Internet und Produktivität:
Der Effizienzgewinn wird übersehen

Florian Steglich, 4. November 2009 13:14 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Viele Unternehmen sperren im Firmennetz den Zugriff auf Facebook, Youtube und andere Social-Media-Angebote für ihre Mitarbeiter. Während der Arbeitszeit soll doch bitteschön gearbeitet werden – und nicht lustig herumgesurft. Die Älteren unter uns werden sich erinnern, dass das kein neues Phänomen ist. Auch vor dem sogenannten Web 2.0 kam es vor, dass man zum Beispiel nicht zu GMX kam, weil das schließlich was für private Mails war (besonders nett, wenn man sich wegen irgendeines erzwungenen Workarounds etwas Berufliches an die private Mailadresse geschickt hatte und dann nicht daran weiterarbeiten konnte).

Martin Weigert hat sich vor ein paar Wochen auf unserem Schwesterblog netzwertig.com dieser Problematik gewidmet – und kommt zum eindeutigen Schluss: Nicht nur übersehe man dabei, dass kurze Ausflüge ins eher unterhaltsame und kommunikative Netz motivieren können, auch werde immer verschwiegen, «dass der Effizienzgewinn der Digitalisierung die verlorene Zeit ausgleicht».

» Internet und Produktivität: Zeitverschwendung vs. Effizienzgewinn (netzwertig.com)

Hier erscheint jeden Morgen (und manchmal auch erst mittags) von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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1 Kommentar

  1. Damian
    schrieb am 4. November 2009 um 13:37 Uhr (#)

    Hallo,

    dazu passt ja im Prinzip der folgende Artikel:
    http://imgriff.com/2009/1…rbeitet-jason-fried/

    “Everyone should read stuff on the Web that’s goofy or discover something new. I hate it when businesses treat their employees like children. They block Facebook or YouTube because they want their employees to work eight hours a day. But instead of getting more productivity, you’re getting frustration. What’s the point? As long as the work gets done, I don’t care what people do all day.”

    :)
    Meine Meinung!
    Grüße
    Damian

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