Werbung Angeln:
Fischfang ist nicht das erste Ziel

Pragmatisch beschrieben, versteht man unter Angeln den Fang von Fischen mit einer Angelrute, einer Angelschnur und einem Köder. Doch für viele Anhänger ist Angeln mehr als das. Es übt auf sie eine unbeschreibbare Faszination aus. Auf Auvito ist alles zu finden, was des Angel-Anfängers Herz begehrt.

Angler. Bildquelle: Pixelio.de/Ulla Trampert
Angler. Bildquelle: Pixelio.de/Ulla Trampert

Die Jagd auf den Fisch befriedigt nicht nur den Urtrieb, selbst auf die Pirsch nach Beute zu gehen, sondern stellt für viele auch ein einzigartiges Naturerlebnis dar. Beim Angeln geht es jedoch nicht nur um die reine Beute, sondern auch um den fairen Umgang mit dem Tier.

Angeln ist kein leichtes Hobby. Es hat zwar wenig mit körperlicher Anstrengung zu tun, wie mancher Vergleich zu den Begriffen Berufsfischen und Angelsport glauben lassen könnte. Man muss jedoch in Kenntnis mit den unterschiedlichen Angeltechniken sein und einige behördliche Hürden auf sich nehmen. Die Fischereigesetze sind Ländersache und unterschiedlich stark gewichtet.

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Zuverlässig zusammenfassen:
Exzerpte für Studium und Schule

Ob in der Schule oder im Studium, jeder war wohl schon einmal dazu aufgefordert, einen Text aus der Feder eines anderen zusammenzufassen. Mit einigen Grundsätzen sind Exzerpte probate Hilfsmittel beim Schreiben von Sachtexten wie beim Lernen.

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Für mich war das Herausschreiben von Informationen aus einem Text nicht nur ein wichtiges Mittel des Lernens, sondern auch ein Dreh- und Angelpunkt der wissenschaftlichen Hausarbeiten, die ich im Studium verfasste. Manchmal war es sogar unumgänglich, etwa wenn ich mit Literatur arbeiten musste, die ich weder ausleihen noch kopieren konnte. Ob ich aus einem kopierten Text, einem entliehenen Buch oder in der Bibliothek aus einem nicht entleihbaren Band exzerpiere, es gilt: Das Exzerpt soll verlässlich sein und alle notwendigen Daten zur Verfügung stellen, damit ich die Inhalte eines Textes wiedergeben kann, idealerweise muss ich nach der Fertigstellung nicht noch einmal ins Original sehen.

Vorarbeit Nr. 1: Auswahl
Selbst mit einer guten Exzerpttechnik ist das Zusammenfassen eines langen Textes in eigenen Worten noch ein zeit- und arbeitsaufwendiges Unterfangen. Bevor ich mich mit Stift und Papier oder Laptop in die Bibliothek setze und ein komplettes Buch von vorne bis hinten zusammenfasse, tue ich gut daran, erst einmal zu prüfen, welche Kapitel, Abschnitte oder Unterabsätze eigentlich relevant für meine Fragestellung sind. » weiterlesen

Lese-Sommer 2010:
What have you changed your
mind about?

Sich weiter zu entwickeln, heißt auch: Irrtümer eingestehen und Dinge neu sehen. «What have you changed your mind about?» handelt davon: Über 100 Wissenschafter erklären, wo sie falsch lagen und wie sie die Dinge heute sehen.

What have you changed your mind about (Herausgeber: John Brockmann)
What have you changed your mind about (Herausgeber: John Brockmann)
Neurobiologie, Mathematik, Informatik, Sexualwissenschaft, Geschichte, Informatik oder Philosophie: Die Wissensgebiete, die die Autoren vertreten, decken den gesamten Wissenschaftsbetrieb ab. Der Herausgeber, John Brockmann, hat allen die gleiche Frage gestellt: Worüber hast Du im Verlauf des Lebens Deine Meinung geändert? Was er erfuhr, hat er in What have you changed your mind about? (Affiliate-Link) zusammengetragen.

 

Von Fehlern und Irrtümern
Die Antworten, kurze Aufsätze, sind spannend zu lesen. Man erhält einen Einblick in viele Themen und eine Idee, was dort gerade diskutiert wird. Die Darstellungen sind nicht vollständig oder erschöpfend, aber für Laien gut verständlich geschrieben. Außerdem offenbaren die Autoren und Autorinnen einen Einblick in ihre Arbeitsweise: Wie funktioniert Wissenschaft in der Realität? Und, selten genug, sie erklären, wo sie dabei falsch lagen. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass zum größeren Teil US-amerikanische Autoren zum Zug kommen – und das Buch noch nicht auf deutsch erschienen ist.

The Edge, das Netzwerk
Herausgeber John Brockmann ist Gründer der Edge Foundation, einem Netzwerk von Intellektuellen und Wissenschafter. Die jährliche Edge-Frage hat bereits Tradition, in der Reihe sind schon mehrere Bücher erschienen. Aus diesem Netzwerk rekrutiert Brockmann eine eindrückliche Liste von Autoren: Dabei sind etwa Steven Pinker oder Nicholas Carr. Auch Musiker und Künstler wie Brian Eno sind vertreten, dazu einige der jungen «Shooting Stars» der Wissenschaftsszene.

John Brockmann (Herausgeber): What have you changed your mind about? (Affiliate-Link) Harper Perennial, 2009

Death by Presentation:
Überlebens-Hilfe für PowerPoint

In letzter Zeit fanden wir harsche Worte für PowerPoint: PowerPoint macht uns dumm oder PowerPoint: Achtung, Gehirnwäsche lauteten unsere Headlines. Der ungarischen Präsentations-Software Prezi haben wir den Vorzug gegeben.

Nun verhält es sich mit PowerPoint wie mit dem globalen Klimawandel: Verschwinden wird die Applikation nicht mehr. Und das Problem ist wie meistens nicht die Software, sondern der Umgang damit. Deshalb hier ein Hinweis auf ein Ron Ashkenas’ Posting bei der Harvard Business Review: Wie überlebt man Präsentationen? Er gibt Tipps, falls Ihr in Eurem Unternehmen eine ‘übermäßig komplexe Präsentationskultur’ feststellt:

  1. Mach aus einer Präsentation keinen Report. Eine Präsentation fasst Schlüsselinformationen zusammen. Grosse Datenmengen gehören in einen Anhang, in ein Handout oder eben in einen Bericht.
  2. Mach zu Beginn klar, was Sinn und Zweck der Präsentation ist. Geht es darum, Ideen vorzustellen, Probleme zu lösen oder zu entscheiden?
  3. Entwickle Richtlinien für Präsentationen in Deinem Unternehmen. Zum Beispiel mit Zeitbegrenzungen, einer maximalen Anzahl der Folien etc.

Ich weiß: banal. Aber selbst dorthin ist es für viele Organisationen noch ein weiter Weg.

» How to avoid death by presentation (Harvard Business Review blogs.hbr.org)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Arbeiten im Café:
Niemanden stören, produktiv bleiben – so geht’s

GigaOM ist ein US-amerikanischer Blogverlag, der unter anderem Webworkerdaily.com und NewTeeVee.com herausgibt. Gegründet hat das Netzwerk Om Malik – und die ersten fünf Monate aus einem Starbucks heraus gearbeitet. Für alle, die ebenfalls eine Weile oder zumindest gelegentlich nicht im Büro oder zuhause, sondern in einem Café arbeiten möchten, hat Om ein paar Tipps aufgeschrieben: Wie man produktiv arbeitet, ohne gleich alle anderen Gäste und die Angestellten zu nerven. (Ich frage mich allerdings, ob die von Om empfohlenen drei Getränke pro Tag nicht teurer kommen als die eingesparte Miete – jedenfalls, wenn das Gastbüro Starbucks heißt.)

» Using Starbucks As Your Office? Here Are Some Tips (gigaom.com, gefunden bei Lifehacker.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!