (mashable.com)
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Software fürs Taskmanagement gibt es zu Dutzenden, Bookmarking-Dienste ebenso – aber eine Verknüpfung zwischen diesen beiden Tools muss man bisher selbst herstellen. Gespeicherte Seiten sind allerdings zunehmend nicht nur «fürs Archiv», sondern mit zu erledigenden Aufgaben verbunden. An diesem Punkt sieht «Licorize», eine neue Web App aus Italien an.
«Statt Websites isoliert zu betrachten und maximal mit Schlagworten organsierbar zu machen, sind URLs bei dem Service Teil von Aufgaben oder Projekten mit entsprechenden Zusatzfunktionen, was Möglichkeiten zur Organisation und zum Sharing betrifft», schreibt Martin Weigert in unserem Schwesterblog netzwertig.com. Sein Fazit nach dem Test: «Licorize wird sehr schnell sehr viele Fans finden.»
» Licorize: Wenn Bookmarks und Aufgaben eins werden (netzwertig.com)
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Zu den Dauerbrennern unter den imgriff.com-Artikeln gehört «10-Finger-System kostenlos lernen» aus dem Januar 2008. Jeden Tag kommen zahlreiche Leser via Google-Suche vorbei, scheint also noch immer ein großes Thema zu sein, trotz Spracheingabe und Touch-Bildschirmen. Da kann es nicht schaden, mal nachzulegen – vielleicht interessiert es ja auch die «Stammleser». Mashable.com hat nämlich erst kürzlich fünf Websites vorgestellt, die beim Tippen-Lernen helfen. Alle kostenlos und alle eher spielerischer Natur:
» 5 Free Ways to Improve Your Typing Skills Online (mashable.com)
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Prokrastination kann auch schön sein – oder: Die Angst vor dem weißen Blatt Papier
Procrastination from ism studios on Vimeo.
Gefunden bei TheNextWeb.com.
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Eine der besten Umsetzungen von Getting Things Done auf Apple-Computern ist nach Ansicht vieler Nutzer
OmniFocus (
Link zum deutschen Vertrieb). OmniFocus haben wir in unserer Reihe von
GTD-Softwaretools bislang nicht getestet, aber dieser Test ist gerade in Arbeit. Dabei stellte sich mir die Frage, wo ich meine Projektliste und meine Projektplanungen am besten durchführe – mit all den Dateien und Links, die sich dort sammeln werden. Direkt in OmniFocus, oder vielleicht doch besser im mächtigen
OmniOutliner aus demselben Haus – einer Software mit Fokus auf Outlines und Ideensammlung?
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Meetings und Sitzungen rangieren bei vielen weit oben auf der Liste der Produktivitätskiller. Zu viele, zu lange, zu wenig Resultate sind die oft gehörten Klagen. Ron Ashkenas, Autor beim Harvard Business Blog, vermutet, dass viele Manager Sitzungen aber insgesheim eben doch mögen. Und zwar aus drei Gründen:
- Sitzungen fördern soziale Kontakte: Viele Menschen arbeiten nicht gerne alleine und tauschen sich gerne zu verschiedenen Themen aus – Arbeit oder auch mehr. Sitzungen erfüllen auch eine wichtige soziale Funktion – selbst wenn nur getratscht wird.
- Jeder bleibt im Loop: Immer mehr wird in Projekt- oder Matrixorganisationen gearbeitet. Die formale Unternehmenskommunikation wird durch den informellen Kanal der Meetings ergänzt und jeder bleibt so im Informationsloop.
- Sitzungen bedeuten Status: An vielen Sitzungen teilzunehmen bedeutet auch, dass die eigene Meinung geschätzt wird und dass man bei wichtigen Entscheidungen dabei ist. Selbst eine einmalige Präsentation in der Geschäftsleitung bringt Sichtbarkeit und kann den eigenen Stellenwert erhöhen.
Ashkenas glaubt, dass diese psychologischen Faktoren viel zu der Flut von Meetings in Unternehmen beiträgt. Trotzdem sei es kein Freipass: Er fordert Unternehmen auf, ihre Sitzungskultur regelmäßig zu überprüfen.
«Why we secretly love meetings», Ron Ashkenas bei Harvard Business Review
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Online zu sein ist nicht nur reizvoll, sondern manchmal auch ganz schön anstrengend. Unsere Produktivität kann unter dem Dauerfeuer von Mails und Social Media-Apps leiden, wie die Zeit hier lesenswert dokumentierte:
«Der Fluch der Unterbrechung»). Die folgenden beiden Tools sollen dabei helfen, sich
offline auf seine Arbeit zu konzentrieren. Das erste, «Freedom» (erhältlich für Mac und Windows), unterbindet alle Zugänge ins Internet, erlaubt aber den Zugriff auf Mails. Das zweite, «Anti-Social» (leider nur für Mac erhältlich), macht es genau andersherum: Internet ist erlaubt, aber Mail-Zugriff verboten. Bei beiden kann man angeben, wie lange man offline sein möchte.
» Macfreedom bringt Dich für vorgegebene Zeit offline (Macfreedom.com)
» Anti-Social lässt Dich surfen, aber erlaubt Dir keine Mails zu lesen (anti-social.cc)
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