Apple hat heute auf der Entwicklerkonferenz WWDC ein Update der E-Book-App «iBooks» vorgestellt, das auch aus Produktivitätssicht interessant ist.
Hauptinhalt von Steve Jobs’ Keynote auf der heutigen Entwicklerkonferenz WWDC war natürlich das neue iPhone 4 (die Kollegen bei neuerdings.com
haben mehr dazu), aber auch die neuen Features von «iBooks» verdienen Aufmerksamkeit:
- Mit iBooks lassen sich nun auch PDF-Dokumente verwalten. Sie bekommen ein eigenes «Regal» in der App, werden also ähnlich nett präsentiert wie E-Books.
- Direkt in der App kann man Notizen erstellen, die Bookmark-Funktion wurde vereinfacht und bedarf jetzt nur noch eines Fingerdrucks.
- iBooks wird nicht mehr nur fürs iPad, sondern auch fürs iPhone erhältlich sein. Notizen, Bookmarks und die Stelle, an der man zuletzt gelesen hat, werden automatisch zwischen allen Geräten synchronisiert, wenn man mehrere benutzt. Natürlich muss man auch die Bücher nur einmal bezahlen.
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Bei Piloten sind sie Alltag: Checklisten helfen, komplexe Maschinen und Prozesse möglichst fehlerfrei zu steuern. Heute halten sie auch in der Medizin Einzug und führen zu erstaunlichen Resultaten. Können Checklisten auch die persönliche Produktivität erhöhen?
Listen im Blut: Piloten
Am 30. Oktober 1935 stürzte ein Testflugzeug von Boeing bei Dayton, Ohio ab. Die US Army suchte einen neuen Bomber-Typ und das verunglückte Modell 299 war der Favorit. Die Untersuchung des Absturzes zeigte, dass kein mechanischer Fehler vorlag. Vielmehr war das neue Flugzeug um einiges komplexer zu steuern als bisherige Flieger, und ein Pilotenfehler hatte zum Absturz geführt. «Too much airplane for one man to fly», wie eine Zeitung damals schrieb. Die Army kaufte andere Flugzeuge. Eine kleine Gruppe von Piloten war aber überzeugt, dass die Boeing-Maschine zu fliegen war. Sie suchten nach Lösungen und kamen auf eine simple Idee: Sie schufen
Checklisten, die Schritt für Schritt aufzeigten, was der Pilot beim Starten, Fliegen und Landen zu tun hatte. Bis dahin war ein Start zwar nervenaufreibend, aber keine komplizierte Angelegenheit – ähnlich wie ein Auto aus einer Garage zu fahren. Das Modell 299 war aber zu kompliziert und der Pilot musste an zu viele Dinge denken – egal, wie erfahren und wie gut geschult er war. Checklisten lösten dieses Problem und sind seither aus der Fliegerei nicht mehr wegzudenken: Die US Army beschaffte insgesamt 13’000 Stück des Modells 299, die ohne einen Unfall 1,8 Millionen Meilen zurücklegten.
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Grundsätzlich gelten für
produktives Studieren die selben Regeln, Methoden und Tricks wie für produktives Arbeiten im Büro. Aber natürlich gibt es ein paar Besonderheiten (Zitate und Bibliographien, Recherchen in speziellen Datenbanken etc.), und die verlangen manchmal auch nach besonderen Werkzeugen.
Moritz Fürst, Student an der Uni Wien, stellt einige dieser Werkzeuge vor. Seiner Erfahrung nach zeigt sich der Unibetrieb immer noch «nicht selten medientechnologischen Innovationen gegenüber ziemlich resistent. Man bleibt lieber bei eingeschworenen kulturtechnischen Praktiken, um das vertraute kulturtechnische Zeichensensorium nicht zu gefährden; Kopiervorlagen-Handapparat statt Wiki quasi.»
Mit seiner Sammlung digitaler Tools fürs wissenschaftliche Arbeiten (genauer gesagt: für den «akademischen Workflow» von der Recherche bis zum fertigen Artikel oder zur fertigen Arbeit) will er dazu beitragen, das zu ändern.
» Tools For Thought: Managing Your Digital Academic Workflow (moritz-fuerst.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Im ersten Teil dieses Artikels zur Technik des Brainstormings ging es um die konkrete Durchführung. Nun möchte ich Vor- und Nachteile von Brainstormings zeigen und erklären, was wir daraus für den Ablauf von Brainstormings lernen können.
Vorteile von Brainstormings
Sinn und Zweck eines Brainstormings ist, Ideen zu generieren – und zwar so viele wie möglich. Gerade die vielfältigen und abweichenden Erfahrungen und Kenntnisse aller Teilnehmer am Brainstorming tragen dazu bei, möglichst viele divergente und bisweilen sogar bizarre Ideen zu finden. Umso mehr Ideen die Gruppe hat, umso eher triggern die Ideen eines Teilnehmers weitere Ideen bei anderen Teilnehmern – ein sich selbst verstärkender Prozess. Wenn die Gruppe so ihren optimalen Brainstorming-Modus findet, erhöht das die Vielfalt, Flexibilität und Originalität der Ideen (diese drei Kategorien machen die Kreativität eines Brainstormings
in bestimmten Umfang messbar).
Ein weiterer Vorteil ist das den Teilnehmern gemeinsame Gedankenmodell des Brainstormings: Ideen werden nicht kritisiert. Es geht ja gerade darum, möglichst viele und besonders gern auch bizarre Ideen zu generieren. Dieser Grundgedanke ist leicht zu lernen und «kostet» wenig beim Implementieren. Akzeptieren alle Teilnehmer, dass dies Bestandteil des Brainstormings ist, erzeugt die Gruppe im Brainstorming-Modus mehr Ideen. Wenn Kultur und Klima in der Gruppe stimmen, sind die Teilnehmer künftig immer schneller in der Lage, auf Anforderung zu brainstormen.
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Weniger ist mehr, das gilt absolut auch für Präsentationen. Der Autor und Unternehmer Guy Kawasaki (
Wikipedia) hat das in der 10/20/30-Regel auf den Punkt gebracht: Eine Präsentation soll demnach
nie mehr als zehn Folien umfassen,
nie länger als zwanzig Minuten dauern und
nie in einer Schriftgröße unter 30 Punkt formatiert sein.
Unser Schwesterblog startwerk.ch beschreibt die 10/20/30-Regel detaillierter:
» Die 10/20/30 Regel: Tipps für Präsentationen und Pitches (startwerk.ch)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Tyler Brûlé, Erfinder des
von mir sehr geschätzten Magazins «
Moncole», schreibt auch eine Kolumne für die «Financial Times»; die Kolumne findet so la la übersetzt ihren Weg auf die Website von «Merian»; und von dieser wiederum werden ausgewählte Artikel bei «Spiegel Online» verlinkt.
So auch der aktuelle Text von Brûlé, in dem er sich über Out-Of-Office-Replies aufregt und die These aufstellt, dass
«Leute, die gerne ausführliche “Out Of Office”-Antworten versenden, nicht nur ihren Job hassen, sondern auch dazu tendieren, weniger unternehmerisch zu denken, schlechte Team-Player zu sein und – in vielen Fällen – einfach faul sind.»
Brûlés implizite Forderung: Nichts gegen temporäres, vollständiges Abschalten, aber das soll doch bitte nicht zu lange sein – wozu gibt es Smartphones?
» Faule Bande (merian.de)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Zum Arbeiten gehört für Viele auch Musik: Als Hintergrundbeschallung zur besseren Konzentration, zum Wachwerden und «Aufputschen» in müden Stunden oder zur Ablenkung und Entspannung in Pausen. Wer nicht immer dasselbe hören will, findet bei Downloadsquad.com zehn Möglichkeiten, neue Musik zu entdecken:
» Ten awesome ways to find new music online (downloadsquad.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Das iPad ist seit ein paar Tagen auch in Deutschland und der Schweiz erhältlich. Man hört die ersten Nutzer verwundert feststellen, wie winzig doch der Bildschirm ihres iPhones im Vergleich sei – kann man damit jetzt überhaupt noch etwas anfangen? Wird’s am Ende vielleicht ein ganz normales Telefon?
Das soll uns nicht hindern, weiter über Produktivitätstools fürs iPhone zu sprechen. Mashable stellt fünf vor: Das bekannte Evernote, außerdem TextExpander, iTeleport Jaadu VNC, Pastebot und Simplenote.
» 5 iPhone Apps to Boost Productivity (mashable.com)
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