Personal Kanban:
Noch ein Nachschlag

Vor ein paar Wochen hat Thomas einen Artikel zu «Personal Kanban» geschrieben, der auf Euer reges Interesse stieß. Personal Kanban ist eine Methode zur Visualisierung von Aufgaben, die auf den ersten Blick banal erscheint, aber offensichtlich bei vielen funktioniert. Mehr dazu in Thomas’ Artikel. Kurze Zeit später hat Thomas auch nochmal mit neuen Tools zur Umsetzung der Methode nachgelegt. Und Stephan List hat ebenfalls recherchiert und eine Liste mit guten Quellen zu Personal Kanban zusammengetragen – unser Link des Tages:

» Personal Kanban (toolblog.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Flickr-Gründerin Caterina Fake:
Hart arbeiten? Ist überschätzt.

Der Wert von harter Arbeit für den Erfolg ist ziemlich überschätzt, findet die Unternehmerin Caterina Fake, die Flickr gegründet hat und gerade mit ihrem neuen Startup Hunch Furore macht. Viel wichtiger sei es, am richtigen Problem zu arbeiten. Sie garniert diese These mit ihren eigenen Erfahrungen beim Aufbau von Flickr: Statt sich aufs Produkt zu konzentrieren, habe sie viel Zeit mit Nebensächlichkeiten verschwendet, die nur auf den ersten Blick essentiell fürs Unternehmen waren. Wichtiger – und schwieriger – als eifriges Arbeiten bis in die Nacht sei es also, herauszufinden, woran es sich zu arbeiten lohnt.

» Working hard is overrated (caterina.net, gefunden bei @jkleske)

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Das Apple iPad, per Streaming vorgestellt:
Heute iPad-Live-Test

Apples iPad verspricht, die digitale Welt vorwärts zu bringen. Das Tablet wird heute auf neuerdings.com live vorgestellt und Eure Fragen werden live beantwortet.

Wer sich für das Apple iPad interessiert, hat bereits einen Haufen Lesestoff (meist auf englisch) zur Auswahl. Besser aber ist es, das iPad live zu erleben – im gestreamten Video.

Blogwerk-Co-Gründer Andreas Göldi steht derzeit in Boston in der Warteschlange vor dem Apple-Store, um sein vorbestelltes iPad abzuholen: Um zwanzig Uhr wird er es im gestreamten Video nicht nur auspacken und vorstellen, sondern auf Fragen aus dem Publikum in Echtzeit reagieren.

Wer wissen will, wie schnell das iPad wirklich umblättert und wie sich Fotos darauf machen, klinkt sich ab 19.30 Uhr in den Stream ein – auf neuerdings.com.

Brainstorming (Teil I):
Was es zu beachten gilt

Die wohl bekannteste Kreativtechnik in der Geschichte intelligenten Lebens im All ist das Brainstorming. Dabei bietet das nicht nur Vorteile. Wir zeigen oft übersehene Nachteile auf und geben Hinweise, wie man Brainstormings effizienter gestalten kann.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der bronzezeitliche Sprung der Menschheit vom Lastentransport auf Walzen zur ersten Rad-Nabe-Konstruktion das erste geschichtliche Manifest der Wirksamkeit der Kreativtechnik «Brainstorming». Jeder von uns hat schon an so einer Runde teilgenommen, aber vermutlich wurden die meisten davon nicht optimal durchgeführt.

Brainstorming: Der übliche Prozess

Getauft und entwickelt in seiner heutigen Form wurde Brainstorming recht sicher von Alex Osborne im Jahre 1941. Ziel eines Brainstormings ist nicht das Finden einer, sondern möglichst vieler Lösungen. In seinem Buch Outliers (deutsch: Überflieger) (Affiliate-Link) beschreibt Malcolm Gladwell einen schwerwiegenden Nachteil von IQ-Tests: Bei deren Fragen gibt es nur eine richtige Antwort. Dort ist konvergentes Denken gefragt. Genauso wichtig aber ist in vielen Situationen die Fähigkeit, divergent zu denken, nicht eine richtige Antwort zu finden, sondern so viele wie möglich. Dieses divergente Denken fördern Brainstormings.

Zu diesem Zweck werden die Teilnehmer ermuntert, so viele Ideen wie möglich zu generieren, ohne über deren Sinn nachzudenken. Ideengenerierung und Ideenevaluation werden sorgfältig voneinander getrennt, was aus kreativer Sicht richtig und gut ist. Das Ziel ist die Masse, unabhängig davon, wie radikal, unmöglich oder implausibel die aufkommenden Ideen auch sein mögen. Der Standardablauf eines Brainstormings sieht so aus: » weiterlesen

Post-It-Zettel:
Anthropologie in Gelb

Der Künstler Noah Pedrini hat aus rund 330 Post-It-Zetteln, die er in verschiedenen Städten und Ländern auf der Straße gefunden hat, ein kleines digitales Kunst-Projekt gemacht. Die Notizen, Einkaufszettel, Liebesgrüße unbekannter Menschen lassen sich nach diversen Kriterien sortieren und durchstöbern – das interessanteste ist meines Erachtens die Häufigkeit bestimmter Wörter – «Chicken» zum Beispiel kommt recht oft vor (was immer das für Schlussfolgerungen auf Post-It-Benutzer zulässt).

(Achtung, die Ansicht der Post-Its unter «View» lädt eine Weile.)

» AnthroPosts (gefunden bei brainpickings.org via Twitter)

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