Tagebücher, das sind doch diese rosafarbenen Mädchendinger mit dem Schloss dran?
Tja, das war einmal. Die dem Jahrzehnt angemessene Tagebuch-Version heißt «Momento» und ist eine iPhone-App – eine der am schönsten gestalteten, die mir bisher unter die Daumen gekommen sind. Es lassen sich natürlich ganz normale Tageseinträge tippen, Momento importiert aber auf Wunsch zusätzlich Tweets, Facebook-Updates, Flickr-Fotos und geliebte Last.fm-Songs (weitere Dienste sind offenbar geplant) und sortiert sie in die schicke Chronologie-Ansicht ein. Man kann außerdem taggen – zum Beispiel Orte oder Freunde, die man getroffen hat – und alles durchsuchen, die Daten lassen sich als XML-Datei exportieren.
Derzeit kostet Momento 2,39 Euro, den Preis ist die App in jedem Fall wert – und sei es nur, um sich ein wunderschönes Archiv seiner Tweets (und bald auch Blogposts, vermute ich) zu basteln.
Screenshot-Galerie: So sieht Momento auf dem iPhone aus
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (6 Bilder)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text (oder auch mal zu einem besonders guten Tool) rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Mit den wasserfesten Notizblöcken «Aqua Notes» lassen sich die Geistesblitze, die man beim Duschen (oder auch in der Sauna) hat, sofort notieren. Ein Paket aus Block, Saugnapf und Stift kostet 6,99 Dollar (zzgl. Versandkosten nach Europa).
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text (oder auch mal zu einem Produkt) rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Martin Weigert, Autor unseres Schwesterblogs netzwertig.com, fragte heute vormittag bei Twitter:
«I get 80 % of the ideas for articles I write when taking a shower. Pretty remarkable. Does anyone has an explanation?» («Erstaunlich: 80 Prozent der Ideen für meine Artikel habe ich unter der Dusche. Hat jemand eine Erklärung dafür?»)
Vielleicht diese: Vor wenigen Tagen erst hat Zeit Online einen Artikel über die «Wiederentdeckung der Muße» veröffentlicht, darin heißt es:
«Wirklich schöpferische Einfälle kommen einem am ehesten dann, wenn man sie nicht zu erzwingen versucht.»
Unter «Muße» wird dabei übrigens nicht verstanden, in den nächsten Wellnesstempel zu fahren oder einen Roman zu lesen – denn das wäre sozusagen Entspannung mit Funktion, nämlich der eines Gegenpols zur Arbeit.
Getting Things Gnome – kurz GTG genannt – ist eine schlanke Aufgabenverwaltung für Linux, genauer: für den GNOME-Desktop. Die Tatsache, dass das Programm seit Ubuntu 9.10 ins Ubuntu-Repository aufgenommen wurde, habe ich zum Anlass genommen, das Programm zu testen.
Getting Things Gnome will ein einfaches, mächtiges und flexibles Organisationstool für den GNOME-Desktop sein, so die erklärte Absicht der Initiatoren Lionel Dricot und Bertrand Rousseau. Es befindet sich in einem recht frühen Stadium – die aktuelle Versionsnummer ist 0.2.
Installation
GTG ist für die alle Linux-Distributionen sowie für FreeBSD und OpenBSD erhältlich. Unter Ubuntu kann es ab Version 9.10 «Karmic Koala» mit dem Befehl
sudo apt-get install gtg
installiert werden. Für 9.04 «Jaunty Jackalope» gibt es ein Personal Package Archive.
In den aktuellen Versionen von Debian und Fedora kann es ebenfalls über die Konsole installiert werden; Pakete für OpenSuse, ArchLinux, OpenBSD, FreeBSD, Gentoo liegen ebenfalls vor und Tarballs mit dem Quellcode können unter jeder Distribution genutzt werden.
Funktionsumfang
GTG hat zwei Ansichten, die Normalansicht und die Arbeitsansicht. Die Normalansicht zeigt eine hierarchische Liste von Aufgaben mit Unteraufgaben, die ein- und ausgeklappt und per Drag & Drop angeordnet werden können.
Der erste Arbeitstag des neuen Jahres ist – je nach Arbeitssituation – gerade oder gleich oder hoffentlich zumindest bald vorbei, und wir hoffen, Ihr seid alle mit Schwung und Elan gestartet. Für diejenigen von Euch, die das symbolische Datum zum Anlass nehmen, den ein oder anderen guten Vorsatz zu fassen, das aber bisher noch nicht getan haben, gibt’s hier zwei Links. Einen mit 15 Tipps für die, die es ernst meinen mit den erfolgreichen Gewohnheitsänderungen (denn das sind die meisten guten Vorsätze) – und einen für die, denen es vor allem schnell gehen soll: Der »«New Year’s Resolution Generator» nämlich übernimmt das Finden und Formulieren der Vorsätze gleich selbst.
Den eigenen Tagesplan abzuarbeiten wäre oft einfach - wenn da nicht die lieben Kollegen und Chefs wären. Nicht immer haben sie besten Absichten. » weiterlesen
Zu Hause arbeiten kann ein Segen sein. Wären da nicht die vielen Verlockungen. Wie man trotzdem produktiv arbeiten kann – ein paar Tipps. » weiterlesen
«Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto. Wir befassen uns mit all den großen Konzepten, kleinen Tricks und neuen Tools, die Euch produktiver machen. » weiterlesen