Datenschutz:
Eine Tarnkappe gegen Google

Am Beispiel Google lässt sich die Abwägung zwischen Komfort und Datenschutz hervorragend illustrieren. Wenn ich dem US-Unternehmen erlaube, sämtliche Suchabfragen zu protokollieren, kann es auf mein Suchverhalten zugeschnittene Treffer liefern. Je mehr ich preisgebe, desto mehr kriege ich zurück, desto bequemer wird dieses Internetdings für mich. Eine allgemeingültige Empfehlung können wir da nicht abgeben, sondern nur Hinweise auf die praktischen Tools von Google einerseits und Hinweise zum Schutz der Daten andererseits:

Denn natürlich muss man Google nicht alles mitteilen. Konrad Lischka und Christian Stöcker haben für Spiegel Online eine kleine Anleitung verfasst, wie und was man alles vor den neugierigen Augen aus Mountain View verstecken kann.

» Wie Sie sich vor Google verstecken (Spiegel.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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3 Kommentare

  1. Felix Herzbach
    schrieb am 12. Dezember 2009 um 07:54 Uhr (#)

    jedenfalls in Teilen hinterm Berg geschützt vor Google lebt es sich um einiges besser…

  2. Trumpman
    schrieb am 13. Dezember 2009 um 15:21 Uhr (#)

    Was leider bei vielen Google-Warnung fehlt: Es gibt unzählige andere Bots, welche unsere vielen Webseiten deutlich unsensibler durchkämmen. Bei Google habe ich bisher noch die geringsten Bedenken gehabt, dass meine Suchanfragen, Mails, Bookmarks und was auch immer missbraucht werden.

    Davon ab stimmt es natürlich: Eine Suchmaschine kann sich besser auf einen Besucher einstellen, wenn er deren Verhalten kennt – möglichst sogar diese Person persönlich.
    Wer davor Angst hat, sollte keinen Account beim Suchmaschinen-Anbieter einrichten und ab und zu bestimmte Cookies löschen.

    Viel mehr Angst hätte ich dagegen vor der “Referer”-Übertragen. Als Webseitenbetreiber sehe ich standardmäßig von welcher Webseite jemand kommt. Und das ist logischerweise auch die gesamte URL bei einer Google-Suche. Somit könnte der imgriff-Webmaster erkennen, wenn jemand bei google nach ‘imgriff tarnkappe’ gesucht hat. Ist die besuchende IP-Adresse von einer Firma, ließe sich damit gar erkennen ob ein Mitbewerber sich auf eine falsche Firma locken lässt. Um die Referer-Übertragung zu unterdürcken gibt es übrigens Browser-Plugins.

    Habe neulich folgenden Link erhalten, welchen ich wärmstens empfehlen kann um ein wenig die Denkweise von Google zu verstehen:

  3. Trumpman
    schrieb am 13. Dezember 2009 um 15:27 Uhr (#)

    … da fehlt der Link. Das mit dem Editieren von Artikeln klappt hier scheinbar nicht so ganz perfekt. Also das ist der Google-Link: http://blog.koehntopp.de/…issverstaendnis.html

    Falls das wieder nicht klappt sucht nach “Das Google-Mißverständnis”

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