Wegwerfen:
Jeden Tag ein Ding weniger

Wie wäre es mit etwas mehr «Weniger ist mehr« bei imgriff.com? Neulich erst hatten wir den «Cult of Less», dann Tipps zum Verringern der Zahl ungelesener E-Mails im Posteingang, und das folgende Projekt passt hervorragend in diese Reihe:

Das «Projekt Bye Bye Bye» nämlich, bei dem Karin Friedli (Disclosure: Karin arbeitet auch bei Blogwerk, dem Verlag hinter imgriff.com) ein Jahr lang jeden Tag eine Sache wegwirft, verschenkt oder verkauft, um den ganzen «Clutter» loszuwerden, der sich wie von selbst in einer Wohnung ansammelt.

«Seit Jahren ungetragene Schals. Einzelne Handschuhe, deren Gegenstück nie mehr auftauchen wird. Küchenutensilien, vor drei Jahren beim Einzug in irgendeinen Schrank geräumt und nie mehr gesehen, gesucht oder auch nur vermisst. (…) Schluss damit. Unbenutzte Dinge brauchen Platz und ziehen Staub an. Das muss nicht sein. Ab dem 21. August sage ich hier im Blog ein Jahr lang Bye Bye Bye zu meinem Gerümpel, jeden Tag einmal. Das heisst, täglich entferne ich eines dieser Dinge aus meinem Blickfeld, meiner Wohnung und meinem Leben.»

Werdet Nachahmer!

» Projekt Bye Bye Bye (karinfriedli.ch)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Wettbewerb:
Die drei besten
Erfahrungsberichte gewinnen!

Aufgepasst, heute startet ein Wettbewerb auf imgriff.com: Gemeinsam mit unserem neuen Sponsor Memonic verlosen wir Memonic-Premiumaccounts, bares Geld und Süßigkeiten von Sprüngli. Voraussetzung für die Teilnahme: Beschreibt uns Eure Erfahrungen mit dem Notizenmanager Memonic.

Memonic ist ein Clipping-Tool, mit dem man schnell und einfach Material aus dem Web sichern und verwalten kann – egal ob Screenshot, Zitat, einzelnes Bild oder Link. Im Unterschied etwa zu Bookmarking-Diensten wie Delicious oder Mister Wong wird der ganze gewünschte Ausschnitt oder auch die ganze Seite gesichert. Eine übersichtliche Verwaltung mit Ordnern und Tags erleichtert die spätere Nutzung.

In den nächsten Wochen werden wir Euch Memonic in mehreren Artikeln unseres Sponsors vorstellen, am Ende dieser kleinen Serie wollen wir aber wissen, wie Ihr Memonic einsetzt. Wie nutzt Ihr das Tool konkret? Welche Vorteile seht Ihr gegenüber anderen Diensten? Was könnten die Macher noch verbessern? Habt Ihr Ideen für neue Features?

Ehrliches Feedback und echte Erfahrungen sind gefragt. Die besten drei aller eingesendeten Erfahrungsberichte werden wir veröffentlichen – je eines auf neuerdings.com, netzwertig.com und imgriff.com – und belohnen. Die Autoren der drei besten Beiträge gewinnen je: » weiterlesen

Prokrastination:
Der Aufschieberitis-Test

Am Ende aller Produktivitätsfragen geht es immer nur um eines: Schafft man es, anzufangen und dabeizubleiben, oder drückt man sich vor der unangenehmen Aufgabe? Bei Brigitte.de gibt es einen Test, der die Neigung zur Prokrastination untersuchen soll: Zehn Fragen à la:

«Sie müssen heute zwei Kunden anrufen: einen, der ganz begeistert ist von Ihrem Produkt, und einen, der sich über Ihren Service beschwert hat. Mit welchem telefonieren Sie zuerst?»

Dieser Test ist natürlich nur begrenzt aussagekräftig, aber er gibt durchaus ein paar gute Anhaltspunkte zu den eigenen Schwächen.

» Test: Sind Sie anfällig für Aufschieberitis? (brigitte.de)

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Priority Inbox:
Die Nachteile der Priorisierung

«Priority Inbox», so heißt Googles neue Waffe gegen den vollen Posteingang. Wer das Feature aktiviert (ist noch nicht für alle Gmail-Accounts verfügbar), bekommt von da an die wichtigeren Mails getrennt von den anderen oben angezeigt. Die Entscheidung, welche Mails wichtig sind und welche nicht, wird nach dem bisherigen E-Mail-Verhalten getroffen. Ein Newsletter etwa, der nur jedes fünfte Mal überhaupt geöffnet und nie beantwortet wurde, rutscht demnach nach unten, die regelmäßige Korrespondenz mit den Teammitgliedern nach oben.

Martin Weigert hatte auch vorher schon keine Probleme mit einer überlaufenden Inbox, er kann sich deshalb in seinem Artikel bei netzwertig.com voll auf die Nachteile des Systems konzentrieren:

«(…) was passiert mit all den legitimen E-Mails, die nicht mit einer hohen Priorität versehen werden und somit sofort in einem Bereich des Posteingangs landen, der selbst Minuten nach dem Eintreffen schon das Scrollen notwenig macht? Zumindest in der Theorie klingt das, als wenn sich die Chancen für Absender, eine Antwort zu erhalten, deutlich verschlechtern.»

Weiterlesen bei netzwertig.com:

» Das Für und Wider von automatischer E-Mail-Priorisierung (netzwertig.com)

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