Google Wave:
Die Revolution, die keiner sieht?
Wir haben bei Blogwerk gerade ein Mini-Projekt in eine Wave geschoben, einfach, um das mal produktiv zu testen – und ich habe schon zu dem Zeitpunkt nicht mehr durchgeblickt, als nur ich selbst Material in die neue Wave gefüllt hatte, als also noch gar nicht die anderen Beteiligten kommentiert, editiert, ergänzt hatten. Noch immer fehlen auch all die begeisterten Blogposts und Tweets, die man von all den Bloggern und Twitterern erwartet hätte, die den Dienst in diesem frühen Stadium testen.
Immerhin, einer ist begeistert: Max Klein, Internetunternehmer in allen Gassen, schreibt, dass Google Wave nicht weniger als seinen Arbeitsalltag revolutioniert habe. Es führe sogar dazu, dass er sich mit seinen Auftragnehmern, Partnern und Kunden weniger zoffe als in den zuvor genutzten Skype-Chats.
» On how Google Wave surprisingly changed my life (maxklein.posterous.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!


















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Ich dachte eigentlich, dass E-Mail in den Dienst noch integriert wird. Aber wieso sollte ich neben Gmail, noch einen weiteren Dienst zur Kommunikation nutzen. Gmail und Wave gehören zusammen unter einer Oberfläche.
Noch nie gehört, was soll dieser Satz bedeuten? Ist das eine misslungene Übersetzung aus dem Englischen?
» Martin: Es steht doch im Text, was es bedeuten soll, linguistisch kann ich auch nicht weiterhelfen.
@Florian: Sagt das sonst noch jemand ausser Dir? Handelt es sich allenfalls um einen Ausdruck aus einer bestimmten Region?
Gebräuchlich ist er jedenfalls in der deutschen Sprache nicht.
also ich würde den DIenst gerne nutzen. Ich finde es ist gerade für Teamabsprachen ein nützliches Tool, da man nicht mehr einzeln und an alle Emails schicken muss. Aber es nutzen einfach zu wenige und jedem wieder die Vorteile zu erklären. Besonders Leuten die nicht so technikaffin sind ist es schwer zu erklären, dass sie sich dort anmelden sollen und das dann auch nutzen.
Ich denke, wenn es direkt in Gmail integriert hätte, dann würden es mehr Leute benutzen!
» Martin: Ich sag’s ja selbst nicht, aber ich höre es manchmal – möglicherweise eher im Rheinhessischen als im Bayerischen.
» Matthias: Die Integration ist möglicherweise ja geplant, wäre aber in diesem frühen Stadium wohl etwas viel für viele «normale» Gmail-Nutzer gewesen. Insofern kann ich die Trennung schon verstehen.
man könnte es ja unter den Labs laufen lassen (ist wohl aber kaum praktikabel). Ich denke schon, dass es dann auch für den richtigen Anwendungsbereich genutzt werden muss. Für private Kommunikationen wird sicherlich Email mehr genutzt, als jedes mal wieder eine Wave zu starten.
Mir geht es ähnlich wie vielen. Ich war sehr gespannt auf Google Wave, als ich dann aber endlich meine Einladung bekam, war ich eher enttäuscht. Bis man mal rausgefunden hat, was das Tool überhaupt kann, dauert es schon eine Weile. Die Benutzeroberfläche finde ich recht unübersichtlich. Und neue Kontakte hinzuzufügen ist ziemlich umständlich. Und und und … Vielleicht kommt die Revolution irgendwann. Aber dafür muss noch einiges verbessert werden. Vor allem auch die Kommunikation. Im Moment ist vielen Leuten noch nicht wirklich klar, was an Google Wave so speziell ist.
@Florian: Ja, lassen wir die sprachlichen Ausflüge … ich komme mit Google Wave halbwegs klar, empfinde Google Docs aber noch immer als wesentlich komfortabler. Vielleicht fällt es mir aus diesem Grund auch schwer, andere zur Nutzung von Google Wave zu animieren … hast Du diesbezüglich Tipps?
Also ich war in der Ankündigungsphase auch noch sehr angetan, weil man nur lesen und schauen konnte, was uns Google da präsentieren mag.
Als dann aber endlich mal ein Invite kam und ich Google Wave dann ausprobiert hatte, fand ich es gar nicht mehr so toll.
Im Privatbereich sehe ich kaum eine nutzbringende Funktionalität. Im Firmenbereich könnte eventuell noch was drinstecken, aber dazu muss Wave dann auch endlich mal als Standalone-Variante zum Selbst-Installieren herauskommen. Solange ich das nicht Google-frei testen und nutzen kann, will ich mich eigentlich auch gar nicht mehr mit Wave beschäftigen.
Was Google Wave besser als Chat macht, sind nur die optionalen Dinge wie das Einbinden von Bildern, Videos etc. pp. (manchmal besser als nur ein Link zu den Quellen). Doch alles nur optional und zur Zeit verzichtbar.