Prokrastination:
Die Versuchungen verschieben
Man kennt das ja: Einmal schnell in den Posteingang geschaut, schon ist eine halbe Stunde rum. Einen kurzen Blick auf Twitter geworfen, schon sind plötzlich zehn Tabs mit interessanten Links geöffnet. Michel Rossier erklärt in seinem Blog, wie er mit diesem lockenden Problem umgeht: Er öffnet keine Websites, sondern kopiert schnell den Link in ein Dokument, um ihn sich später vorzunehmen. Sozusagen die Low-Fi-Variante von Read it Later oder Instapaper, zusätzlich aber auch für alle anderen Ablenkungen geeignet, die nicht in URL-Form daherkommen.
Die Versuchungen werden einfach auf später verschoben (und wer weiß, ob sie dann immer noch so verlockend sind). Dafür reicht ein simpler Texteditor. Ich selbst bevorzuge xPad auf dem Mac, das den Vorteil hat, mehrere Dokumente in einem Fenster verwalten zu können, gleichzeitig aber nicht so aufgeblasen ist wie andere «Informationsmanager» mit ihren Ordnern, Unterordnern und Tags. Auf Papier klappt das Ganze natürlich auch.
Michels Tipp:
» Prokrastination – Ablenkung auslagern (rossier.info)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!













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28. November 2009 um 19:37
Guter Tipp und übrigens auch ein sehr interessanter Blog.
Man kann auch den Link in einen speziell dafür vorgesehenen Ordner auf dem Desktop ziehen.
29. November 2009 um 4:57
also ja.. icke sagt: hier liegt womöglich eine ADHS-Symptomatik vor …
… und ditte is bekanntlich ooch keene kaffeefahrt! (spreche aus erfahrung)
; )