Cult of Less:
Kelly Sutton über das Leben
ohne Dinge

Und noch einmal ein Nachschlag in Sachen “Cult of Less”. Ole Reissmann hat für Spiegel Online ein Interview mit Kelly Sutton geführt, dem “Erfinder” des Extrem-Minimalismus:

SPIEGEL ONLINE: Von all den Sachen, die Sie über ihre Website Cult of Less verkauft haben, was hat Sie am meisten geschmerzt?

Sutton: Es gab nichts, was mir besonders schwergefallen ist. Ich vermisse auch nichts davon. Ich habe sogar Dinge über die Website verkauft, die ich ursprünglich gar nicht loswerden wollte.

SPIEGEL ONLINE: Was ist mit Büchern, Musikalben, DVDs?

Sutton: Ich habe physische Medien durch digitale ersetzt und besitze nur noch eine einzige DVD, einen deutschen Film: “Die fetten Jahre sind vorbei”.

SPIEGEL ONLINE: Einige Dinge behalten Sie dann doch, zum Beispiel den Computer. Stattdessen könnten Sie einfach in ein Internetcafé gehen?

Sutton: Es gibt ein paar Dinge, ohne die ich nicht leben kann. (…)”

Weiterlesen bei Spiegel Online:

» Mein Leben auf der Festplatte (spiegel.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

2 Kommentare

  1. Rolf Strathewerd
    schrieb am 30. August 2010 um 08:18 Uhr (#)

    Ganz so außergewöhnlich ist dieser “Cult of Less” eigentlich auch nicht. Die meisten Leute, die während ihres Studiums in Studentenwohnheimen leben, dürften ähnlich leben: fertig möblierter Wohnraum + persönliche Kleidung + (hoffentlich) gute digitale Ausstattung. Die Frage ist nur, wie bewusst sie es machen. Sonst dürfte bald danach der eher verbreitete “Cult of more” beginnen.

    1. Ryan
      schrieb am 26. Januar 2011 um 22:31 Uhr (#)

      Hallo Rolf,

      der “Cult of Less” ist garantiert nichts Neues, das stimmt. Aber ich habe selbst zwei Jahre lang in einem Studentenwohnheim gelebt, und mit dem “Cult of Less” hatte das wenig gemeinsam. Denn trotz dem geringen Platz hatte ich überall – mehr oder weniger nutzlose – Sachen gehortet. Und um genau diesen vielen Kleinkram geht’s beim “Cult of Less”.

      Schönen Gruß
      Ryan

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