Erfahrungsbericht:
Wie ich Evernote nutze

Je länger man Evernote benutzt, desto nützlicher wird es. Ein Erfahrungsbericht mit vielen persönlichen Tipps und Tricks.

Evernote ist eine Datenbank für Notizen, Web-Clippings, Fotos und mehr (hier unser Test). Evernote lässt sich entweder browserbasiert benutzen oder als eigene App für Windows, Mac oder iPad sowie für diverse Smartphones. Viele Leser von imgriff.com setzen auf Evernote, wie wir in den Kommentaren zum Artikel Deine 3 liebsten Hilfsmittel sehen konnten. Ich möchte nun zeigen, wie und wofür ich persönlich Evernote nutze.

Der Hauptvorteil von Evernote: Ich kriege mein Hirn frei. Ich tagge alles, was mir so einfällt und schiebe es in Evernote. Und je länger ich Evernote benutze, desto mehr Wege fallen mir ein, wie ich es nutzen kann.

Evernote bei der täglichen Arbeit

Ich schicke Informationen an Evernote per Twitter (falls mir ein Tweet mit Link oder Bild gefällt), per Web-Clipper oder indem ich direkt in der Applikation eine neue Notiz anlege.

Web-Clipping in SafariBeim Web-Clipping finde ich das Skript in der Lesezeichen-Leiste des Browsers besser als den Button, weil ich beim Lesezeichen-Clipper noch die Möglichkeit habe, schnell und einfach eigene Anmerkungen anzufügen. Ein weiterer Grund ist, dass Evernote und 1Password es bis heute nicht hingekriegt haben, ihre Buttons aufeinander abzustimmen. Ab und zu verschwindet einer dieser Buttons und dann muss man ihn jedesmal aufs Neue einrichten. Mit dem Lesezeichen-Clipper passiert das nicht.

Der Lesezeichen-Clipper in Aktion (Klicken für Großansicht)

Der Lesezeichen-Clipper in Aktion (Klicken für Großansicht)

Meine Notebooks

In Evernote sind die Informationen in verschiedenen Notebooks organisiert. Mein wichtigstes Notebook heisst Incoming Ideas. Da landet alles, was ich so an Evernote schicke. Mehrmals am Tag schaue ich dort nach und sortiere die Informationen dann in die entsprechenden eigentlichen Notebooks ein. Dabei kann ich dann auch gleich nochmal die Tags prüfen und neue Tags einfügen, so dass ich später die Informationen leichter finden kann.

Meine Notebooks bei Evernote (Klicken für Großansicht)

Meine Notebooks bei Evernote (Klicken für Großansicht)

Ich habe mir folgende Notebooks angelegt:

- für meine Firmen alpha-board, Tigr Solutions, MASHAMO
- für die Blogs und Zeitschriften, für die ich schreibe (Denkpass, imgriff.com, Coaching)
- für Organisationen, in denen ich bin (Wirtschaftsjunioren)- für Präsentationen allgemein- für größere Präsentationen
- für Projekte
- für Dokumente meiner Familie
- für Dokumente rund um meine Wohnung
- für Rezepte
- für Wunschlisten
- eines als Decision Making Journal

Notebooks für meine Firmen

In diesen Notebooks speichere ich Informationen rund um meine verschiedenen beruflichen Verpflichtungen. Bei alpha-board und MASHAMO handelt es sich hauptsächlich um Ideen, Dateien und Links zu Webseiten, mit denen ich später was anfangen will. Es geht hauptsächlich um Ideen, was auf der Webseite, bei der täglichen Arbeit oder im Projektmanagement verbessert werden kann. Beide Firmen haben eine eigene Dokumentenablage, so dass Evernote hier nur als zusätzliches Ideen-Sammelbecken fungiert.

Bei Tigr Solutions ist das etwas anders. Diese Notebooks teile ich mit meinem Teilhaber, der in Norwegen sitzt. Für verschiedene Aspekte haben wir uns auf verschiedene Notebooks geeinigt. Wir legen dort relevante Dokumente ab, sammeln Ideen und Protokolle, legen Checklisten für Aufgaben an. Evernote erlaubt, Notebooks gemeinsam zu bearbeiten, was für uns ein Vorteil ist.

Ideen sammeln fürs Schreiben, Präsentationen, Projekte

In den Notebooks fürs Schreiben, für Präsentationen und andere Projekte sammle ich einfach Ideen, Dokumente und Links. Alles, worüber ich im Web oder in Zeitschriften stolpere und das ich interessant finde, landet hier. Zeitschriften-Artikel werden gescannt oder verlinkt. Artikel, die sich nicht verlinken lassen (c’t ist dafür ein Beispiel), werden also gescannt. Unser Scanner im Büro schickt Scans als PDF an die passende Mail-Adresse. Ein kleiner, selbst gebastelter Automator-Ablauf fasst die PDF-Anhänge mehrerer dieser Scans in einem PDF zusammen, und öffnet dieses Dokument auch gleich in Vorschau. Dann brauche ich nur noch nötigenfalls einige Seiten rotieren (falls auf dem Kopf gescannt) und kann das PDF auf dem Desktop speichern und dann in Evernote einfügen. (Ein Artikel über den Apple-Automator ist übrigens in Planung).

Über den Web-Clipper sammle ich Links mit eigenen Anmerkungen (obwohl ich in letzter Zeit viel mit Memonic rumspiele, weil das Webclippen da irgendwie mehr Spaß macht – leider ist das dann ein weiterer Ort zum Ablegen und Suchen). In diesen Notebooks landen auch Fotos, die ich mit meinem iPhone aufnehme, weil sie zu irgendwelchen Ideen oder Projekten passen.

Schön ist auch die Möglichkeit, mit der Evernote-App auf dem iPhone ein Foto zu schießen. Das Foto taggen und einem Notebook zuordnen und schon hat man von unterwegs eine aussagekräftige Notiz gemacht.

Ein Schnappschuss einer interessanten Textpassage (Klicken für Großansicht)

Ein Schnappschuss einer interessanten Textpassage (Klicken für Großansicht)

Schwierig ist es, all diese Dinge immer ordentlich zu taggen. Manchmal ändern sich die Tags, die man für bestimmte Projekte benutzt. Dann muss man bei einer Suche auch dran denken, alte und neue Tags zu berücksichtigen. Wenn ich Notizen in Artikeln oder Präsentationen verwendet habe, füge ich am Anfang eine Checkbox ein, hake die Checkbox ab und schreibe dahinter, wo ich die Information verwendet habe. So kann ich später sehen, dass diese Information bereits verwendet wurde.

Notiz verwendet, erledigt! (Klicken für Großansicht)

Notiz verwendet, erledigt! (Klicken für Großansicht)

Notebooks für private Dokumente

Für den Bau meiner Wohnung und für meine Familie sammle ich in Evernote alle möglichen Dokumente und Unterlagen. Da bin ich bislang eher faul und sammle diese Dokumente nur, wenn sie gerade zur Hand sind. Habe ich also einen Vertrag für eine Krankenversicherung gerade vorliegen, scanne ich das Dokument ein und schicke es an Evernote. Ich wühle mich aber nicht durch alle meine Ablagesysteme und scanne alles ein, was ich unter die Hände kriege. Gerade bei Versicherungen sind die Dokumente in Evernote aber nützlich.

Für meine Wohnung habe ich alle Protokolle, Dateien, Aufmaße, Grundrisse etc. in Evernote gesammelt. Das hat auch praktischen Nutzen. Eines Tages war ich in meiner fast fertigen Wohnung und der Fliesenleger wollte wissen, wo die Fliesen in der Küche an die Wand sollen. Wir haben einen passenden Plan gesucht, aber keinen gefunden. Dann erinnerte ich mich, dass die entsprechende Zeichnung der Küchenplanung in Evernote abgelegt war. Mit dem iPhone hatte ich ja Zugriff darauf – und so konnten wir die entsprechenden Maßangaben auslesen.

Im Notebook «Kinder» sammle ich alles rund um meine beiden Kostencenter. Zum Beispiel auch Mitschriften von Elternabenden, gescannte Zeugnisse oder Versicherungsverträge.

Weitere Notebooks

Dann gibt es da noch meine Sammelbecken-Notebooks. Bei Rezepten fange ich seit kurzem an, interessante Rezepte zu sammeln, auf die man im Bekanntenkreis stößt. Ich fotografiere auch die Etiketten von Weinflaschen ab, wenn der Wein besonders gut mundet. So kann ich mich später leicht daran erinnern und den Wein selber beschaffen.

In den Wunschlisten sammle ich, was ich mir mal anschaffen will, wenn ich genügend Kleingeld habe (oder wenn mir jemand was schenken will). Da gibt es Listen für die besten Blues-CDs aller Zeiten oder für Bücher, die ich gerne mal lesen will. Ich plane auch, Listen anzulegen mit Geschenkideen für meine Liebsten. Als Vater zweier Söhne wird man ja oft gefragt, was man den Kleinen so schenken kann.

Buchrezension in der Financial Times - vielleicht kaufen? (Klicken für Großansicht)

Buchrezension in der Financial Times - vielleicht kaufen? (Klicken für Großansicht)

Und zu guter Letzt habe ich noch das Decision Making Journal. Da schreibe ich mir auf, warum ich bestimmte Sachen gemacht habe. Warum zum Beispiel habe ich mir eine bestimmte Aktie gekauft: Was habe ich mir dabei gedacht? Wohin wird sie steigen? Bis wann? So kann ich dann nach einiger Zeit überprüfen, ob diese Annahmen noch stimmen – und mich leichter von der Aktie trennen, falls die Annahmen nicht mehr hinhauen.

Wie und wofür nutzt ihr euer Evernote?

Wie ich Evernote nutze, ist noch nicht perfekt. Das stottert oft noch. Am besten kriege ich das bei Tigr Solutions hin. Ich bin aber gespannt, wie und wofür Ihr Euer Evernote einsetzt. Ich will sehen, was ich noch verbessern kann – und in welche Richtung ich überhaupt noch nicht gedacht habe. Also – wie nutzt Ihr Evernote? Schreibt mir Kommentare!

Weiterlesen:

» Alle imgriff.com-Artikel zu Evernote
» Artikelsammlung im Toolblog: Evernote mit und ohne GTD

 

Gregor Groß

Gregor Gross

Gregor Gross

Gregor Groß kam im Jahre des Herrn 1973 zur Welt, kurze Zeit nach dem Tode Bruce Lees. Ob es dabei wirklich zu einer Seelenwanderung kam, ist bis heute ungeklärt. Keine vierunddreißig Jahre später jedenfalls führte ihn sein Weg über einen asiatischen Zwischenstopp nach Brisbane, Australien, wo er Vertrauen in seine kreativen Fähigkeiten fasste.

Seitdem interessiert sich Gregor für Kreativität (darüber bloggt er auf www.denkpass.de) und dafür, wie man Aufgaben richtig organisiert und delegiert, ohne die Kreativität seiner Mitarbeiter zu behindern. Über dies und ähnliche Themen bloggt er hier auf imgriff.com.

Ansonsten versucht Gregor, tagsüber in einer seiner Firmen (alpha-board.de macht Elektronik-Design und Fertigungsservice, mashamo.de exklusive Kinder- und Babymode ohne Kitsch und Schnörkel, lieblingskaro.de Kinderzimmer-Ausstattung, Bettwäsche und Spielzeug im Karo-Look) möglichst viel zu lächeln und dabei kompetent zu wirken, prokrastiniert am liebsten mit Baseballstatistiken und Tageszeitungen und bildet sich Gottweisswas auf seinen Risotto ein.

Sonntagmorgens, wenn ihn seine Söhne um 5:32 Uhr unsanft wecken, wünscht er sich ein Zeitmanagement, das ihm Zeit zum Schlafen verschafft.

Gregor ist via Kontaktseite zu erreichen.

Mehr lesen

Ablage im Griff (6): Manila Folders

9.6.2010, 28 KommentareAblage im Griff (6):
Manila Folders

Als nächstes Beispiels in unserer Serie «Ablage im Griff» stellen wir heute einen Klassiker vor: Die Manila Folders.

Ablage im Griff (5): Unterwegs mit Einstellmappen

23.3.2010, 4 KommentareAblage im Griff (5):
Unterwegs mit Einstellmappen

Die Flexibilität, die durch die Organisationsmittel von Mappei und Classei möglich wird, macht den Arbeitsalltag leichter. Das gilt nicht nur fürs Arbeiten am Schreibtisch, sondern auch auf Reisen.

Ablage im Griff (4): Erste Schritte mit Mappei und Classei

27.1.2010, 41 KommentareAblage im Griff (4):
Erste Schritte mit Mappei und Classei

Ein Erfahrungsbericht über die ersten Schritte mit den Ablagesystemen von Classei und Mappei.

Spillo: Bookmarks speichern und interessante Links entdecken

29.8.2014, 2 KommentareSpillo:
Bookmarks speichern und interessante Links entdecken

Spillo ist eine elegante App für Mac OS zum Verwalten von Bookmarks. Sie speichert ganze Artikel und macht diese offline zugänglich.

Scribbleton: Ein kleines privates Wiki

22.8.2014, 3 KommentareScribbleton:
Ein kleines privates Wiki

Scribbleton ist eine weitere Notizen-App. Mit ihr können Notizen in einer Art Wiki erfasst und untereinander verlinkt werden. Tolles Konzept - aber das Tool hat noch Verbesserungspotential.

AllSeeingEye: Besuchte Websites einfach wiederfinden

20.6.2014, 0 KommentareAllSeeingEye:
Besuchte Websites einfach wiederfinden

Das Organisieren von Informationen ist insbesondere online eine Herausforderung. AllSeeingEye speichert den Text von allen besuchten Websites, damit wir diesen einen interessanten Artikel von letzter Woche einfacher wieder finden.

Kommissar Zufall verbessert das Arbeiten: Wie zufällige Begegnungen die Kreativität beflügeln

22.7.2013, 0 KommentareKommissar Zufall verbessert das Arbeiten:
Wie zufällige Begegnungen die Kreativität beflügeln

Neue Ideen und Kreativität fallen nicht vom Himmel. Eher werden sie von anderen Menschen inspiriert – oft auch zufällig. Solche Zufälle lassen sich zwar nicht steuern, aber man kann einiges dafür tun.

Scapple: Raffinierter als der Notizblock, freier als die Mindmap

17.5.2013, 4 KommentareScapple:
Raffinierter als der Notizblock, freier als die Mindmap

Scapple will den Markt der Mindmap-Programme aufmischen. Der Clou: Das Brainstorming muss nicht mehr linear von der Mitte heraus erfolgen. Jede Idee ist gleichwertig und kann mit einer anderen verbunden werden.

Kreativität en masse: Auf Abruf schöpferisch sein? Geht sehr wohl

7.5.2013, 1 KommentareKreativität en masse:
Auf Abruf schöpferisch sein? Geht sehr wohl

Kann man Ideen gemäss dem Stand der Nachfrage generieren und weiterentwickeln? Aber ja! Ich bin gegen Schutzgebiete für kreatives Arbeiten. Wenn ich mich dem Leben, dem Wettbewerb und dem Druck aussetze, bin ich letztendlich kreativer und produktiver.

66 Kommentare

  1. Mich würde interessieren welchen Scanner ihr benutzt um die Dokumente beidseitig einzuscannen und dann mittels Email zu versenden.

    Danke
    Andreas

    • snapscan s1500 Hammerteil! Läuft super unter Windows und OSX

    • Danke für den Tip. Versendet der Scanner selber Emails um die PDF’s in Evernote zu bringen /auch unter OSX/ – oder wie macht ihr das? Am besten wäre es ja wenn man die zu scannenden Dokumente auf den Scanner legt und eine Taste drückt und alles geht direkt in Evernote – das ist zumindest das was mir so vorschwebt – funktioniert das so? Auch mit mehrseitigen PDF’s
      Danke
      Andreas

    • Sollte sowohl unter Windows als auch unter Mac funktionieren. http://blog.evernote.com/…te-fujitsu-scansnap/

  2. toller Artikel, ich konnte noch einige Anregungen mitnehmen… das mit den Checkboxen – cool
    Ein Tip von mir: Ich habe ein Notebook für “interessante Artikel” (also analog wie dein Web-Clipper), also irgendetwas, was mich zwar allgemein interessiert, aber für das ich (noch) keine konkrete Verwendung habe. Da ich aber nicht jedesmal den ganzen Text lesen will und ich mich bei der Menge nicht immer an den konkreten Inhalt erinnern kann, clippe ich den gesamten Text in Evernote und löschen dann offline (wenn Zeit ist) das weniger Wichtige heraus, so dass nur die Zusammenfassung/wichtigsten Punkte sichtbar sind, ggfs. werden dann noch die Tags überarbeitet.
    Und wenn ich doch noch irgendwann den gesamten Text brauche, hab ich ja noch den Link…

  3. Sehr gute Zusammenfassung, danke! Habe ich gleich in mein Evernote geschoben :)
    Kleine Ergänzung: noch komfortabler als die Buttons finde ich das Kontextmenü der Maus – markieren, rechtsklick, fertig.

  4. Ich nutze Evernote nicht mehr. Was mir in den über anderthalb Jahren, in denen ich es genutzt habe, stets gefehlt hat, war ein vernünftiger Workflow, was die Weiterverarbeitung der in Instapaper gesammelten Bruchstücke betrifft. Es ist schlicht ein in sich geschlossenes System, hinter dem der Gedanke zu stecken scheint, ein elektronisches Notizbuch sei das Zentrum des Lebens. Gut, man kann taggen und vorsortieren, aber dann steckt man in seinem Wust aus Fotos, Textbruchstücken, Webseiten und Tondateien fest. Evernote scheint schlicht kein Interesse daran zu haben, Daten, die sich einmal in seinen Klauen befinden, wieder herzugeben. Was außerdem weniger belastungsfähige Naturen wie mich nervt, ist die extrem enge Taktung der Updates der angebotenen Software: Bei ungefähr jedem zweiten Start will das Ding sich in einer neuen Version installieren. Cui bono?

    Danke, ich sammle Informationen lieber wieder da, wo sie originär hingehören und sich flüssig weiterverarbeiten lassen: Fotos als Bilddateien mit anderen Fotos, kurze Texte/Stichworte/Outlines in TaskPaper, Webseiten in Instapaper. Und jedes dieser Tools, die ich trotz Evernote immer verwendet habe, erlaubt mit die schlüssige Weiterverarbetung und Übergabe an andere Tools, Programme und Archive. Wozu dann also die weitere Baustelle Evernote? Nachdem ich mir diese Frage schlicht nie wirklich beantworten konnte, habe ich eben einfach auf dieses für mich wenig nützliche Werkzeug verzichtet.

    • @Jens:

      Was außerdem weniger belastungsfähige Naturen wie mich nervt, ist die extrem enge Taktung der Updates der angebotenen Software: Bei ungefähr jedem zweiten Start will das Ding sich in einer neuen Version installieren. Cui bono?

      Das kan man(n) in den Optionen einstellen.

      Was das mit den Daten angeht:

      Ich hatte im Büro ein Notizbuch zum synchronisieren, das aber nicht synchronisiert wurde ;-), der rest waren lokale Notizbücher, die nur lokal gespeichert haben.

      Man muß seine Daten nicht alle zu Evernote rüberschaufeln…..

      Interessant, das ich dieses Vorurteil extrem oft lese…. Sind Handbücher und FAQ nur was für Mädchen? ;-)

    • @Nimue

      Man muß seine Daten nicht alle zu Evernote rüberschaufeln…..

      Meine Rede. Ich behaupte ja eben, dass man Evernote gar nicht braucht, sondern dass es sinnvollere Tools für die Aufgaben gibt, die Evernote abdecken will.

    • Die fehlenden Exportmöglichkeiten sind für mich auch ein wichtiger Grund, Evernote nicht zu verwenden. Hinzu kommt, dass ich gelernt habe, dass ein digitales Archiv letztlich nur über das Dateisystem des Betriebssystems und mit Standarddateiformaten langfristig funktioniert. Bei einer Lösung wie Evernote, die ein eigenes Dateisystem und eigene Formate mit sich bringt, muss man früher oder später migrieren, was im besten Fall aufwendig ist und im schlechtesten Fall mit Datenverlusten einhergeht.

  5. Nutzte Everntoe auch täglich aber was mich zunehmend stört das man selbst als Pro user einzelne Notizbücher nicht mit einem anderem Account (für berufliche bspw.) sharen kann. Weil das gefriemel mit der Webversion kann man ja total vergessen.

    • Sharen funktioniert doch wunderbar. Ich habe zB für meinen Vater einen gratis Account angelegt, und mehrere Notizbücher mit ihm geteilt. Über meinen Pro Account kann ich auch größere Datenmengen reinschaufeln, und er kann alles mitnutzen.

  6. Deine Idee mit der Checkbox zur Kontrolle, wo man die Informationen schon verwendet hat, ist gut!

    Was ich mich frage: Bin ich der einzige, der Inhalte von Internet-Portalen ohne störende Werbung, Fotos, Bildlegenden etc. in Evernote archiviert? Für eine saubere Lösung dieses Problems kopiere ich die Inhalte nach dem Speichern noch einmal aus Evernote raus und befreie sie extern von allem “Müll” und der oft unsinnigen Formatierung des Originals. Nicht gerade effizient, aber…

    Was auch mich stört (wie Jens Arne Männig), ist die Tatsache, dass ich meine Dateien von Evernote nur einzeln und “von Hand” an einen anderen Ort “verfrachten” kann. Ich möchte gar nicht an den Tag denken, an dem Evernote aus irgendeinem Grund kurzfristig oder endgültig in die Knie geht…

    • Ich möchte gar nicht an den Tag denken, an dem Evernote aus irgendeinem Grund kurzfristig oder endgültig in die Knie geht…

      Sämtliche Daten sind doch bei dir in der Evernotedatenbank auf dem Rchner gespeichert. Den Evernoteserver braucht es nur zuzm synchronisieren.

      Ich bin ein Evernote-Fangirl, habe mittlerweile über 6000 Notizen in div. Notizbüchern und teile auch einige. Bisher ohne Probleme und das ganze auch noch in der free-Version.

      Ich schätze an Evernote vor allem die Tatsache, das ich ganze Seiten abspeichern kann, so daß diese, selbst wenn sie nicht mehr im Netz erhältlich sind, immer noch für mich zugänglich sind. Das kann Instapaper nicht.

      Dafür finde ich mich sogar damit ab, daß die einzige gut Möglichkeit zum Clipping der Firefox ist, den ich nur zu diesem Zweck noch auf meinem Rechner habe. Opera will leider nicht :-(

    • Sämtliche Daten sind freilich nur dann lokal gespeichert, wenn man die Evernote-eigene Software nutzt, nicht, wenn man sich des Web-Interfaces bedient. Und dann fragt sich natürlich wieder, ob man die Online-Speicherung bei Evernote noch braucht. Vielleicht bin ich da etwas eigen, aber ich ziehe es stets vor, wenn sich meine relevanten Daten auch in meinem direkten Einflussbereich befinden, nämlich lokal gespeichert sind oder auf bezahltem Webspace mit nachvollziehbaren Sicherheits- und Backup-Konditionen.

      Die Notwendigkeit, ganze Webseiten zu speichern, erschließt sich mir in den fast allen denkbaren Fällen nicht wirklich. In aller Regel stecken doch die relevanten Informationen in Texten und Bildern, nicht in deren mehr oder weniger hübschen Ausgestaltung mit reichlich HTML und CSS. Daher schätze ich Instapaper, das mir eine übersichtliche Nur-Text-Darstellung als Übergabepunkt bietet. Für die langfristige Speicherung ist es freilich nicht geeignet, und das soll es auch gar nicht, wie der Entwickler nicht müde wird zu betonen. Aber warum sollte ich auch eine im Netz verfügbare Webseite an einer anderen Stelle des Netzes (z. B. in Evernote) nochmal zu meiner persönlichen Verwendung abspeichern? Dazu gibts Hyperlinks, aber die Kunst des Hyperlinkings scheint ja bei der copy&pastenden Generation Posterous leider etwas verloren gegangen zu sein.

  7. @Gregor: Verwendest du die kostenfreie oder kostenpflichtige Version von Evernote?

  8. @ nimue:

    wenn du windows benutzt und evernote im systray mitläuft kannst du doch in opera oder jeder anderen anwendung den text markieren und win + a drücken oder mit win + q einen bereich screenshoten.

    • @frank

      Leider werden dann Bilder nicht mit geklippt. Und da ich hauptsächlich tutorials und ähnliches sammle, brauche ich die Bilder.

  9. @Andreas 1: ich nutze Evernote Pro. Da kann ich mehr verschiedene Dokument-Typen rein schieben und außerdem scannt das die Dokumente nach Wörtern (z.B. in Bildern). Das ist gut für die Suche…

    @Andreas 2: Unser Scanner ist so ein multifunktionelles Kopier-Riesen-Ding. Ob das Ding gleich nach Evernote schicken könnte, bezweifle ich wg. der Architektur unseres Netzwerks (Windows hier, Mac OS da etc.). Es gibt aber Scanner, die das können (aber vielleicht nicht übers Netzwerk?).

    Bei mir hier jedenfalls sendet der Drucker-Scanner die einzelnen Seiten per PDF an mein Mailkonto. Dort hole ich die PDFs einzeln raus, falls es nur eine Seite ist. Oder mit dem Skript, das die Mails gleich löscht und die PDFs alle in einem PDF zusammenfasst und im Programm Vorschau öffnet. Von da nach Evernote ist es nur noch ein kurzer Weg.

    Das was Du da beschrieben hast, geht auf jeden Fall (Drucker sendet Scan gleich an Evernote). Schaust Du hier: http://www.evernote.com/about/intl/de/integration/

    @Jens Arne: Ich verstehe die Punkte, die Du vorbringst. Ich finde Evernote trotzdem gut und will es weiter nutzen. Andererseits… folgende Idee: Wir schreiben auf und sammeln, wie ein Tool aussehen könnte, das uns allen gefällt und alles zusammen bringt (Aufgaben verwalten wie bei RTM oder Kanbantools, Dokumente sammeln wie Evernote, Links sammeln wie Memonic oder Instapaper oder sonstewas, und so weiter). Das wäre der Crowd Sourcing Teil.

    Dann käme der Crowd Funding-Teil: wir suchen uns Investoren (z.B. auch indem alle, die Ideen hatten, selber investieren können). Und dann setzen wir das um.

    Richtig zufrieden bin ich nämlich mit noch keinem Tool. Ich arbeite mit denen, mit denen ich am wenigsten unzufrieden bin…

    @Ingo: Kontextmenü der Maus? Da kommt bei mir kein Evernote… muss ich das irgendwo einstellen?

    @Jürg: ich befreie meine Webseiten-Notes in Evernote auch immer von der Werbung.

    @alle: Danke für die vielen Kommentare und Pings. Freut mich, wenn ein Thema so auf Interesse stößt!

    • Ich vermute mal, mit einem selbstgestrickten Tool wäre ich noch weit unzufriedener, weil ich nämlich ganz gern hier und da herumprobiere. Weil du RTM erwähnst: Dazu habe ich schon vor einiger Zeit mal aufgeschrieben, warum ich das nicht mehr benutze. Inzwischen arbeite ich aber auch nicht mehr mit der Kombo Todo/Toodledo, sondern habe eben TaskPaper für mich entdeckt, das in seiner Einfachheit neben der Aufgabenverwaltung auch die Funktionen eines Notizblocks und des Outliners (Mindmaps für Menschen mit Abstaktionsvermögen :-) übernimmt. Ich bin immer weiter auf der Suche, finde aber gerade diesen dynamischen Prozess ganz interessant. Schließlich hat die Hardware ja auch immer wieder gewechselt.

  10. Ich nutze evernote seit ca. 18 monaten, am anfang eher spärlich, mittlerweile ist es aus meinem alltag nicht mehr wegzudenken.
    Gerade bin ich auf wohnungssuche inberlin, und um den überblick zu behalten, wo ich schon angerufen habe, wo ich schon war, wie mein eindruck war, habe ich ein notizbuch “wohnungen” mit der jeweiligen anzeige, notizen zur besichtigung, etc.

    ein tipp noch für die webclipper unter euch: auch wenne s manchmal noch hinkt, es gibt eine sehr nützliche bookmarklet kombi aus readability und evernote, erst wird die seite quasi bereinigt und erst dann in evernote geclippt. weiß grad nicht wo es das gab, einfach mal googlen, glaub das war im evernote forum.

    Edit: Für die unter euch, denen evernote zuwenig todo/gtd kann, kennt ihr springpad? schaut euch das mal an, ist wesentlich stärker bei listen und kalendergeschichten…

  11. @Jens Arne: Das was Instapaper kann, kann EN doch auch, dazu aber noch viel mehr. Und das, was man mit TaskPaper machen kann, hat ja eigentlich mit EN nichts zu tun, ist also ein Vergleich von Birnen mit Äpfeln. Oder?

    • Ja, Instapaper kann in der Tat viel. Meine Feststellung war ja auch nur, dass es sich nur schwer in einen vernünftigen Workflow eingliedert, sondern in seiner Leistung als Monolith dasteht. Meines Erachtens steht aber der Prozess im Vordergrund und die Software sollte sich möglichst flüssig in diesen einpassen. Beide genannten Lösungen können natürlich nicht das gleiche wie Evernote, eignen sich aber in meinem Fall besser für den Zweck, Informationsschnipsel aufzunehmen und insbesondere weiterzuverarbeiten. Deshalb habe ich empfohlen, sie doch alternativ einmal anzuschauen.

    • Du meintest wahrscheinlich “Ja, Evernote kann in der Tat viel”, oder? ;)

      Das mit dem Workflow/Prozess verstehe ich nicht ganz. Erklär mal am Beispiel von Instapaper, wie dieses in einen Workflow/Prozess integrierbar ist und wo es hierbei bezüglich Evernote scheitert.

      Danke schon mal…

    • Ja, das meinte ich. Sorry für das Durcheinander. Was Instapaper für mich besser kann, hatte ich im Kommentar Nummer 4 versucht, etwas detaillierter zu beschreiben.

    • Stimmt, du schreibst dort: “Und jedes dieser Tools, die ich trotz Evernote immer verwendet habe, erlaubt mit die schlüssige Weiterverarbetung und Übergabe an andere Tools, Programme und Archive”. Kannst du das mal erklären, wie das mit Instapaper geht und wieso mit Evernote nicht?

    • Das mag mit Evernote schon auch gehen, mit Instapaper ist es eben durch seine Reduziertheit einfacher. Mir ist durchaus bekannt, dass ich mit meiner Suche nach dem Einfachen, Zweckmäßigen relativ allein dastehe.

  12. Ich nutze Evernote ausschließlich als Trading-Tagebuch – schreibend auf dem Mac und lesend auf dem iPhone/iPad. Aufgezeichnet werden nach Tagen alle Analysen, Setups, Charts (Bildschirmfotos) und Nachbetrachtungen. Eine schöne Ergänzung zu Excel, ich bin damit sehr zufrieden.

  13. Bei mir wird Evernote aktuell hauptsächlich als ToDo-Liste (Text) genutzt. Bilder hänge ich sehr selten an die Notizen an.

    Ich habe aktuell nur knapp über 5 Notizbücher, so ist die Chance aber grösser, dass ich die Aufgaben in nächster Zeit auch mal erledige und nicht immer wieder verschiebe :)

    • Wäre dafür ein Text-Todo-Tool wie TaskPaper (Mac) oder TodoPaper (Windows) nicht sinnvoller?

  14. Frage an die Premium-Benutzer: Ist die Beschränkung auf 500 MB an Upload pro Monat nicht störend?

    Ich frage mich, wieso diese Beschränkung überhaupt notwendig ist …

  15. @ Jens:

    Die Notwendigkeit, ganze Webseiten zu speichern, erschließt sich mir in den fast allen denkbaren Fällen nicht wirklich. In aller Regel stecken doch die relevanten Informationen in Texten und Bildern, nicht in deren mehr oder weniger hübschen Ausgestaltung mit reichlich HTML und CSS.

    Die Sache sieht bei Tutorials anders aus. Da sind die Bilder wichtig. Und die Formatierung wird ja nicht mit übernommen, nur der Inhalt. Halt eben mit Bildern.

  16. @Gregor und andere: Wir nehmen gerne Feature Requests entgegen, seis punkto Workflow, etc. was bei Memonic schon da ist: Copy-To-Word, als erster Schritt für Weiterverwenden von gesammelten Notizen (Siehe unser Blog: http://blog.memonic.com ). Was kommen wird sind Export und eine Offline Edition. Plus vielleicht Anforderungen aus diesem Kreis. Einfach Mail an dorian at memonic dot com.

  17. Dateien, Notizen und Fotos speichere ich auf meinem Rechner in Ordnern ab. Eine weitere Inbox bzw. ein weiterer Ort, den ich pflegen muss, soll mir nicht ins Haus. ;) Außerdem wäre mir das Risiko zu groß, dass ich die Daten nicht mehr aus Evernote herausbekomme. Generell achte ich darauf, nur so wenig Dateien wie nötig zu speichern. Die Text- und Bildarchive, die ich vor Jahren penibel gesichert habe, wurden seitdem von mir nicht mehr abgerufen. Ich habe die Dateien daher zuletzt gelöscht.

    Meine einzige Ausnahe – Quantität vor Qualität: Lesezeichen werden in Massen mit Delicious gesichert und gut verschlagwortet. Die Lesezeichen werden dann regelmäßig auf meine Festplatte exportiert.

    Websites speichere ich mit der Firefox-Erweiterung ScrapBook auf meiner Festplatte ab. Bei Tutorials kann man zwar die Bilder nicht vergrößern, aber letztendlich ist es nur eine Sicherheitskopie, falls das Originalposting tatsächlich mal offline sein sollte. Da ich JavaScript mit NoScript deaktiviert habe, wird auch kaum Werbemüll mitgespeichert.

  18. Vielen Dank für die umfassenden und nützlichen Tipps.

    Ein kleiner Beitrag von meiner Seite: Fotos (von Dokumenten, Visitenkarten etc.) mache ich nicht mit der iPhone-App, sondern mit einer speziellen App, die weitere Funktionen wie Versand von pdf-Dateien per Mail etc. bietet. Ich habe mich dabei für JotNot Scanner Pro entschieden. Es gibt weitere, die auf der Website von Evernote empfohlen werden.

  19. Ein guter Text mit vielen nützlichen Hinweisen.
    Vielen Dank!

    Ich nutze Evernote auch schon seit einem guten Dreiviertel Jahr, anfangs nur sporadisch. Seit ich ein iPhone habe, verwende ich vermehrt die Fotofunktion. Die ist wirklich sehr praktisch und schnell.

    Was ich jedoch ärgerlich finde, ist die Windows-Version, die gegenüber der Mac-Version (ich nutze beide Plattformen) deutlich abschifft.

    Allerdings sehe ich auch das Problem, dass sich ein Wust an einzelnen Schnippseln bildet, die nur schwer zu migrieren sind.

    Für digitale Kopien von Dokumenten nutze ich übrigens ganz einfach Google Mail. Erscheint mir einfacher und schneller als Evernote.

  20. Danke ich fand den Artikel auch sehr hilfreich. Hab mir jetzt auch mal Evernote geholt. Habe im Moment eigentlich nur zwei Probleme:

    1. Wenn ich mit meinem Canon Scanner (Pixma 310) PDFs scanne, dann ist eine Seite 500 kb groß (niedrige Qualität als Text). Ist das normal? Jedenfalls wäre da mein Evernote Speicherplatz schnell voll wenn ich meine ganzen Dokumente, die ich so per Post erhalte einscannen würde.

    2. Ich lese RSS Feeds meistens auf dem iPhone. Dazu nutze ich Reeder oder Netnewswire als App. Allerdings weiß ich jetzt nicht, wie ich von dort am besten einen interessanten Feed zu Evernote schicken kann.

    Würde mich über Hilfe sehr freuen :)

    • @tschocken: Ob die Größe normal ist, weiß ich nicht. Ich habe mal gecheckt, auch bei meinem Scanner kommen manchmal 500-800kB zusammen. Liegt vielleicht daran, dass der Scan ein Bild ist – und kein Text.

      Evernote Basic erlaubt den Upload von bis zu 40MB/Monat. Das wären dann ja immerhin 80 Seiten bei Deinem Scanner. Ich habe Evernote Pro, das hat auch einige andere Vorteile und erlaubt Uploads von bis zu 500MB/Monat.

      Was en Import von RSS nach Evernote angeht… damit habe ich mich bislang noch nicht beschäftigt. Wenn RSS-Feeds interessant sind, öffne ich sie im Browser – dann kann ich clippen. Wie Du das beschreibst, machst Du es anders. Das einzige, was ich fand, war dies hier: http://evernote.com/about…;source=desktop_page

      Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter?

  21. danke für die Hilfe. Hatte einen Denkfehler. Ich dachte die 40 MB wären der max Upload, bzw. Speicherplatz. Dann geht das ja.

    Dieses Clipping im Browser (Safari) find ich auch recht seltsam. Es dauert bei mir lange bis dieses Clipping-Fesnter mal offen ist. Und wenn ich dann den Haken bei “URL speichern” mache, dann ist in der Notiz in Evernote leider nicht die URL gespeichert. Der Evernote Button im Safari ist auch fürn Eimer, denn der speichert mir ja immer die ganze Webseite. Also ich komm damit noch nicht klar.

    Und das clipping machst du auch aufm iPhone im Safari? Da dauert es ja fast ne Minute bis das klappt.

    Dieses Gruml hört sich echt gut an. Wenn da noch ne iPhone app kommen würde, dann wäre das perfekt für mich, da ich den google Reader zum abonnieren nehme. Danke

  22. Also ich habe mir jetzt mal Instapaper angeschaut, aber mir erschließt sich die Besonderheit dieses Tools nicht so recht. Eigentlich ist es doch nichts anderes als Bookmarking in der Cloud, oder? Sowas habe ich aber doch bereits in Google Chrome integriert (Synchronisation von Bookmarks) bzw. es existieren doch bereits andere etablierte Dienste wie z.B. Google Bookmarks, delicious, etc. Und das, was Instapaper kann, kann Evernote doch auch, mit dem Unterschied, das ich die gebookmarkte Seite auch optional speichern und später per Fulltextsuche kombiniert mit Tags nach Lust und Laune recherchieren kann. Was bringt also Instapaper hier wirklich neues?

    • Für mich übernimmt Instapaper nicht die Funktion eines Bookmarking-Dienstes, sondern die einer Inbox, anhand der entschieden wird, wie mit den Informationen von einer Webseite weiter verfahren wird. In geschätzten 2-4 % ist das Resultat zwar das setzen eines Bookmarks, in den meisten Fällen aber nicht. Die Entscheidung, was letztlich mit der Information passiert, erleichtert mir Instapaper durch die Reduktion auf das Wesentliche, eben auf die Entscheidung relevante Information. Zum Vergleich: Hier die Information, die ich bekomme, wenn ich eine Webseite von einem Bookmark aufrufe http://j.mp/chcwyE (Die Animation der Werbung bitte selbst vorstellen) und hier die gleiche Webseite, wenn ich sie in Instapaper zur Auswertung aufrufe http://j.mp/cmcyi4. Vielleicht bin ich ja einfach nicht stressfest genug, aber mir macht die Reduktion aufs Wesentliche das Leben einfach leichter und meine Arbeit schneller.

    • Also ich habe mir jetzt mal Instapaper angeschaut, aber mir erschließt sich die Besonderheit dieses Tools nicht so recht. Eigentlich ist es doch nichts anderes als Bookmarking in der Cloud, oder?

      IMHO nicht – ich nutze Instapaper um Online-Texte für das spätere Lesen abzuspeichern. Dabei liegt der Hauptvorteil darin, dass ich mittels Instapaper abgespeicherte Texte offline auf iOS-Geräten lesen kann und nicht auf eine funktionierende Internet-Verbindung angewiesen bin.

  23. @Andreas:

    Ich nutze Instapaper, um einige Links zu sammeln. Das sind Texte, die mich interessieren, für die ich aber gerade keine Zeit habe. Und mit Instapaper lese ich sie dann unterwegs, z.B. auf dem iPhone. Das finde ich cool.

    Ansonsten stimmt aber alles, was Du hier sagst. Am Ende ist es ein weiteres Tool. Mit Evernote geht das auch… (ist aber etwas unbequemer zu lesen, finde ich).

  24. @Dorian,

    leider gibt es für Opera keine Erweiterung wie z.B. für Chrome was ich sehr unpraktisch finde.

    In der Opera 11 Version gibt es ein Problem mit eurem Opera Bookmarklet. Wenn man es aufruft hat man keine Möglichkeit sich im folgenden Dialog einzuloggen.

    Ist evtl. in Zukunft geplant die Logindaten fest zu hinterlegen um sich nicht bei Erstaufruf erstmal zum Anmelden eingeben zu müssen?

    • @Fabian: Login eigentlich via Cookies für bestimmte Zeitdauer gelöst. Schreib uns doch unter comment at memonic dot com, dann können wir dir genauer antworten.

  25. Most interesting for Evernote power use is the Evernote Essentials eBook. Have a look here: http://goo.gl/AUb8b (affiliate link)

  26. Weiter oben in den Kommentaren wurde ja bereits Springpad erwähnt. Setzt das bereits jemand intensiv ein? Wie ist es im Vergleich zu Evernote?

  27. Übrigens bietet Evernote mittlerweile 60MB/Monat Upload-Limit in der kostenfreien Version und 1GB/Monat in der Premium Version. Evernote, die tun was! ;)

  28. Instapaper kann jetzt Artikel, die man mit einem “Like” versieht, automatisch an Evernote weitergeben. Infos hier http://goo.gl/JzcEy und hier http://goo.gl/5Hqoq.

  29. Bin neuer Evernote-Nutzer und total begeistert. “Das brauch ich net”, dachte ich immer. Jetzt ist es mein Kopf-leerkrieg-Ideen-Pool (nicht zu verwechseln mit meiner To-Do-Liste). Rezepte, Ausflugsziele, Ideen für Blogposts… alles, was ich mir merken will, wird entweder direkt reingeschoben oder via Handy abfotografiert und dahin gemailt. Ich liebe es! Wobei es bei mir noch so übersichtlich ist, dass ich keine Tags nutze. Mal sehen, wann ich mich fluchend hinsetze und das nachhole…

  30. @bee: Schön, wenn Evernote Dir gefällt. Noch schöner, falls das sogar auf meinen Artikel hier zurück geht…

    Hast Du Bock, einen Erfahrungsbericht darüber zu schreiben, wie Du Evernote nutzt? Gibt’s da was besonderes?

  31. Ich nutze Evernote mit dem I-phone, um bei Kunden Fotos der Umgebung und Notizen zu machen. Das Ganze funktioniert bis zur Synchronisation mit dem Laptop super. Aber: Wie kann ich dann am besten einzelne Fotos z.B. per Mail weitergeben?

    Das funktioniert für mich wenn dann nur sehr sperrig

    • @ Harald Fink:
      Beim Mac ist das relativ simpel: Evernote öffnen, Mail öffnen und das Foto in der Notiz mit der Maus ins Mailprogramm rüberziehen, fertig.

      Grüße,
      Ralf

    • Hey super danke, Mail app hab ich noch nicht verwendet, jetzt ausprobiert, funktioniert wirklich toll.

      Wie funktioniert das dann, wenn ich fotos in andere Programme einfügen will (openoffice etc)?
      Ich habs mit rüberziehen oder Kopieren/einfügen probiert, das ging nicht.

  32. Hallo, vielleicht stolpert ja noch mal jemand über diesen Kommentar und kann meine Frage beantworten:
    Ich suche ein tool, in das ich all meine Notizen, Zitate, Texte und Gedankenfetzen eintragen kann. Recht zwangsläufig bin ich somit bei Evernote gelandet. Mein Punkt ist aber, ich möchte nicht nur alles, und das kann durchaus sehr, sehr viel sein, dort rein schmeißen, sondern das dann auch gruppieren, neu ordnen, anders verknüpfen usw.
    Für mich wäre es perfekt, wenn ich aus den (hierarchischen) Evernote-tags z. B. automatisch eine Mindmap generieren könnte. Ich habe aber auf die Schnelle kein Programm gefunden, das Evernote-Notizen auch für größere Projekte geeignet darstellt.
    Gibt es so etwas nicht? Wie löst Ihr z. B. den Umgang mit 5000 Notizen für ein Buchprojekt? Ist Evernote dafür das geeignete Werkzeug?

  33. @Nils: Keine Ahnung, aber ich glaube, Du solltest mal Deck in the clouds versuchen: http://www.deskintheclouds.com/

    Das ist ein Tool, das ein Berliner Student geschrieben hat, und womit er einen Entwicklerpreis von Evernote bekommen hat. Ich glaube, es kann ungefähr das, was Du Dir wünschst…

  34. @Nils: Für ein Buchprojekt würde ich mal Ulysses anschauen: http://www.the-soulmen.com/ulysses/

  35. Hallo eine kurze Frage: habe zu einer Notiz eine PDF- Datei mit angehängt. Wie bekomme ich diese wieder aus Notiz gelöscht, ohne den kompletten Eintrag zu löschen.

    Vielleicht ist es ja ganz einfach… aber ich bin hier bald am verzeifelen…! Nutze Evernote erst seit kurzen.
    Bitte nur eine Antwort, wenn zur Sache und keine ausschweifenden PC bzw. Evernote-Lehrgänge. Danke!

    • Bei mir geht das einfach, indem ich den Cursor hinter das PDF stelle und dann in Richtung PDF klicke mit der Backtaste. Dann ist die PDF weg.

  36. Hallo Gregor,
    manchmal sieht man den Wald vor lauter Baeumen nicht…! Meine Anfrage und deine Antwort , mein Gott wie einfach kann das Leben doch sein…!
    Vielen Dank und mit besten Gruessen
    Uwe

  37. Hallo,
    vielleicht kann mir ja jemand helfen? habe ervernote Premium auf meinen Hauptrechner installiert und möchte nun vom meinem Netbook die jeweiligen Dateien bearbeiten und demnetsprechend auch speichern. Aber leider geht dies nicht so wie ich mir das vorstelle. Z.B. lege eine Exeldatei ab und möchte diese nun vom netbook nach anstehenden Aufgaben von unterwegs bearbeiten und natürlich speichern Geht nicht bzw. klappt irgendwie nicht! hat jemend einen Tipp.

14 Pingbacks

  1. [...] Ich muss gestehen, ich bewundere Mitblogger, die solch umfangreiche und informative Beiträge schreiben. Wie Gregor Gross zum Beispiel. Der hat alles aufgeschrieben, was er mit der Notizen-mach-Software Evernote tagtäglich erledigt: Erfahrungsbericht: Wie ich Evernote nutze. [...]

  2. [...] Weiterlesen bei imgriff.com Dieser Text ist mir was wert: var flattr_wp_ver = '0.9.11'; var flattr_uid = '11304'; var flattr_url = 'http://netzwertig.com/201…ote-nutze/'; var flattr_btn = 'compact'; var flattr_hide = 0; var flattr_lng = 'de_DE'; var flattr_cat = 'text'; var flattr_tle = 'Erfahrungsbericht: Wie ich Evernote nutze'; var flattr_dsc = 'Je länger man Evernote benutzt, desto nützlicher wird es. Ein Erfahrungsbericht mit vielen persönlichen Tipps und Tricks.'; var flattr_tag = 'Evernote'; [...]

  3. [...] Erfahrungsbericht: Wie ich Evernote nutze [...]

  4. [...] Wie ich Evernote nutze: Schöner Erfahrungsbericht über Evernote. Evernote ist eine persönliche Datenbank für Projekte, Ideen und Fundstücke, die ich noch nicht so intensiv nutze wie geplant. Der Text hat mir einige schöne Empfehlungen gegeben. [...]

  5. [...] Erfahrungsbericht: Wie ich Evernote nutze » imgriff.comErfahrungsberichte sind immer gut, wenn man einen bekannten Dienst noch nie genutzt hat…(Tags: evernote) [...]

  6. [...] – Erfahrungsbericht: Wie ich Evernote nutze » imgriff.com Erfahrungsberichte sind immer gut, wenn man einen bekannten Dienst noch nie genutzt hat… [...]

  7. [...] bin ich in den Kommentaren in einem Beitrag zu Evernote auf das Firefox Addon ScrapBook [...]

  8. [...] ist ein Onlinedienst mit vielen loyalen Fans, die, wie unser Schwesterblog imgriff.com vor einigen Tagen einmal mehr bewies, gerne ausführlich darlegen, wie und wozu sie das in seiner Basisversion kostenlose Tool zum [...]

  9. [...] Shared Erfahrungsbericht: Wie ich Evernote nutze » imgriff.com. [...]

  10. [...] Online-Notizverwaltung Evernote wird bereits von ungefähr 3,5 Millionen Menschen genutzt. Der Notizen-Dienst kann sowohl direkt über den Browser als auch über verschiedene Programme [...]

  11. [...] von Evernote befinden, dem beliebten “virtuellen Gedächtnis”, wie sich der US-Dienst zum Abspeichern und Verwalten aller möglichen digitalen Daten selbst bezeichnet. Was wir dagegen nicht wissen ist, wie viele von euch noch häufig Notizen von [...]

  12. [...] Wiederfinden: Dank Suchfunktion und Tagging funktioniert das bei Evernote sehr gut. Gregor hat hier auf imgriff.com vor einiger Zeit beschrieben, wie er Evernote für die tägliche Arbeit [...]

  13. [...] Notizen- und Dokumenteverwaltung Evernote haben wir ja schon vorgestellt und ich habe aufgezeigt, wie ich Evernote selber einsetze. Weil auch andere Leute im Web viel über Evernote bloggen, habe ich eine Sammlung interessanter [...]

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder