Pop:
Die Produktivitäts-Playlist

Überraschend, aber wahr: Produktivität ist bei Pop- und Rockmusikern ein beliebtes Thema. Wie wir stellen sie sich mutig der Herausforderung der ständigen Selbstverbesserung. Wir bringen zusammen, was zusammengehört: Der Leitfaden für produktives Arbeiten in 10 Songs.

1. Das Frühstück
Beginnen wir mit Grundlegendem: Gesundes Essen ist wichtig für produktives Arbeiten. Die Mikrowelle verführt uns zu schnellen, aber nicht besonders gehaltvollen Mahlzeiten. Die Gorillaz gehen hier mit Ivans Beitrag «10 Tipps für einen guten Start in den neuen Tag» einig: Dem Frühstück kann nicht genug Beachtung geschenkt werden.

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2. Das Delegieren
Der Drang, alles selbst machen zu müssen und sich dabei zu verzetteln, ist ein berüchtigter Zeit- und Energiefresser. Wie’s geht, hat Florian im Beitrag «Sinnvoll delegieren» beschrieben. Tocotronic haben zum Outsourcing eine klare Haltung: Was Du auch machst, mach es nicht selbst:

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3. Das Tagebuch
Wichtig ist, herauszufinden, was man gerne tut, wo die Leidenschaft und die eigene Energie drinsteckt. Ein Tagebuch zu führen ist ein Weg der Reflektion. Florian hat auf David Sedaris’ Beispiel hingewiesen, The Beautiful South führen ebenfalls Buch über das eigene Leben.

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4. Die Stärken
Mit etwas Glück und Hartnäckigkeit findet sich so der Traumjob. Joseph Conrad meinte: «Indem man seiner Freude folgt, begibt man sich gewissermaßen auf eine Spur, die schon immer da war und auf einen wartete.» Peter Drucker empfiehlt, sich konsequent an dem auszurichten, was man gut kann. Er schlägt fünf Fragen vor, um festzustellen, was und wie man gerne arbeitet. Lyle Lovett beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn man es gefunden hat: Just like natural forces.

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5. Das Team
Nicht alle von uns werden in ihrem Job einsam und alleine über die Highways rollen – sondern in einem normalen Büro in einem normalen Team arbeiten. Dass sich ein Arbeitsteam und eine Gang in Chicago gar nicht so unähnlich sind, hat Gregor im Artikel «Underground Economy: Wie man eine Gang führt» beschrieben. Gute Teams sind auf jeden Fall eines: Mehr als die Summe der einzelnen Teile.

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6. Das Selbstbewusstsein
Ein weiteres wichtiges Merkmal von Teams: Ein erfolgreiches und innovatives Team besteht aus Persönlichkeiten. Mit eigenen Meinungen, die sie vertreten und diskutieren. Man muss es sich nicht auf den Arm tätowieren lassen, aber Yeasayer aus New York haben recht: Stick up to yourself, son. Never mind what anybody else done.

7. Das Tief
Trotzdem, auch wenn man seinen Traumjob im besten Team hat: Es gibt Täler der Tränen. Unangenehme Tasks, Misserfolge, schlecht gelaunte Chefs, miese Tage. Meine Empfehlung: Bewegung. Zum Beispiel Laufen, wie es Haruki Murakami zum Ausgleich tut und in einem Buch beschreibt. Oder, wie es der schuhputzende Junge in Johnny Cashs Song sagt: Get rhythm when you get the blues!


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8. Das Anfangen
Kommen wir zu einem schwierigen Thema. Das P-Wort ist eines der am meisten verbreiteten Probleme. Prokrastination ist für manche Menschen ein dauernder Begleiter. Ivan hat unter dem Titel «Hilfe gegen die Aufschieberitis» beschrieben, wie man systematisch dagegen angehen kann. Ab und zu hilft vielleicht auch ein einfacher Kick, um anzufangen. Wir empfehlen Rolling Stones: If you start me up, I’ll never stop.

9. Der Zeitdruck
Wenn die Zeit dann drängt, kann es unangenehm und stressig werden. Last-Minute-Aktionen werden spät nachts ausgelöst, wie etwa kürzlich bei einer organisierten Panik-Nacht für Studenten. Das muss sich ungefähr so anfühlen wie Radiohead-Sänger Thom Yorks «The Clock»: Time is running out. Andererseits hilft ein gewisser Druck vielen Leuten, die geforderten Resultate zu liefern. Es gilt, die persönliche Balance zu finden.


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10. Die Geduld
Trotzdem sollte man nicht vergessen: Gewisse Dinge brauchen einfach Zeit. Manchmal muss man Geduld haben. Etwa, wenn es darum geht, Gewohnheiten zu ändern, wie beim Aufbau eines eigenen GTD-Systems. Phil Collins hat das eingesehen und «You can’t hurry love» von den Supremes gecovert. Damals, als er noch Haare hatte (!!).

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1 Kommentar

  1. Schreibt hier auf dem Blog Florian Steglich
    schrieb am 30. März 2010 um 00:02 Uhr (#)

    Nummer 3 ist schon ziemlich harter 1980er-Tobak :)

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