In einigen Kommentaren hier auf imgriff.com sind mir immer wieder Ansichten über Zeitmanagement aufgefallen, die dazu führen können, dass man weniger produktiv wird oder einfach nur frustriert vor all den Methoden sitzt. Ich nehme darum hier die fünf gängigsten dieser «Mythen» unter die Lupe.
Mythos 1: Ich muss nur das perfekte System finden, dann geht es von alleine.
Ein wunderbarer Gedanke: Ich lagere sozusagen meine Organisation und Motivation aus, und das System erledigt alles – mit mir als «Instrument». Leider nur ein Traum, denn es ist genau umgekehrt: Das System ist mein Instrument und mein Job ist es, dieses Instrument anzuwenden. Eine Säge kann noch so schön aussehen, aus den modernsten Materialien hergestellt sein und scharf sein wie nur etwas – sie in die Hand nehmen und sägen, das muss ich immer noch selber tun.
Mythos 2: Mit einem guten Zeitmanagement ist alles schon gewonnen.
Ein gutes Zeitmanagement ist einzig und allein ein Hilfsmittel, das helfen soll, die Dinge richtig zu tun. Doch viel wichtiger ist es, überhaupt die richtigen Dinge zu tun. Diese Frage ist entscheidender, als die Frage danach, wie man produktiver arbeiten kann.
» weiterlesen
Die Reiseplanung nach Bulgarien, die Recherche für die nächste größere Anschaffung nach Indien, die Buchhaltung nach Polen auslagern: Geht alles auch für Privatleute, Selbständige oder kleine Unternehmen, wenn sie einen «virtuellen persönlichen Assistenten» (VPA) buchen. Stefan Lakeband hat für sueddeutsche.de über die beiden Anbieter mit deutschsprachigen Assistenten (
Strandschicht und
Getfriday) geschrieben und zufriedene Kunden gefunden:
» Heinzelmännchen aus Indien oder Bulgarien (sueddeutsche.de)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Kritik, so die Wikipedia, ist die «Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der Infragestellung». Klingt ja ganz logisch. Ist aber ganz und gar nicht einfach.
Der Beurteilungsaspekt ist wichtig beim Führen von Mitarbeitern, das Infragestellen bedeutend fürs Entwickeln neuer Denk- und Arbeitsansätze. Diese beiden Aspekte sind eigentlich schon komplex genug, um nützliche Kritik zu einem Ding der Unmöglichkeit zu machen, aber da ist ja auch noch der dritte Punkt, das Auseinanderhalten von Fakten. Um es kurz zu machen: Es ist viel leichter, schlecht als hilfreich zu kritisieren. Nur folgerichtig präsentieren wir hier eine Gebrauchsanweisung für wirkungslose Kritik. Einfach nur die folgenden Punkte beherzigen, und Du kannst sicher sein, dass Du mit Deiner Kritik so gut wie gar nichts erreichst – jedenfalls nichts angenehmes: » weiterlesen
Nun hat ja der Sommer gerade ein bisschen Pause. Vor einigen Tagen noch sah das ganz anders aus: Mein Büro fühlte sich an wie der Arbeitsplatz eines Heizers auf einer zentralafrikanischen Dampflokomotive, ich hatte Schweißflecken in A3-Format auf meinen Hemden und ab 12 Uhr mittags ersetzte ich mein Deo durch flaschenweise Raumspray.
Wie man im Geschäftsleben und vor allem auf Geschäftsreisen elegant mit Sommerhitze umgeht, zeigt Tyler Brûlé in seiner aktuellen Kolumne in der Financial Times. Einige von Tylers Ratschlägen:
- Wenn Du auf Sport nicht verzichten kannst, plane längere Zeiten zum Abkühlen ein.
- Verzichte morgens auf die Extra-Tasse Kaffee.
- Beginne Deinen Tag mit einer kühlen Dusche und fertige dabei einen «mentalen Schnappschuss» des Gefühls an.
- Pack ein Extra-Hemd, Kühlgel oder Kühlspray und notfalls sogar einen Taschen-Ventilator ein.
Der Artikel enthält weitere Tipps, insbesondere für Geschäftsreisen in heißen Sommertagen:
» Ten Tips to beat the big Heat (FT.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Viele unserer Entscheidungen sind schlecht für uns: Wir schieben ein unangenehmes Gespräch immer wieder auf oder gehen trotz gutem Vorsatz doch nicht trainieren. «Nudges», kleine Anstöße, sollen helfen.
Die aufgeklebte Fliege im Pissoir ist ein bekanntes «Nudge»: Sie verleitet Männer zum besseren Zielen und verringert die Verschmutzung öffentlicher Toiletten um sagenhafte 80 Prozent. Nudges, so die Autoren Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein, helfen bei der Wahl (wohin ziele ich?), ohne aber Vorschriften zu machen (ich entscheide selber). Die beiden US-Professoren wollen mit diesem Prinzip Entscheidungen positiv beeinflussen, etwa, wenn es um Gesundheit, Finanzen oder Umweltschutz geht.
Salat oder Fritten?
Im Alltag haben wir ständig Optionen: Wir können Salat oder Pommes Frites wählen, laufen oder den Bus nehmen. Gerade wenn die Kosten einer Entscheidung erst in Zukunft anfallen (z.B. Übergewicht), neigen wir dazu, sie zu vernachlässigen. Die Art, wie Wahlmöglichkeiten präsentiert werden, sehen die Autoren nun als Gelegenheit, Entscheidungen zu verbessern. Denn wäre der Salat die «Default»-Option, würden sich mehr Leute dafür entscheiden.
» weiterlesen
Schlechte Luft, laute Kollegen, ständige Ablenkungen, Streit über Fenster auf/Fenster zu: Großraumbüros werden von Vielen als ziemliche Zumutung beschrieben. Eine Studie der Hochschule Luzern, über die Zeit Online berichtet, stützt den Volksmund nun und kommt sogar zum eindeutigen Schluss, dass die Krankheitsrate mit der Zahl der Kollegen, die im Großraumbüro arbeiten, steigt.
«Gibt etwa die Hälfte der Beschäftigten mit einem Einzelbüro an, im vergangenen Jahr überhaupt nicht wegen Krankheit gefehlt zu haben, sinkt dieser Wert bei Zweierbüros auf 38 Prozent. Noch schlechter sieht es in Büros mit mehr als 16 Mitarbeitern aus: Nur noch drei von zehn der dort Beschäftigten kommen ohne Fehlzeiten über das Jahr.»
Allerdings sind Großraumbüros nicht per se schlecht, sondern Einzelbüros sogar überlegen, wenn sie «gut gemacht» und den Arbeitssituationen der Beschäftigten angemessen sind. Das scheint bloß in der Regel nicht der Fall zu sein.
» Zusammengepfercht macht krank (zeit.de)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Kleinkinder kümmern sich nicht um die Folgen ihres Handelns, um Erwartungen und Risiken, und sie machen keine Pläne.
Kleinkinder probieren aus, entdecken und machen Fehler – und das sind wesentliche Bestandteile kreativer Prozesse, schreibt Jocelyn K. Glei auf the99percent.com. Was wir von Babys lernen können:
» What We Can Learn from Babies: Experimentation, Failure & Creative Genius (the99percent.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Je länger man Evernote benutzt, desto nützlicher wird es. Ein Erfahrungsbericht mit vielen persönlichen Tipps und Tricks.
— Zahnzusatzversicherung — Zahnersatz bzw. eine professionelle Zahnbehandlung kann sehr teuer werden. Mit einer Zahnzusatzversicherung können Sie viel sparen! Vergleichen Sie alle Tarife online auf www.GELD.de! — Textanzeige —
Evernote ist eine Datenbank für Notizen, Web-Clippings, Fotos und mehr (
hier unser Test). Evernote lässt sich entweder browserbasiert benutzen oder als eigene App für Windows, Mac oder iPad sowie für diverse Smartphones. Viele Leser von imgriff.com setzen auf Evernote, wie wir in den Kommentaren zum Artikel
Deine 3 liebsten Hilfsmittel sehen konnten. Ich möchte nun zeigen, wie und wofür ich persönlich Evernote nutze.
Der Hauptvorteil von Evernote: Ich kriege mein Hirn frei. Ich tagge alles, was mir so einfällt und schiebe es in Evernote. Und je länger ich Evernote benutze, desto mehr Wege fallen mir ein, wie ich es nutzen kann.
Evernote bei der täglichen Arbeit
Ich schicke Informationen an Evernote per Twitter (falls mir ein Tweet mit Link oder Bild gefällt), per Web-Clipper oder indem ich direkt in der Applikation eine neue Notiz anlege.
» weiterlesen