Manchmal kann «Last-Minute-Panik» exzellente Ergebnisse bewirken: Man arbeitet hochkonzentriert und schnell, wie mit Scheuklappen gegenüber Ablenkungen aller Art. Manchmal passiert aber auch das Gegenteil: Schnell ist man, und hochkonzentriert wäre man auch – wenn nicht aufgrund der Hektik alles schiefgehen würde. Gretchen Rubin (dieser Name!) beschreibt das Paradoxon, dass Eile bremsen kann, anhand einiger Beispiele – unter anderem ein durch Hektik verschütteter Pudding und E-Mails, die sie nur halb beantwortet oder versehentlich löscht – und empfiehlt: Wenn Du es eilig hast, nimm Dir Zeit.
» Take Your Time. Especially When You’re in a Hurry. (happiness-project.com)
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Möglicherweise ist dies die entscheidende Frage des ganzen Themas «Produktivität»: Wie findet man das, was man wirklich tun will? Wie findet man seine «Berufung»? Denn wie jeder weiß, der schon mal ganz vertieft in eine Sache war, die ihn begeistert, läßt sich das sonst so mühsame Arbeiten und Erledigen da ganz leicht und locker an. Am produktivsten sind viele von uns, wenn ihnen etwas Spaß macht. Statt zu versuchen, produktiver zu werden bei dem, was man gezwungenermaßen tut, sollte man doch eigentlich versuchen, das zu tun, was man gerne tun möchte – und nebenbei, quasi automatisch produktiver werden.
Leicht gesagt. Die Meisten können sich das nicht mal so eben einfach aussuchen. Allerdings können die Meisten auch viel mehr dafür tun, als sie vielleicht denken – in kleinen Schritten. Für den ersten aller Schritte – die Frage, was denn überhaupt die eigene Berufung ist – hat Leo Babauta eine «Anleitung» geschrieben:
» The Short but Powerful Guide to Finding Your Passion (zenhabits.net)
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Es gibt gute Gründe, sich anonym im Internet bewegen zu wollen, auch wenn man nicht «Terrorist» als Berufsbezeichnung führt. Wie die Verschlüsselung von E-Mails auch scheitert das Vorhaben aber nicht selten daran, dass man vor dem – teils nur vermeintlich – damit verbundenen Aufwand zurückschreckt. Das technische Vokabular tut ein Übriges. Einen wenig komplexen Einstieg ins Thema bieten «Welt Online» und «Computerbild» mit einem Test von sechs Programmen und einer Internet-Anwendung, mit denen sich anonym surfen lässt. Ein leider häufiger Nachteil: Die Geschwindigkeit, mit der Verbindungen aufgebaut und Seiten geladen werden, verringert sich – zum Glück nicht bei allen getesteten Alternativen:
» Wie Sie Ihre Spuren im Internet verwischen (welt.de)
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Craig Harper stellt auf Lifehack.org die rhetorische Frage, wer von den Lesenden das «Glück» zu seinen Lebenszielen zähle. Und wer wollte das nicht, glücklich und zufrieden sein? Wenn man sich jedoch überlegt, mit welchen Zielen wir uns täglich so beschäftigen, kommt man ins Stutzen: Wir planen unseren Urlaub, wir planen den Umzug in die grössere Wohnung, den nächsten Karriereschritt – aber das Glücklichwerden wird nicht geplant, sondern muss irgendwie als Nebenprodukt bei all den anderen Plänen abfallen. Muss das so? Soll das so? Nein, meint Craig Harper:
» Your Happiness Plan (lifehack.org)
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Die Erfahrung zeigt: Massenveranstaltungen in der Universität sind selten spannend. Ausnahmen beweisen aber, dass das nicht so sein muss. Erkenntnisse, die auch für Seminare im betrieblichen Rahmen oder für Vorträge gültig sind.
Im Lauf meines Studiums habe ich viele langweilige Lehrveranstaltungen besucht, aber auch einige brillante erleben dürfen. Was macht eigentlich den Unterschied aus? Sind Vorlesungen immer langweilig und fesselnde Veranstaltungen nur als Kleingruppenseminar möglich? Ich meine: Nein. Obwohl kleine Gruppen unbestreitbar Vorteile haben und nicht ersetzbar sind, haben sie die Möglichkeit, spannend und lehrreich zu sein, nicht für sich gepachtet.
Beide Veranstaltungen, die ich im Folgenden als Beispiele herausgreife, waren Massenveranstaltungen: eine Vorlesungsreihe über Operngeschichte und ein Germanistik-Hauptseminar mit über hundert Teilnehmern. Das Modell Universitätsvorlesung dient mir dabei nur als Beispiel. Nur weniges, was ich hier erwähne, ist auf Universitäten begrenzt oder universitären Gepflogenheiten geschuldet, vieles ist übertragbar auf Seminare im betrieblichen Rahmen, auf Fortbildungen oder auch Präsentationen.
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Der Firefox-Browser ist gestern fünf Jahre alt geworden. Wir empfehlen ihn hier bei imgriff.com häufig und besonders wegen der
unzähligen Erweiterungen, die ihn zu einem wahren Produktivitätsmonster machen (allerdings bei zunehmender Anzahl auch ganz schön bremsen können – dann ist Ausmisten angesagt).
Die Kollegen von Lifehacker.com haben dem Feuerfuchs anlässlich des Jubiläums einen Rückblick gewidmet: Fünf Jahre eines Browsers, der das Surfen im Web verändert hat – und das ist ja nicht eben wenig.
» Happy Birthday: A Look Back at Five Years of Firefox (lifehacker.com)
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Das Desktop-Mailprogramm oder Gmail? Exceltabellen im Firmennetzwerk oder die Speicherlösung im Internet? Ein lokal installierter Taskmanager oder eine Web App à la Remember The Milk?
Bei der Entscheidung, ob man möglichst viele Daten und Anwendungen auf dem eigenen Rechner oder aber in der sogenannten Cloud ablegt, geht es meist um zwei Fragen: 1.: Wo sind meine Daten sicher? Und 2.: Wie komfortabel ist die Nutzung?
Stefan Domanske hat in seinem Blog eine Art Checkliste veröffentlicht, die bei der Beantwortung dieser recht vagen Fragen hilft, weil sie konkret wird:
» The Cloud vs. Selbermachen (domanske.de)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag (und manchmal auch erst mittags) ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Die meisten von uns wenden vermutlich mehrere Produktivitätstools und -tricks parallel an (und haben in ihrer «Produktivitätskarriere» noch einige mehr ausprobiert und verworfen). Und doch hat wohl jeder seine Lieblingsmethode, sein Supertool, sein Erfolgsgeheimnis.
Die Blogger von Productivity501.com haben ihre Kollegen genau danach gefragt: «What do you feel is your most important productivity tool?» – und interessante Antworten bekommen. Genannt wird als wichtigstes Werkzeug etwa das Wörtchen «Nein», der Mülleimer oder die Entfernen-Taste. Aber auch speziellere Tipps sind dabei, etwa der, im Fitnessstudio RSS-Feeds und Mails zu lesen, während man monoton auf dem Lauftrainer herumsteppt.
» Interview: Productivity Tool (productivity501.com, gefunden bei Twitter)
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A propos Internet und Produktivität: Der augenfälligste Effizienzgewinn, der das Arbeiten im Netz kennzeichnet, ist der beim Suchen von Wasauchimmer. Ganz genau 624 Millionen Stunden haben zum Beispiel die Deutschen in den vergangenen 12 Monaten gespart, weil sie im Internet finden konnten, was sie sonst mühsam per Telefon / Gelbe Seiten / Stadtbücherei / Schwarzem Brett gesucht hätten – auf diese Summe kommt jedenfalls eine Studie, die die Scout24-Gruppe hat durchführen lassen.
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Viele Unternehmen sperren im Firmennetz den Zugriff auf Facebook, Youtube und andere Social-Media-Angebote für ihre Mitarbeiter. Während der Arbeitszeit soll doch bitteschön gearbeitet werden – und nicht lustig herumgesurft. Die Älteren unter uns werden sich erinnern, dass das kein neues Phänomen ist. Auch vor dem sogenannten Web 2.0 kam es vor, dass man zum Beispiel nicht zu GMX kam, weil das schließlich was für private Mails war (besonders nett, wenn man sich wegen irgendeines erzwungenen Workarounds etwas Berufliches an die private Mailadresse geschickt hatte und dann nicht daran weiterarbeiten konnte).
Martin Weigert hat sich vor ein paar Wochen auf unserem Schwesterblog netzwertig.com dieser Problematik gewidmet – und kommt zum eindeutigen Schluss: Nicht nur übersehe man dabei, dass kurze Ausflüge ins eher unterhaltsame und kommunikative Netz motivieren können, auch werde immer verschwiegen, «dass der Effizienzgewinn der Digitalisierung die verlorene Zeit ausgleicht».
» Internet und Produktivität: Zeitverschwendung vs. Effizienzgewinn (netzwertig.com)
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