Psychologe Richard Wiseman:
Glück kann man lernen

Der Link des Tages geht heute zu einem schon älteren Text von Richard Wiseman, Psychologe an der University of Hertfordshire und Autor des Buches «The Luck Factor» (Affiliate-Link). Er hat über Jahre Menschen begleitet, die sich als besonders glücklich große Glückspilze oder ausnehmend unglücklich ausnehmende Pechvögel wahrnehmen, und festgestellt, dass Gedanken und Verhalten dieser Menschen ganz wesentlich für ihr Geschick waren. Die plausible Erklärung: Menschen, die oft Pech haben, entwickeln eine Grundangst, die dafür sorgt, dass unerwartete Dinge nicht wahrgenommen werden. Unerwartete Dinge jedoch sind nicht selten Chancen zum Glück.

Mit den Erfahrungen aus seinen Tests kreierte Wiseman schließlich eine «Luck School», eine Schule des Glücks. Und die Hausaufgaben, die er seinen Schülern gab, zeigten Wirkung:

» Be lucky – it’s an easy skill to learn (telegraph.co.uk, gefunden bei @macmuc auf Twitter)

Hier erscheint (fast) jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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3 Kommentare

  1. Steffen
    schrieb am 2. März 2010 um 21:23 Uhr (#)

    Danke für den schönen Text! Allerdings geht es – anders als die Einleitung suggeriert – nicht um Menschen, die “besonders glücklich oder ausnehmend unglücklich” sind, sondern es geht um Menschen, die “Glück haben” oder “kein Glück haben”. Das ist m.E. etwas ganz anderes.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Florian Steglich
    schrieb am 2. März 2010 um 21:28 Uhr (#)

    » Steffen: Stimmt, das habe ich am Anfang dumm formuliert, es geht um Glück und Pech. Ist geändert, danke für den Hinweis!

  3. Wolff Horbach
    schrieb am 4. März 2010 um 13:07 Uhr (#)

    Zum Glück lernen gibt es sogar eine eigene Internet-Plattform: http://www.gluecksnetz.de.

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