Meetings:
Besser sind sie asynchron

Über die, nun ja, problematischen Aspekte von Meetings schreiben wir hier regelmäßig. Unser Leser Martin Labuschin plädiert in seinem Blog für den Einsatz von Tools wie etwa Basecamp anstelle von Sitzungen, also für «asynchrone Meetings». Sein Argument:

«Wann ist eine Information am nützlichsten? Wenn man sie erst dann erhält, wann sie benötigt wird. Es gilt also, Informationen immer dann bereitzustellen, sobald sie verfügbar sind. Interessierte rufen die Information dann bei Bedarf ab.»

Nur bei plötzlich eintreffenden Anlässen, wo es um schnelle und zeitgleiche Information aller Beteiligten geht, solle man kurze Ad-hoc-Meetings einberufen.

» Asynchrone Meetings (labuschin.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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1 Kommentar

  1. Alexander
    schrieb am 1. Mai 2010 um 08:20 Uhr (#)

    Obwohl ich keine Meetings mag, sind sie doch geeignet, um viele Informationen effizient zu transportieren.
    Zum einen kostet es vermutlich mindestens so viel Zeit, eine Information zu tippen (für den Sender) und sie zu lesen und zu verstehen, wie sie mündlich zu kommunizieren. Wenn es dann noch Rückfragen gibt, steht die asynchrone Variante noch schlechter da.
    Zum anderen reißt mich jede asynchron eintreffende Information aus dem Arbeitsfluss. Ich brauche dann wieder bis zu 15 Minuten, bis ich wieder mein vorheriges Konzentrationsniveau erreicht habe.
    Asynchrone Kommunikation ist also sogar zeitaufwendiger als Meetings, wenn die gleiche Informationsmenge übermittelt werden soll – nur fällt das subjektiv nicht so auf, weil die Zeit nicht am Stück ist.

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