Self-Tracking:
Datensammler in eigener Sache

Zahlen sind fast überall Grundlage von Entscheidungen, ob im Management oder in der Schule, bei der Geldanlage oder vor Wahlen. Nur im privaten Alltag ist das Sammeln von Daten verpönt. Aufschreiben, wieviel Kaffee ich trinke, wieviel Geld ich fürs Kino ausgebe, wie lange ich an Werktagen schlafe? Pedantisch, buchhalterisch, kleinkariert! «A journal was respectable. A spreadsheet was creepy», so formuliert das Gary Wolf, Autor der Wired, in einem Artikel für die New York Times («Tagebuch schreiben ist in Ordnung. Ein Excel-Sheet für den selben Zweck ist gruselig.»).

Unter Geeks ist das Tracken von alltäglichen Handlungen und Gewohnheiten allerdings ein Trend. Sie sammeln Zahlen im Vertrauen darauf, dass sie damit fundiertere und damit bessere Entscheidungen treffen können – auch wenn sie noch gar nicht wissen, in welcher Sache Entscheidungen treffen zu wären.

Ein langer, aber wirklich lesenswerter Text über diese Geeks – und Hinweise darauf, dass es nicht mehr lange nur sie sein werden, die exzessives «Self-Tracking» betreiben:

» The Data-Driven Life (nytimes.com)

Hier erscheint (fast) jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

 

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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen Link! Sehr interessanter Artikel. MfG

  2. Schade, dass man ohne iphone ziemlich eingeschränkt ist

Ein Pingback

  1. [...] Ergänzung zum gestern hier verlinkten Artikel über «Self-Tracking» und «Personal Informatics» (es geht doch nichts über Trendbegriffe!): [...]

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