John’s Phone:
Alltag, ungestört

Wir leben in hektischen Zeiten. Wir hängen an der elektronischen Leine, sind permanent erreichbar; wir haben schwebende Termine – man spricht sich irgendwann direkt im Laufe des Tages per Handy ab – und entschuldigen uns per SMS, weil wir selbstredend mindestens fünfzehn Minuten zu spät kommen.

Dafür können wir dann aber wenigstens dem GPS-Routenplaner die Schuld zuweisen.

Vollends hektisch wird es, wenn dem iPhone der Saft auszugehen droht – und wir wie die wildgewordenen Digital-Nomaden auf der Suche nach einer zweiadrigen Oase durchs Starbucks traben:

Manchmal wünsche ich mir, gar kein oder nur ein rudimentäres Mobiltelefon zu besitzen, wie es einige meiner (mittelalterlichen) Feunde pflegen: In der Regel ausgeschaltet, aber immer in der Jackentasche, für Notfälle und dann, wenn es wirklich brennt.

Jetzt gibt’s wieder ein solches Mobiltelefon: Es lässt gerade mal die Speicherung von 8 oder 10 Nummern zu, bietet weder SMS noch Datenanbindung, und im Rücken eingebaut steckt – ein Notizblock inklusive Stift. John’s Phone ist Minimalismus pur und könnte zum Statussymbol der gelassenen Menschen werden. Das auch dank der Standby-Zeit von 3 Wochen. Eingeschaltet, heisst das.

» John’s Phone, das Minimalisten-Handy (neuerdings.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

 

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  1. [...] verbracht, das nichts kann außer telefonieren: John’s Phone. Im vergangenen Herbst wurde es angekündigt, inzwischen ist das Telefon auf dem Markt.Vielleicht kann man John’s Phone am ehesten mit einem [...]

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