Aufgabenplanung:
Die To-Do-Listen
des Harald Martenstein

Florian Steglich, 17. Dezember 2009 15:52 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Harald Martenstein ist Kolumnist bei der Zeit, und zwar ein sehr guter. Wer ihn noch nicht kennt, sollte das nachholen. In seiner aktuellen Kolumne beschreibt er, wie seine To-Do-Liste aussieht, und siehe da: Er ist ein alter GTDler, vermutlich, ohne das zu wissen. Er unterteilt Aufgaben in «Dringend», «Diese Woche» und «Irgendwann» (Someday/Maybe!), er arbeitet mit einer Tagesliste und er hat sogar Kontextlisten:

«Inzwischen habe ich fünf hellblaue Karteikarten. Auf einer stehen die Dinge, die ich beruflich tun sollte, geordnet nach Dringlichkeit, Nummer zwei enthält alles, was in Wohnung und Haushalt ansteht. Wenn in der Küche eine Glühbirne ausfällt, hole ich die Karte und notiere: “Birne Küche”. Das beruhigt mich, ich kann dann eine ganze Weile mit der kaputten Birne leben. Nummer drei ist die Liste möglicher Kolumnenthemen. Nummer vier enthält alles, was nicht in die anderen drei Kategorien passt, zum Beispiel “Augenarzt”, “Friseur” oder “neues Fitnessstudio suchen”. Nummer fünf ist die Tagesliste. Jeden Morgen schreibe ich die Tagesliste, mithilfe des Terminkalenders und der anderen vier Karten.»

Vorbildlich. Ich schlage die Ernennung zum Ehrenleser auf Lebenszeit vor.

» “Pro Tag schaffe ich maximal zehn Dinge” (Zeit.de, Danke für den Tipp an Ronnie!)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre! Foto: Wikipedia.

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1 Kommentar

  1. erwin
    schrieb am 17. Dezember 2009 um 17:59 Uhr (#)

    er ist kein gtdler ……..
    ich auch nicht ,trotzdem bekomme ich meine sachen geregelt

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