Entscheidungen treffen:
Das 10-10-10-Modell

Florian Steglich, 14. Januar 2010 10:43 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Häufig findet man nach einem scheinbar großen Misserfolg Trost darin, sich zu fragen, wie man in zehn Jahren über die Situation denken wird: nämlich deutlich gelassener, vielleicht sogar heiter, weil sich herausstellen wird, dass das Übel sich auf lange Sicht als Glück entpuppt.

An diese Erkenntnis erinnert eine Methode zur Entscheidungsfindung, die Suzy Welch «erfunden» hat: Das 10-10-10-Modell, bei dem der Zögernde sich fragen soll, welche Folgen eine Entscheidung in zehn Tagen, zehn Monaten und zehn Jahren haben wird.

Keine Rocket Science, aber darum nicht weniger hilfreich.

» Modell 10-10-10 – Wie Sie schneller bessere Entscheidungen treffen (karrierebibel.de)

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1 Kommentar

  1. Schreibt hier auf dem Blog Gregor Gross
    schrieb am 15. Januar 2010 um 15:21 Uhr (#)

    Das ist das Gesetz der negativen Implikation: wir Menschen werden häufig nur dann tätig, wenn wir schlimme Folgen vermeiden wollen. Wir hören mit dem Rauchen auf, um nicht krank zu werden. Wir machen einen Rhetorik-Kurs, um uns beim Präsentieren nicht zu blamieren.

    Eine der besten Ideen beim Verkaufen ist, sich das Problem des Kunden vorzuknöpfen, und den Kunden dazu zu befragen, was passiert, wenn er/sie nichts macht. Das Ganze dann kurz-, mittel- und langfristig – so wie hier: negative Implikationen in 10 Tagen, 10 Monaten oder 10 Jahren.

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