Großraumbüro:
Je mehr Kollegen, desto krank

Schlechte Luft, laute Kollegen, ständige Ablenkungen, Streit über Fenster auf/Fenster zu: Großraumbüros werden von Vielen als ziemliche Zumutung beschrieben. Eine Studie der Hochschule Luzern, über die Zeit Online berichtet, stützt den Volksmund nun und kommt sogar zum eindeutigen Schluss, dass die Krankheitsrate mit der Zahl der Kollegen, die im Großraumbüro arbeiten, steigt.

«Gibt etwa die Hälfte der Beschäftigten mit einem Einzelbüro an, im vergangenen Jahr überhaupt nicht wegen Krankheit gefehlt zu haben, sinkt dieser Wert bei Zweierbüros auf 38 Prozent. Noch schlechter sieht es in Büros mit mehr als 16 Mitarbeitern aus: Nur noch drei von zehn der dort Beschäftigten kommen ohne Fehlzeiten über das Jahr.»

Allerdings sind Großraumbüros nicht per se schlecht, sondern Einzelbüros sogar überlegen, wenn sie «gut gemacht» und den Arbeitssituationen der Beschäftigten angemessen sind. Das scheint bloß in der Regel nicht der Fall zu sein.

» Zusammengepfercht macht krank (zeit.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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1 Kommentar

  1. Dieter
    schrieb am 12. August 2010 um 10:15 Uhr (#)

    Die Vorteile von Großraumbüros verschliessen sich mir leider. Ich denke aufgrund der grossen Unruhe ist es sehr schwer, sich zu konzentrieren und die eigenen Aufgaben genauso gut, wie in einem abgschlossenen Büro zu erledigen. Ständig klingelt irgendwo ein Telefon, holt sich ein Kollege Kaffee, fragt jemand was beim Nachbarn, läuft jemand ‘nur’ mal durch…
    So ein Arbeitstag ist tendenziell viel anstrengender und auch dadurch wird man langfristig wohl anfälliger für Krankheiten.

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